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    Kirgisien Reiseleiter Interview

Ein kirgisischer Reiseleiter über Tourismus und Entwicklung in seinem Land

Reisebericht von Reisejournalistin Andrea Freiermuth

Kirgistan wird auch gerne als die Schweiz Zentralasiens bezeichnet. Der einheimische Reiseleiter Sergei Parekha weiss, warum. Im Gespräch erzählt er von der kirgisischen Bergwelt, monumentalen Landschaften, dem Issyk Kul, einem riesigen See, und von vielen Veränderungen zum Guten in den vergangenen Jahren. 

Der russischstämmige Sergei Parekha (39) hat ursprünglich Informatik und Wirtschaft studiert und nach der Ausbildung ein paar Jahre als Verkäufer von Computern gearbeitet. 1999 heuerte er im Helvetas-Büro in Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans, an. Die Schweizer Entwicklungsorganisation engagierte sich damals mit einem Projekt, das Familien und Gemeinden dabei unterstützte, Infrastruktur und Dienstleistungen für Touristen aufzubauen. Als Mitglied des Projektteams lernte Sergei viel über das Reisebusiness. 2001 wechselte er zu einer kirgisischen Reiseagentur, wo er inzwischen Mitinhaber ist. Das Interview entstand während einer zweiwöchigen Biketour mit dem Schweizer Spezialisten Bike Adventure Tours. Sergei begleitete die Tour. Seine Frau Tatiana (36), die während der Tour kochte, arbeitet ebenfalls im Tourismus und zudem als Fotografin. 

Sergei, du arbeitest seit 14 Jahren im Tourismus. Was hat sich in dieser Zeit alles verändert?

Die Anzahl der Touristen hat stark zugenommen. Waren es um die Jahrtausendwende noch rund 60 000 Ankünfte pro Jahr, sind es heute mehr als drei Millionen. Vor allem die Besucherzahlen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken sind stark gestiegen. Die meisten Touristen kommen aus Kasachstan und Russland.

Das ist ein extremes Wachstum, wie erklärt sich das?

2012 wurde die Visumpficht für Bürger von 44 Ländern aufgehoben. Die Einreise wurde so vereinfacht. Zudem ist Kirgistan ein für zentralasiatische Verhältnisse ruhiges und stabiles Land.

Wie hat sich die Infrastruktur in den vergangenen Jahren verändert?

Es gibt heute viel mehr Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten wie Jurtencamps oder Homestays. Früher gab es fast keine Konkurrenz, und so liess auch die Qualität zu wünschen übrig. Heute müssen die Anbieter im Wettbewerb bestehen. Das gilt auch für Reiseagenturen, die Touren anbieten.

 

Jurtencamp in Kirgisien

 

Warum kommen die Leute nach Kirgistan? 

Unsere direkten Nachbarn kommen hauptsächlich zum Baden. Kirgistan ist ein Binnenstaat, hat aber trotzdem ein «Meer»: den Issyk-Kul-See. Er ist mit einer Tiefe von 692 Metern einer der tiefsten Seen der Erde und ist 6236 Quadratkilometer gross. 

Also etwa elf Mal so gross wie der Bodensee. Riesig! 

Ja, und er ist nicht nur gross, sondern auch ideal zum Baden. Das Wasser ist leicht salzhaltig und relativ warm, weil es in der Region heisse Quellen gibt. Zudem ist der See umrahmt von schneebedeckten Vier- und Füntausendern. Viele Leute aus den postsowjetischen Staaten haben sofort diese grandiose Kulisse vor Augen, wenn sie an Kirgistan denken – unter anderem, weil es in Tamga, am Südufer des Sees, in sowjetischer Zeit ein Militärsanatorium gab, in dem die russischen Kosmonauten nach ihrem Aufenthalt im All wieder zu Kräften kamen. Es existiert noch immer. Im Unterschied zu früher darf hier aber heute jeder Urlaub machen.

Und warum kommen die Gäste aus Westeuropa? 

Was meinst du? Oder anders gefragt: Warum bist du hier? 

Die kirgisischen Landschaften sind ein Paradies für Biker.

 

Ich bin vor fünf Jahren mit dem Fahrrad durch Südostasien gefahren und habe dabei viele Langzeitradler angetroffen. Ich fragte sie stets: «Wo hat es euch am besten gefallen?» Überdurchschnittlich oft sagten sie: Kirgistan. Darum bin ich hier: Ich will wissen, was so toll an deinem Land ist.

