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    Costa Rica: Bike, Nationalparks, Tierwelt, Vulkane, Strand

Abenteuerliche und unvergessliche Bikereise

Reisebericht von BAT-Mitarbeiterin Sonja Wolfgramm

Bike-Abenteuer in Zentralamerika

Wir treffen uns früh morgens, es ist noch dunkel draussen, am  Flughafen Zürich. Wir „beschnuppern“ uns noch vorsichtig, ein paar von der Gruppe haben sich ja schon am Infotreff vorab in der Schweiz getroffen. Vierzehn Reiseteilnehmer, die Mountainbike Reise in Costa Rica ist ausgebucht. Die Gruppe scheint gut durchmischt zu sein, Hälfte „Männlein“ und Hälfte „Weiblein“, alle zwischen Anfang 30 und Mitte 70, von der Krankenpflegerin, zum Resources Manager bis zum Rentner. Unser Bike Guide wirkt trotz früher Stunde, frisch, aufgeschlossen und sympathisch.

Willkommen in Costa Rica

Wir fliegen mit Iberia Airlines über Madrid, anstatt über Amerika, das erspart uns die ganzen Einreiseformalitäten. Nach 16 Stunden Flug kommen wir am Nachmittag etwas erledigt in der Hauptstadt von Costa Rica in San Jose an. Da die Uhren in Costa Rica im November 7 Stunden hinter unserer Zeit liegen, kommen wir im Hellen an, es wird ein langer Tag. Umso dankbarer sind wir, dass unser Bus ins Starthotel schon auf uns wartet und nicht nach der latino Art und Weise mit der obligaten Verspätung erscheint.

Biken auf Naturwegen in Costa Rica

 

Erste Biketour zum Vulkan Arenal

Am Morgen erhalten wir unsere gut gewarteten Bergamont Mietbikes. Nach der langen Anreise am vorherigen Tag, freuen wir uns drauf, dass uns unser freundlicher Busfahrer nach Zarcero (1800 m.ü.M.) hochfährt und wir erstmal eine lange Schussfahrt auf Asphalt, die nachher zu einer roten Erdstrasse wird, geniessen können. Wir haben Glück und erspähen kurz einen Blick auf den dampfenden Vulkan Arenal. Nachdem es nachmittags dann doch rauf und runter geht und wir durch kleine Dörfchen biken, lassen wir abends unsere Seele in warmen Thermen baumeln. Das nenne ich Veloferien!

Nach ein paar Flussüberquerungen (spätestens hier bin ich froh, dass ich nicht mein eigenes Mountainbike mitgenommen habe) bringt uns der Bus nach der Mittagspause hoch über die Cordillera de Tilaran, mit herrlichem Blick auf den Stausee.

Besuch im Monteverde Nationalpark

Den eindrücklichen Monteverde Nationalpark erkunden wir am nächsten Tag zu Fuss auf einem Skywalk. Ein paar von den jüngeren Nimmersatten können es nicht lassen und brausen an einem Stahlseil durch die Baumkronen, sogenanntes Canopy, das in Costa Rica sehr beliebt ist.

Parque Nacional Rincón de la Vieja

Während unserem Downhill spüren wir mit jedem Höhenmeter wie es wärmer wird. Wir ergötzen uns an den herrlichen Ausblicken auf den Golf von Nicoya. Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in einer rustikalen Hacienda im Naturpark Rincón de la Vieja, im Norden von Costa Rica. Ein paar von uns entscheiden sich die Vulkangegend zu Fuss zu erkunden, andere denken wiederum, sie gönnen sich ein wenig Ruhe und nehmen das Pferd. Eine andere Alternative ist das 6-stündige Trekking auf den Vulkan Rincón de la Vieja. Unser Reiseleiter nimmt in der Zwischenzeit unter anderem unsere Fahrräder mal unter die Lupe, die zum Teil etwas gelitten haben auf den Trails.

Vom Hochland an den Pazifik

Am nächsten Tag starten wir wieder früh morgens mit gut getunten Mountainbikes. Nach einer abenteuerlichen Biketour auf Jeeptrails fahren wir an die traumhafte Playa Ostional. Nach dem abwechslungsreichen Abendessen, unser Reiseleiter bestellt meist einen Tisch im Voraus und lässt alle möglichen unterschiedlichen Speisen auftischen, von denen wir dann alle probieren und essen können. Er kennt sich einfach aus und weiss am Besten, wo es schmackhaftes und einheimisches Essen und kein „Touristenessen“ gibt. Bereits nach ein paar Tagen kennt er auch unsere Geschmäcker und Vorlieben - sehr aufmerksam. Noch spät in den Abend hinein sitzen wir mit einem „Imperial“, dem einheimischen, leicht schmeckenden Bier und beobachten wie Meeresschildkröten Eier auf dem Land ablegen. Ein unvergessliches Erlebnis!

