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    Reisebericht Radreise in Thailand

Aktivreise in Südthailand

Reisebericht von Product Manager Nicole Jungwirth

1. Tag: Flug auf die thailändische Ferieninsel Phuket

Ich bin etwas aufgeregt, als wir in Zürich am Flughafen zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt eintreffen für unsere Radreise in Thailand. Alle sind pünktlich da und wir verstehen uns auf Anhieb super. Schnell sind die Fahrräder verpackt und schon befinden wir uns auf dem Weg ins Terminal E. Vor lauter schwatzen und Kaffee trinken sind wir die letzten, die den Flieger boarden! Das macht nichts, wir haben ja noch 12 Stunden Zeit das Flugzeug kennen zu lernen. Auf einem sonst sehr ruhigen Flug, haben wir das Pech, dass die Klimaanlage fast drei Stunden Kälte, statt Wärme verteilt. Bei den einen oder anderen beginnt schon verdächtig die Nase zu laufen. Aber sonst ist der Flugzeugtyp A380 ein tolles Erlebnis.

Sonnenuntergang am Strand

 

2. Tag: Willkommen in Thailand

Ankunft auf Phuket. Die Fliegerei ist geschafft und uns erwartet ein stahlblauer Himmel, Sonne und viel Wärme. Weitere zwei Gäste stossen zu unserer Gruppe. Sie sind von Deutschland via Bangkok nach Phuket geflogen. Auch unsere Crew, die uns die nächsten zwei Wochen begleitet, lernen wir kennen. Nach dem die Bikes zusammengesetzt sind, geht es auf eine erste Entdeckungsfahrt. Wir fahren gemütlich an die Nai Yang Beach, wo wir am Strand unseren ersten kühlen Drink genehmigen und einige von uns das thailändische Bier namens Chang entdecken. Na dann Prost! Am Abend, an der wundeschönen Hotelbar, erleben wir unseren ersten tollen Sonnenuntergang. Und schon sind wir voll in Ferienstimmung und haben den Alltag weit hinter uns gelassen, Thailand sei Dank!

3. Tag: Einrolltour auf Phuket

Heute erlebe ich eine böse Überraschung, bzw. ein Geschenk von der Klimaanlage des Fliegers. Ich bin total erkältet! Trotzdem gehe ich biken, denn ich denke mir, dass die Wärme und das Schwitzen, die Käferchen schon vertreiben wird. Leider wird es nicht besser und ich ende in unserem Begleitfahrzeug, dem „Chicken Bus“.

Weg vom Touristenrummel hat Phuket viel Landwirtschaft und Gummibaum-Plantagen zu bieten. Hier geht auch alles etwas ruhiger zu und her und die Thailänder freuen sich, uns auf den Bikes zu sehen. Wir halten spontan bei einer Ananasplantage und probieren die frisch geernteten Früchte. Wow, was für ein Geschmack!

Ananasplantage in Thailand

 

4. Tag: Velotour nach Khao Lak

Da es mir heute gesundheitlich leider noch nicht besser geht (so ein Mist), verbringe ich und eine andere Teilnehmerin, die ganze Fahrt im „Chicken-Bus“. Wir werden vom Fahrer und seinem Begleiter mit Früchten, Wasser und toller thailändischer Musik verwöhnt. Da der Bus offen ist, können wir wie die Radfahrer die Landschaft in vollen Zügen geniessen! Wir besuchen einen Fischmarkt, wo wir gleich selber Hand anlegen dürfen. Danach fahren wir viel am Meer entlang und durch kleinere und grössere Dörfer, eine schöne und flache Strecke. In Khao Lak beziehen wir ein sehr schönes Hotel am Meer. Auch heute begleite ich die Gruppe nicht zum Essen und versuche wieder fit zu werden.

5. Tag: Faulenzen am Strand

Das Hotel liegt an einem traumhaften Strand, den wir in vollen Zügen geniessen. Da ich immer noch starken Husten habe, gehe ich nicht ins Wasser und teste dafür die Belastbarkeit des Liegestuhls. Am Abend besuchen wir mit dem Bike eine Tsunami Gedenkstätte, den Nachtmarkt, wo man exotische Krabbeltiere probieren kann und fahren ans Meer zum Abendessen. Das Highlight ist der Besuch einer Lady-Boy Show. Als einer von unserer Gruppe aufgefordert wird, auf die Bühne zu treten, kommen wir natürlich so richtig in Fahrt. Was für ein cooler Abend!

