Veloferien auf der Karibikinsel

Reisebericht von Product Manager Nicole Jungwirth

 

Kuba lädt ein zum gemütlichen Radfahren und Biken auf abgelegenen Strassen, fernab unserer Alltagshektik. Das Landleben ist einfach und gemütlich, und die Guajiros, die kubanischen Bauern, heissen uns herzlich willkommen. Veloferien auf der Karibikinsel Kuba sind ein unvergessliches Erlebnis.

Anreise nach Kuba

Kaum sind wir mit Edelweiss Air in Havanna gelandet, werden wir von einem heftigen Gewitter begrüsst. Dauert es deshalb solange mit dem Gepäck? Aber wie wir im Laufe der Radreise durch Kuba feststellen, müssen die Einheimisch oft warten. So natürlich auch wir und was wäre besser geeignet für den Einstieg als auf das Gepäck!

Als wir den Flughafen verlassen, stelle ich fest, dass es die alten Autos zu Hauf gibt, und ich habe immer gedacht, dass diese vor allem nur noch für Werbezwecke eingesetzt werden. Man sieht von sehr liebevoll restaurierten Ami-Schlitten bis hin zu traurigen Rostschüsseln alles.

Veloferien im ländlichen Kuba

Biken durch wundervolle Landschaften

Wer hätte gedacht, dass Kuba so abwechslungsreiche Landschaften zu bieten hat! Von dicht bewaldete Nationalparks über das wunderschöne Viñales Tal mit seinen Kalksteinbergen bis hin zum Gebirgszug Topes de Collantes findet sich alles. Kein Wunder ist Kuba ein Traum für Veloferien! Sehr wenig Verkehr, viel Natur, abwechslungsreiche Strassen und Naturwege. Wir fahren sogar auf der Autobahn inkl. Picknick am Strassenrand! In der ersten Woche kämpfe ich gegen die Hitze und kurze aber knackige Anstiege und da ist dann die Verlockung des klimatisierten Buses doch zu gross!

Überraschendes Essen

Wir wurden vorgewarnt, dass das Essen vor allem aus Reis und Bohnen besteht. Umso überraschter sind wir, dass dem nicht so ist! Mal essen wir bei einer kubanischen Familie ein reichhaltiges Mittagessen, mal auf einer Farm ein Barbecue (mein Höhepunkt) oder in einem vegetarischen Restaurant. Die Sandwiches die wir zweimal zum Mittagessen bekommen, sind dann aber gar trocken und haben so gar nichts mit unseren Sandwiches gemein! Dafür schmeckt die kubanische Pizza richtig lecker.

Die Radreise startete in der kubanischen Hauptstadt Havanna

 

Havanna weiss zu begeistern

Ich bin sofort von Havanna begeistert. Die Altstadt wird zum Teil sehr liebevoll restauriert und weisst noch viele alte Kolonialbauten auf. Vor allem die bunten Häuser mit ihren Säulen haben es mir angetan. Von überall tönt live gespielte Salsa Musik. Einheimische und Touristen sind bunt gemischt. Havanna ist quirlig und lebendig. Nur wer hier shoppen will, ist fehl am Platz!

Kubanisches Landleben

Am zweiten Tag geht es mit dem Bus raus aus der Stadt und schon bald tauchen wir mit den Fahrrädern ins Landleben ein. Vorbei an stillgelegte Zuckerrohrfabriken, Bananenplantagen und Tabakfelder. Ross und Wagen lösen mehr und mehr die Autos ab. Ein paar Kubaner besitzen alte chinesische Velos mit denen tatsächlich noch geradelt wird. Auf den Feldern wird vieles von Hand gemacht und nur ein paar wenige Glückliche besitzen einen museumsreifen Traktor. In der zweiten Woche verändert sich das Landschaftsbild und wir sehen vermehrt Zuckerrohr-, Maniok und Reisfelder.

Reisebericht-Autorin Nicole Jungwirth in der Mitte

 

Hotels und Casa Particular

So abwechslungsreich wie Kuba ist, so sind auch die Hotels unterschiedlich. Die liebevoll umgebauten kolonialen Bauten und die Casa Particular haben mir am besten gefallen. Ich hätte noch etwas länger in der Casa in Trinidad bleiben können, der schöne Innenhof hat zum Relaxen und Verweilen eingeladen und die Familie war sehr gastfreundlich. Toll zum Entspannen.

Mir haben die Veloferien in Kuba unglaublich gut gefallen, dazu hat auch beigetragen, dass wir eine tolle Gruppe waren und mit Martina Friemel eine sehr charmante und kompetente Reiseleiterin hatten.

Aber zu viel möchte ich hier nicht verraten, reist selbst und erlebt Kuba live!

Reiseinfos: Radreise in Kuba

Reisebericht-Autorin: Product Manager Nicole Jungwirth