Mit dem Bike dem Strand entlang

 

Strandvergnügen an der Playa Samara

Die nächsten zwei Tage „spielen wir Urlauber“ und geniessen die herrliche Playa Samara. Nach den manchmal schlammigen Flussdurchquerungen fällt uns das Strandleben nicht schwer, auch als wir weiter zur Peninsula de Nicoya weiter biken. Wir radeln bzw. schieben unsere Bikes auf weissen Traumstränden bis Montezuma, um schliesslich mit der Fähre aufs Festland zu kommen und nach San Jose zu fahren. Ich nutze unsere Zwischenstation in der Hauptstadt von Costa Rica und gehe, wie auf all meinen Reisen, zum lokalen Friseur. Kann ich nur empfehlen: gut, günstig und eine Erfahrung wert!

Mächtige Vulkane

Der Bus trägt uns hoch zum eindrücklichen Vulkan Irazú (3432 m.ü.M.). Schon im Vorhinein erquickt uns die Abfahrt und die erlebnisreiche Überquerung zum Vulkan Turrialba, allerdings sind die Temperaturen hier nicht mehr so warm und es wird uns ganz schön kalt. Zum Glück können wir auf der 2600 Meter hoch gelegenen Hacienda den Holzofen anfeuern und es kommt ein Hüttenzauber auf. Der Reiseleiter tischt eine aus der Schweiz mitgebrachte Sachertorte auf,  da kommt Freude auf bei allen Bikern.

Endspurt im Nationalpark Manuel Antonio

Bis wir nochmals am Strand im Nationalpark Manuel Antonio die Sonne faul auf dem Bauch scheinen lassen können, haben wir noch einige spannende Bike-Trails, Flusspassagen und Abfahrten vor uns. Wir treten immer wieder in Kontakt mit den Einheimischen, die uns fröhlich zuwinken, wenn wir an ihnen vorbei radeln. Besonders die lachenden Kinder, die uns liebevoll „Gringo“ zurufen, erquicken mein Herz. Während ich so vor mich hinradele, das satte Grün um mich herum aufnehme, den Geruch von tropischer Luft in der Nase habe, tauche ich in eine andere Welt ein, meine Gedanken werden ruhig und frei, so wie ich auf einer Rundreise ohne Fahrrad nie zuvor erlebt habe.

Reiseziel Costa Rica

Alles hat ein Ende, auch diese wunderschöne Bikereise, die mir immer in guter Erinnerung bleiben wird. Es war eine gute Mischung aus Abenteuer, Strand; urigen und komfortablen Unterkünften, schmackhaften Essen, netter Begleitung und neuen Bekanntschaften. Costa Rica gehört in Lateinamerika sicherlich zu einem der zivilisiertesten und damit auch teuersten Ländern, aber ist auch ein gutes Einstiegsland, um eine zentralamerikanische Nation kennen zu lernen. Costa Rica ist auch ungemein abwechslungsreich was Landschaftsformen, Flora und Fauna auf so kleinem Raum betrifft. Vielen Dank an das ganze Team für die wunderbare Reise!

Weitere Informationen zur Bikereise in Costa Rica: http://www.bike-adventure-tours.ch/bikereisen/costa-rica/

Reisebericht-Autor: Sonja Wolfgramm, BAT-Mitarbeiterin Vertretung Deutschland

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Reisedaten

05.11.19 - 23.11.19
Reise garantiert
RIC-1/19 CHF 4980
Bike
4 freie Plätze
19.11.19 - 07.12.19
Lokale deutschsprachige Reiseleitung
RIC-2E/19
E-Bike und Bike
bei 6-7 Personen CHF 4290
bei 8-9 Personen CHF 3980
bei 10-12 Personen CHF 3690
+ Flugpreis ab CHF 1000
+ Miete E-Bike CHF 390
freie Plätze
26.11.19 - 14.12.19
RIC-3/19 CHF 4980
Bike
freie Plätze

Individualreise

lokale deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung
bei 2 Personen ab CHF 5500
bei 4 Personen ab CHF 5150
bei 6 Personen ab CHF 4150
+ Flugpreis ab CHF 1000
freie Plätze

Karte

bike-adventure-tours-costa-rica-karte

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–14 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Anforderungen & Strecke:

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 540 km mit ca. 6200 Höhenmeter up und 15'000 Höhenmeter down, aufgeteilt auf 10 Bike-Etappen. Im Durchschnitt fahren wir ca. 54 km und ca. 620 Höhenmeter pro Tag. Wir fahren ca. 70 % auf Naturstrassen, meist breit, aber stark steinig, max. 5% sind Singletrails. Dazu kommen ca. 25% asphaltierte Nebenstrassen. Auf der ganzen Tour steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung. 

Costa Rica Länderinformation

Beratung

Martin Jost

Martin Jost

martinbikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

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Bike Adventure Tours Katalog 2019

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