6. Tag: Unterwegs zur Insel Kho Kho Khao

Gleich am Morgen besuchen wir eine Schule. Wir erfahren viel Wissenswertes über das thailändische Schulsystem von einer sehr sympathischen Englischlehrerin. Überhaupt sind die Thais ein sehr nettes, sympathisches und hilfsbereites Volk.

Danach besuchen wir einen Wat (Buddhistische Tempelanlage) und fahren weiter zum White Sands Beach, der nur 10 Minuten von Khao Lak entfernt liegt. Dieser Strand hat seinen Namen voll verdient. Wir machen Rast und genehmigen uns einen feinen Fruchtsaft. Um hier ein paar Tage zu verbringen, hätte ich nichts dagegen, zumal es auch hier sehr gute Hotels gibt.

Ab dem White Sands Beach geht es mit dem Radeln richtig los und wir biken langsam aber sicher Richtung Kho Kho Khao. Nach wie vor werden wir von einem blauen Himmel ohne ein Wölkchen weit und breit begleitet. Unterwegs besuchen wir noch zwei weitere Tsunami Gedenkstätten und fahren durch sattgrüne Landschaften.

Am Ende des Biketages setzten wir mit einem Longtail Boot auf die Insel Kho Kho Khao über und verbringen auf ihr eine Nacht. Das Hotel liegt an einem sehr schönen menschenleeren Strand. Er ist nicht mit Palmen sondern mit Nadelbäumen gesäumt. Hmm ist mal was anders. Mir gefällt es! Und hier erleben wir auch einer der vielen kulinarischen Höhepunkte. Beat bestellt frischen Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen. Das thailändische Essen ist einfach himmlisch!

Schulbesuch in Thailand

 

7. Tag. Elefantenreiten

Wieder auf dem Festland, werden wir bereits von unserer fleissigen Crew erwartet. Eine kurze Wartung der Velos und los geht es. Wir fahren einen Teil der Strecke von gestern zurück, bevor wir das Meer verlassen und Richtung Osten abbiegen. Wir radeln zusammen mit unserem Reiseleiter Stefan Alder durch eine ruhige und üppig grüne Landschaft. Es hat wenig Verkehr auf den Strassen.

Gegen Mittag erreichen wir das Elefantencamp. Hier haben wir Zeit zum Mittagessen und wer will, kann Elefantenreiten gehen. Na, dass lasse ich mir natürlich nicht entgehen! Wir sind eine Stunde mit den Dickhäutern unterwegs und wir dürfen sogar mal auf dem Nacken sitzen. Ups, das schaukelt aber ziemlich fest! Es ist ein tolles Erlebnis!
 
Nach diesem Abenteuer radeln wir über einen kleinen Pass. Auf der anderen Seite erreichen wir unsere Lodge, die am Eingang zum Khao Sok Nationalpark liegt. Sie ist einfach, aber sehr sympathisch und steht auf Stelzen. Wie es sich eben gehört, wenn man an der Grenze zum Dschungel haust.

8. Tag: Kanufahrt und Dschungel Dinner

Wir unternehmen eine gemütliche Kanufahrt und bewundern die Kalksteinfels-Formationen, die Tier- und Pflanzenwelt. Der Höhepunkt ist eine Schlange oben auf einem Baum! Unsere Kanufahrer informieren uns, dass sie giftig ist. Da hoffe ich natürlich, dass sie nicht runter fällt, bis wir fertig sind mit fotografieren!

Am Abend unternehmen wir eine einstündige Wanderung am Rande des Khao Sok Nationalparks. Wir wollen natürlich Affen sehen, aber das gelingt nur zweien von uns. Ich sehe wenigsten für ein paar Sekunden, wie sich ein Affe von einem Ast zum anderen angelt.

