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    Tibet und Nepal – Transhimalaya

Lhasa-Kathmandu mit Mount Everest Base Camp

Reisebericht von Reiseteilnehmerin Christine Wylenmann

Eine aufregende Reise eines Mountain-Bikes von Lhasa nach Kathmandu

Wie hast du dich auf diese Reise vorbereitet?

Bike: Ich selber habe mich wenig auf diese Reise vorbereitet. Meine Fahrerin hat mit dem Rennvelo ihre Kondition und Ausdauer trainiert. Vor der Reise wurde ich durchgecheckt bevor ich in einen Plastik gehüllt und in eine Kartonschachtel gesteckt wurde. Ready für den Flug nach Nepal.

Wie war deine Fahrt vom Flughafen Kathmandu zum Hotel?

Bike: Ich befand mich noch in der Kartonschachtel, konnte aber durch die Grifflöcher nach aussen spähen. Was ich dort sah…. Ich war froh, auf dem Auto zu sein und die Strecke nicht fahren zu müssen. Alles was Räder oder Beine hat war auf der Strasse: Roller, Motorräder, Lastwagen, Kühe, Einachser und Fahrräder.

farbige Gebetsfahnen flattern im Wind

 

Wann ging für dich die Expedition wirklich los?

Bike: Den ersten Tag in Nepal verbrachte ich noch verpackt in der Kartonschachtel, während meine Fahrerin mit ihren Reisegefährten den Hindutempel und den Buddhistischen Tempel in Kathmandu besuchten. Am Tag darauf wurde ich zusammengebaut, so dass wir am dritten Tag im Bus zur Grenze Tibet-Nepal fahren konnten. Dort angekommen machten wir den ursprünglich geplanten letzten Teil der Reise gleich zu Beginn, da wir noch auf das tibetische Visum warten mussten. Los ging es vorerst mal mit einem Tagespensum von 10 Km. Doch bereits auf dieser Kurzstrecke hatte ich den ersten Platten eingefahren. Am nächsten Tag ging es dann nach Kathmandu ins Zentrum, ich erinnerte mich noch, was ich aus der Schachtel beobachtete….. mit der Zeit haben wir aber kapiert, wie der Verkehr da so läuft. Etwas verdreckt, da es am Morgen noch geregnet hatte, kamen wir gut im Hotel an.

Wie war das Klima in Nepal?

Bike: mit ca. 38°C sehr heiss! Trotz der Hitze ist es sehr grün, aber auch staubig.

Wie ging danach die Reise weiter?

Bike: Frisch gewaschen wurde ich wieder in Plastik verpackt, denn der Flug nach Lhasa in die Stadt der Götter, stand an. In Tibet angekommen, hatten wir zuerst einen Tag Pause, bevor wir uns auf die Reise quer über den Himalaya zurück nach Nepal gemacht haben.

Wie war es in Tibet?

Bike: Auf 3700 m.ü.M machten wir erst einmal eine Einrolltour, damit wir uns langsam an die dünne Höhenluft gewöhnen konnten. Bereits an unserem zweiten Tag in Tibet haben wir den höchsten Pass unserer Reise, Suge-La (5350 m.ü.M), bezwungen. Die Aussicht war herrlich! Die Gegend dort ist sehr karg und es könnte genauso gut in einer afrikanischen Wüste sein.

Einheimische Bauern bei der Arbeit

 

Wovon leben die Einheimischen?

Bike: Wir trafen Einheimische bis ca. 4500 m.ü.M an. Sie leben vor allem von der Landwirtschaft, pflanzen Gerste an, züchten Kühe oder Schafe. Die Felder werden mit dem Ochsenkarren oder dem Ochsengespann gepflügt. Andere habe kleine Traktoren, um die Arbeit  auf dem Felde zu verrichten. vieles ist aber Handarbeit, auch das Schneiden der Gerste mit der Sichel.

Habt ihr den Everest gesehen?

Bike: Ja, wir konnten den höchsten Berg der Welt drei Tage lang bei schönstem Wetter bestaunen.

zum Mount Everest Base Camp mit dem Bike

 

Wie viele Kilometer habt ihr zurückgelegt?

Bike: insgesamt waren wir 15 Tage unterwegs – ca. 40% auf Naturstrassen und ca. 60% auf Asphaltstrasse. Dabei haben wir 940 km zurückgelegt und 9090 Höhenmeter überwunden, wir waren 58 Stunden unterwegs und hatten 8 Platten.

Wie war die Verpflegung und Unterkunft auf der Reise?

Bike: Wir wurden auf der Reise von einem bewährten lokalen Begleitteam unterstützt. Sie kümmerten sich um unser Wohl. Sie haben die Fahrer zweimal pro Tag bekocht und stellten die Zelt-Camps auf. In den Transportfahrzeugen wurde das Gepäck transportiert. Bei Hotelaufenthalten wurde meistens in Restaurants gegessen: Reis oder Nudeln mit Fleisch, ganz wie wir es kennen, jedoch anders zubereitet – sehr köstlich!

Würdest du eine solche Reise wieder machen?

Bike: Ja, auf jeden Fall.

 

Weitere Informationen zur Bikereise: www.bike-adventure-tours.ch/bikereisen/himalaya-tibet-nepal/

Reisebericht-Autorin: Reiseteilnehmerin Christine Wylenmann

Reisedaten

15.09.19 - 10.10.19
Reise garantiert
LHA-1/19 CHF 6660
abgeschlossen
06.09.20 - 01.10.20
LHA-1/20 (2020) CHF 6750
freie Plätze

Karte

Bikereise_Lhasa_Kathmandu_Karte

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–13 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Anforderungen & Strecke:

Gesamtstrecke ca. 1130 Kilometer und ca. 11'100 Höhenmeter in 15–16 Tagesetappen, wir biken auf ca. 40% Naturstrassen und ca. 60% Asphaltstrassen. 

Eine Mountainbike-Tour bis auf über 5'000 Meter Höhe erfordert eine gute Kondition und einen guten Gesundheits­zustand, sowie eine solide psychische Verfassung. Für die teilweise langen und anstrengenden Bike-Etappen stehen müden Bikern unsere Begleitfahrzeuge zur Verfügung. Bei Bedarf kann jeder Teilnehmer einzelne Etappen oder Teile davon im Fahrzeug zurücklegen. Somit sind die Etappen für jeden, der eine gute Grundkondition hat, sich gut vorbereitet und sich diszipliniert an die Massnahmen zur Höhenanpas­sung hält, gut zu bewältigen. Das Tempo wird gemütlich sein. Wir veranstalten kein Wettrennen. Wer einmal in einer ähnlich grossen Höhe zu Fuss oder mit dem Bike unterwegs war, der weiss, dass dabei nicht gefragt ist, so schnell wie möglich zu fahren, sondern eher langsam.

Im Gebiet kann es aufgrund des Wetters und spontaner Grenzschliessung der chinesischen Behörden (China-Nepal) zu Routenänderungen kommen. Eine gewisse Flexibilität der Teilnehmer ist daher wichtig.

Beratung

Sandra Seidel

Sandra Seidel

sandrabikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

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Katalog 2019

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