Die Berge! Kirgistan wird auch oft als die Schweiz Zentralasiens bezeichnet. Unsere Alpen sind der Tian Shan. Der Name bedeutet: Berge, die bis zum Himmel reichen. Und das tun sie wirklich. Unsere Bergwelt ist noch abwechslungsreicher als eure. Wir haben nicht nur Bergwälder, Gebirgsseen und Schneeberge, sondern auch Steppen und sogar Wüsten. Das erklärt sich mitunter durch die grosse Höhendifferenz. Der tiefste Punkt liegt auf rund 400 Metern, der höchste ist der Pik Pobeda mit 7439 Metern. Er ist der nördlichste Siebentausender der Erde. Zudem haben wir den zweitlängsten Gletscher ausserhalb der Arktisgebiete. 

Das klingt nach einem Paradies für Alpinisten, Trekkingtouristen und Mountainbiker.

Das ist Kirgistan defnitiv. Aber wir haben auch kulturell interessierten Personen etwas zu bieten: Viele Gäste sind fasziniert von der halbnomadischen Lebensweise der Landbevölkerung. Im Sommer ziehen viele kirgisische Familien mit ihrem Vieh in die Berge. Sie leben dann in Jurten – und manche haben im Beherbergen von Touristen einen Zusatzverdienst gefunden. 

Bevor du im Tourismus gearbeitet hast, warst du bei Helvetas tätig und hast dort geholfen, diesen sogenannten Community Based Tourism (CBT) aufzubauen. Was steckt hinter der Idee? 

Ein finanzieller Zustupf für die lokalen Familien und ein unverfälschtes Erlebnis für die ausländischen Gäste. Die Jurtencamps sind keine Touristenshow, die Halbnomaden leben im Sommer wirklich so. Helvetas (www.helvetas.ch) hatte zuvor bereits in Nepal Erfahrungen mit Projekten im Lokaltourismus gesammelt. Eine gute Sache. Inzwischen hat sich die Hilfsorganisation zurückgezogen, und CBT ist eine eigenständige Organisation. Im vergangenen Jahr machten 288 Familien mit: Sie haben insgesamt rund 14 000 Touristen empfangen und 300000 Franken Umsatz erwirtschaftet. Fragt man auf dem Land nach CBT, selbst wenn man kein Russisch, geschweige den Kirgisisch spricht, hat man meist bald ein Dach über dem Kopf.

Biker begegnen freilegenden Pferden

 

Du warst als Projektmitglied daran beteiligt, die Familien zu schulen. Was waren die Inhalte dieser Workshops? 

Wir haben ihnen die Basics im Umgang mit Touristen beigebracht. Dass die Gäste saubere Betten erwarten, Toiletten, Duschen und einen Ort, um sich die Hände mit Seife zu waschen. Auch die Gastronomie haben wir angeschaut. Viele kirgisische Gerichte, vor allem in den Bergen, sind sehr schwer und fleischlastig. Also haben wir den Leuten gezeigt, wie sie ihre Rezepte mit mehr Gemüse etwas leichter machen können. Heute kann man hierzulande sogar als Vegetarier überleben. Aber wir haben nicht nur die Gastfamilien geschult, sondern auch andere Personen, die mit den Touristen in Kontakt kommen. Etwa die Fahrer. 

Die Fahrer? Was musste man denen denn noch beibringen? 

Was die Gäste in einem Reisebus erwarten: Wasser, Servietten und einen Erste-Hilfe-Koffer. Aber auch, dass sie pünktlich sein und sich an die Verkehrsregeln halten sollten. Leider fahren einige meiner Landsleute sehr rücksichtslos. 

Es ist nett, dass sich die Kirgisen unseren speziellen Bedürfnissen und Befindlichkeiten anpassen. Sollten wir als Gäste auch einige unserer Verhaltensweisen überdenken? 

Du solltest die Schuhe ausziehen, wenn du ein Haus betrittst. Dabei geht es nicht um den Staub, den du ins Haus bringen könntest. Das Ausziehen der Schuhe ist ein Zeichen von Respekt. Und wer Fotos von Menschen machen will, sollte diese um Erlaubnis bitten. Wir empfehlen auch, den bettelnden Kindern nichts zu geben. Die Kinder betteln nur dort, wo sie zuvor von Touristen beschenkt wurden. Rund 20 Prozent der Bevölkerung muss mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen. Betteln beziehungsweise Beschenken ist aber keine Lösung. Es macht die Leute abhängig und unselbstständig. 