Am Ende des Weges angekommen, hüpfen unsere Männer ins Wasser und unsere Begleiter bereiten ein köstliches Dinner in Bambusrohren und Blätter gewickelt vor. Im Kerzenlicht und natürlich mit Chang Bier geniessen wir das Festmahl und unsere Veloreise und Veloferien. Das ist definitiv mal was anderes! Mit Taschenlampen ausgerüstet, machen wir uns im Dunkeln auf den Heimweg.

9. Tag: Richtung Süden an die Phang-Nga-Bay 

Heute steht die Königsetappe an! Wer möchte kann 130 km radeln! Unsere Männer sind natürlich alle mit Begeisterung dabei. Wir Frauen lassen es etwas ruhiger angehen. Denn es gibt einiges zu sehen auf der Strecke. Links von uns werden wir von den Kalksteinfelsen begleitet. Es gibt so viele fotogene Formationen, dass man gar nicht alle fotografieren kann.

Nach dem 1. Drittel gibt es eine längere Pause und wir verladen auf den „Chicken-Bus“. On time treffen wir die Männer am Bang Riang Tempel wieder. Der Tempel liegt wunderschön auf einem Berg. Wir sehen weit ins Tal, vor allem in die Richtung, aus der wir gekommen sind. Auch der Tempel ist definitiv einen Besuch wert und wir erfahren das eine oder andere über den Thai-Buddhismus.

Nach dem Mittag trennen Beat und ich uns von der Gruppe, um ein Hotel anschauen zu gehen. Wir stossen am „Buddhist Nature Park“ wieder zur Gruppe. Als wir ankommen, ist unsere Crew voll in Action, um die Affen davon abzuhalten, unser Gepäck aus dem „Chicken-Bus“ zu klauen! Was für ein Tumult an einem so schönen und beschaulichen Ort!

erstaunliche Felsformationen im Meer

 

10. Tag: Auf dem Wasser

Den heutigen Tag verbringen wir vor allem auf einem Longtail Boot. Wir bewundern die bizarren Kalksteinformationen im Phang-Nga-Bay Nationalpark. Zuerst besuchen wir das muslimische Dorf Panee, dass ganz auf Stelzen gebaut ist. Sogar der Fussballplatz steht auf Stelzen! Das sieht sehr speziell aus!

Auch fahren wir am James Bond Felsen vorbei. Ahh toll, er sieht genau so aus wie im Film. Aber sollte er nicht ein bisschen grösser sein? 

Nachdem wir die Bay überquert haben, kommen wir auf der Insel Kho Yao Noi an. Wir tuckern in eine wunderschöne Lagune, in der sich unser Resort harmonisch einfügt. Hier kommen wir uns vor wie im Paradies! Ich habe sogar ein bisschen ein Robinson Crusoe Gefühl, einfach mit den modernen Annehmlichkeiten. 

11. Tag: Badetag und Paparazzi

Die Männer beschliessen, die Insel per Bike zu erkunden und wir Frauen dem Faulenzen zu frönen! Ups, tönt etwas klischeehaft! Aber es ist traumhaft so unter den Bäumen und Palmen zu liegen und die Ruhe zu geniessen. Vor lauter relaxen hätte ich fast den wichtigsten, besser gesagt den interessantesten Bewohner des Resorts vergessen! Es handelt sich um einen Leguan. Der sich heute Nachmittag mit den Gästen ein Bad im Swimmingpool gönnt, bevor er sich scheu ins Gebüsch verdrückt. Aber wie es sich für einen Star gehört, schmeisst er sich für ein paar Sekunden für die Paparazzi, äh Gäste in Pose, bevor er verschwindet! Da soll noch einer sagen, so ein Badetag sei langweilig!

Longtail Boote am thailändischen Strand

 

12. Tag: Insel Kho Yao Yai

Wir verlassen mit dem Longtail Boot die schöne Lagune und auch die Insel Kho Yao Noi und fahren rüber zur Nachbarinsel Kho Yao Yai. Wir erkunden die Insel mit dem Fahrrad und fahren durch viele kleine Dörfer, die fast alle eine kleine Moschee haben.

Am Mittag haben wir Zeit, um ins Meer zu springen und uns etwas abzukühlen. Obwohl das mit der Abkühlung nicht ganz so stimmt. Das Meer ist so herrlich warm, dass die Abkühlung eigentlich erst unter der Dusche kommt.