80 Prozent der Kirgisen sind Muslime. Was gibt es in Sachen Kleidung zu beachten?

Eigentlich nichts Spezielles, höchstens wenn du eine Moschee betreten willst. Dann empfiehlt sich, als Frau nicht gerade ein T-Shirt mit Spaghettiträgern zu tragen. Wir leben einen sehr moderaten Islam. Bei der Landbevölkerung ist er zum Teil mit Elementen von Naturreligionen durchmischt. Sie beten nicht nur zu Allah, sondern auch an Kraftorten wie Quellen, Bergen oder Bäumen. Auch Elemente des Buddhismus fliessen zum Teil ein. Zudem sieht man wenige Frauen, die einen Schleier tragen. Ich selber bin russisch-orthodox getauft, aber nicht praktizierend.

Landschaft in Kirgisien

 

Rund acht Prozent der Bevölkerung sind russischstämmig, 15 Prozent usbekisch, und bei etwas mehr als 70 Prozent handelt es sich um Kirgisen. Gibt es Spannungen zwischen diesen verschiedenen Ethnien? 

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben viele Russen und Usbeken das Land verlassen. Aus Angst vor Repressionen. Es gab auch Zwist um Land- und Wasserrechte. 2010 stammte der Konflikt zwischen Usbeken und Kirgisen erneut auf. Die Jahre nach der Unabhängigkeit waren für viele sehr schwer, das machte die Leute unzufrieden und streitlustig. 

Du warst 15 Jahre alt, als sich Kirgisien 1991 von der Sowjetunion loslöste. Wie hast du jene Zeit in Erinnerung? 

Für mich ging das Leben ohne grössere Veränderungen weiter. Ich ging zur Schule, und meine Eltern hielten die Schwierigkeiten von mir fern. 

Die ersten fünf Jahre nach der Unabhängigkeit sollen sehr hart gewesen sein. 

Die Schwierigkeiten waren schon vorher da. Die Perestroika begann bereits 1987. Der Systemumbau vom Kommunismus zum Kapitalismus ging zu schnell voran, sowohl die Wirtschaft wie auch die Menschen waren überfordert. Die Lebensmittel waren perma- nent knapp, die Leute hatten Hunger. 

Stellen die Russen nach wie vor die Elite des Landes? 

Nein, weder in der Politik noch in der Wirtschaft. Das hat sich längst durchmischt. Meine beiden Geschäftspartner etwa sind ein Uigure und ein Kirgise. Das funktioniert sehr gut.

Kamen deine Eltern zur Zeit der Sowjetunion ins Land? 

Ich bin bereits die dritte Generation, die hier geboren wurde. Mein Ururgrossvater stammt aus der Ukraine. Er kam um die Jahrhundertwende nach Kirgistan. Damals herrschte eine Hungersnot in der Ukraine, und der Zar versprach allen, die nach Zentralasien umsiedelten, Land. Kirgistan wurde 1855 ins Zarenreich einverleibt. 

Heute ist Kirgistan eine parlamentarische Demokratie – die einzige in Zentralasien. 

Das stimmt. Unsere direkten Nachbarn sind eher autokratisch: In Kasachstan, Usbekistan und Tadschikistan haben die Präsidenten zu viel Macht, und laut internationalen Wahlbeobachtern sind die Wahlen jeweils manipuliert. Und dann ist da noch China. 

Was würdest du in deinem Land ändern, wenn du die Macht hättest? 

Das Image. Das beginnt schon beim Namen. Wenn die Leute «-stan» hören, denken sie sofort an Afghanistan und Pakistan. Dabei haben wir keine gemeinsamen Grenzen mit diesen Staaten, sie befinden sich 1000 Kilometer südlich. Manchmal kommen die Gäste und fragen: «Wo ist der Krieg?» Nicht in allen Stan-Ländern gibt es Bombenanschläge und Unruhen. Aber wir werden mit denen in einen Topf geworfen. Dabei haben wir eine völlig andere Kultur, eine andere Sprache und ein anderes politisches System.

Auf dem Bike unterwegs in den Bergen Kirgisiens

 

In Kirgistan befindet sich mit Kumtor die siebtgrösste Goldmine der Welt. Bisher wurden mehr als 300 Tonnen Gold gefördert. Wo geht dieses Geld hin? 

Die Hälfte davon geht in die Taschen der kanadischen Förderfirma. Der Rest, wer weiss? Wahrscheinlich in ein schwarzes Loch. Der Staat gibt viel Geld für Renten und seine Bürokratie aus. 

Kirgistan belegt im Korruptionsindex von Transparency International Platz 136 von 175 Staaten. Das heisst, es gibt nur 39 Länder, die noch korrupter sind. 