Wir durchqueren die Insel und radeln am Meer entlang. Zwischen den Bäumen haben wir tolle Ausblicke. Bei einer Anlegestelle wartet bereits unser Boot. Es bringt uns nach Phuket. Nochmals haben wir die Gelegenheit die Kalksteinfelsen im Meer zu bestaunen. Am Hafen beschliessen die Männer die 25 km lange Strecke zum Hotel mit dem Bike zu fahren. Wir Frauen nehmen den Minibus.

Wir alle freuen uns auf das fantastische Hotel an dem Naithon Beach. Es liegt auf einer Klippe und man kann den ganzen Naithon Beach mit seinen vielen kleinen Restaurants überschauen. Und wer nicht im Meer baden will, dem stehen zwei Pools zur Verfügung. Juppii, was für ein Abschluss!

13. Tag: Rückkehr nach Phuket

Beat bietet für die, die Lust haben, eine Altstadtführung in Phuket City an. Wer hätte gedacht, das Phuket eine so reizvolle Altstadt hat! Ich bin richtig begeistert. Da und dort sind die Häuser bunt in Pastelltönen angemalt. Einfach toll!

Und für mich als Filmfreak folgt ein kleines Highlight. Wir besuchen das Hotel On On, wo Szenen für den Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio gedreht wurden. Wir dürfen sogar schnell das Zimmer in dem er „schlief“ besichtigen. Einfach super!

Für das Abschiedsessen schnappen wir uns Taxis und fahren an die Nai Yang Beach. Dort lassen wir uns mit einem frisch zubereiteten Fisch nochmals so richtig verwöhnen in Thailand! Und natürlich darf das Chang Bier nicht fehlen, schliesslich hat es uns treu während 14 Tagen begleitet.

14. Tag: Ferienverlängerung in Thailand

Wir verbringen den Tag mit baden und relaxen und am Abend verabschieden wir die Gruppe, welche heute nach Europa zurückkehren wird. Wir Glückspilze haben das Vergnügen, noch ein paar Tage länger in diesem echt super Hotel verbringen zu dürfen!

Die Velotour in Thailand wird mir immer in bester Erinnerung bleiben, eine tolle Kombination von sportlicher Aktivität und erholsamen Ferien.

Weitere Infos zur Radreise in Thailand: www.bike-adventure-tours.ch/radreisen/thailand/

Reisebericht-Autor: Nicole Jungwirth, Product Manager Asien

Spezielle Hinweise:

In Thailand bieten wir mit unserem Partner Belvelo eine gemütliche E-Veloreise auf einer anderen Route an. Weitere Infos:
Belvelo

Reisedaten

02.11.19 - 16.11.19
Reise garantiert
TH-2/19 CHF 4250
abgeschlossen
15.02.20 - 29.02.20
TH-1/20 CHF 3980
freie Plätze
07.11.20 - 21.11.20
TH-2/20 CHF 4190
freie Plätze

Individualreise

bei 2 Personen ab CHF 5290
bei 4 Personen ab CHF 3980
bei 6 Personen ab CHF 3490
+ Flugpreis ab CHF 900
freie Plätze

Karte

velo-rundreise-karte-sued-thailand

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–15 Personen
  • Individualreise ab 2 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Abreise 

Anforderungen und Strecke:

Es ist konditionell eine Level 1 Tour, die bei verlänger­ten Etappen auch als Level 2 Tour gefahren werden kann.  Die meisten Etappen führen über asphaltierte Strassen, ab und zu auch mal auf Naturstrassen. Das Begleitfahrzeug steht uns meistens zur Verfügung. Eine interessante Tour auch für Begleitpersonen ohne Bike.

Total ca. 360–500 Kilometer, 1800-2200 Höhenmeter auf 9 Bike-Etappen, Dschungelwanderung 2-4 h, nur wenige Höhenmeter.

Beratung

Nicole Jungwirth

Nicole Jungwirth

nicolebikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Katalog

Bike Adventure Tours Katalog 2019

Katalog 2019

Sie können ihn hier Online anschauen, als PDF herunterladen oder per Postversand bestellen.

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