Korruption ist ein Problem, das alle postsowjetischen Staaten haben. Bei unseren Nachbarn ist es noch schlimmer. Aber die Regierung arbeitet daran, so gibt es etwa eine Hotline, um Korruption zu melden. 

Lass uns noch über etwas Erfreuliches sprechen, etwa die kirgisische Küche. Welche Gerichte sollte man unbedingt probieren? 

Eines unserer Nationalgerichte ist Beschbarmak, in der Übersetzung heisst das so viel wie «fünf Finger». Es besteht aus breiten Bandnudeln und Fleisch. Man nimmt sich eine Nudel mit der rechten Hand und greift sich ein Stück Fleisch dazu. Das Lieblingsgetränk der Kirgisen ist Kumys, vergorene Stutenmilch. Ich persönlich mag das aber nicht.

Vergoren? Das heisst, da hat es Alkohol drin. Wie passt das zu einem muslimischen Land? 

Wie gesagt: Bei uns wird der Islam eben anders interpretiert als etwa in Saudi-Arabien. Das erklärt sich unter anderem dadurch, dass die Nomaden schon immer Stutenmilch getrunken haben – lange bevor unsere Region islamisiert wurde. 

Gibt es andere Dinge, über die Touristen zuweilen staunen? 

Unsere Küche scheint in den Reiseführern nicht so gut wegzukommen. Da wird scheinbar immer viel von Pferde- und Schaffleisch erzählt. Diese beiden Tiere kommen schon oft auf den Tisch, aber es ist auch so, dass Kirgistan schon immer ein Schmelztiegel der Kulturen war – unter anderem, weil ein wichtiger Zweig der Seidenstrasse durch unser Land führte. All diese Reisenden und der Handel haben die kirgisische Küche inspiriert, und darum empfinden die Gäste die Gerichte oft als viel abwechslungsreicher als erwartet. 

Kann man Kirgistan eigentlich auch gut auf eigene Faust entdecken? 

Die meisten Westeuropäer kommen organisiert. Touristen aus den postsowjetischen Staaten reisen hingegen oft alleine umher. Das hat sicher mit den Sprachkenntnissen zu tun. Aber auch wer kein Russisch spricht, geht nicht verloren. Es braucht einfach etwas mehr Zeit und Geduld, um ans Ziel zu gelangen. In Kirgistan gibt es noch viele schöne abgelegene Gebiete zu entdecken, die nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. 

Landesname

Heisst es nun Kirgistan, Kirgisien oder Kirgisistan? Eigentlich weder noch:
Die korrekte Übersetzung der offiziellen Landesbezeichnung lautet «Kirgisische Republik». Im Englischen gebräuchlich ist «Kyrgyzstan», analog zum Deutschen «Kirgistan». Der Begriff «Kirgisien» ist dabei die eingedeutschte Version. Alle drei Bezeichnungen sind aus dem Russischen oder Kirgisischen abgeleitet und haben dadurch zumindest in der Umgangssprache eine Berechtigung. Als falsch gilt eigentlich bloss «Kirgisistan». Die Bezeichnung entstand als Zwitter aus «Kirgisien» und «Kirgistan».

Infos zur MTB-Tour in Kirgistan: www.bike-adventure-tours.ch/bikereisen/kirgisien

Reisebericht-Autorin: Andrea Freiermuth, Sommer 2015

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Reisedaten

18.07.20 - 02.08.20
KIR-1/20 CHF 4490
freie Plätze

Individualreise

Lokale englischsprachige Reiseleitung
bei 2 Personen ab CHF 4790
bei 4 Personen ab CHF 3590
bei 6 Personen ab CHF 3190
+ Flugpreis ab CHF 1000
freie Plätze

Karte

Karte_Bikereise_Kirgistan

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–13 Personen
  • Individualreise ab 2 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Anforderungen & Strecke:

Der Schwierigkeitsgrad dieser Reise ist wetterabhängig: Die steinigen Strassen sind in der Regel gut befahrbar mit einigen steilen Anstiegen. Nach ausgiebigen Regenfällen sind ausgewaschene Stellen möglich, welche Vorsicht erfordern. Da auch die Bike und Bus-Distanzen witterungsabhängig sind, können die Kilometer und Zeitangaben vom ausgeschriebenen Programm abweichen.

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 550 km mit ca. 7000 Hm in 10 Bike-Etappen. Ca. 90 % auf Naturstrassen und 10 % auf asphaltierten Strassen, verkehrsarmen Strassen.

Ideale Reisezeit:

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