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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen

Bike-Kulturreise durchs Morgenland

Viele haben uns nur Gutes aus dem Iran erzählt, viel Widersprüchliches hingegen kommt aus Medien und Presse. Es gibt nur einen Weg, den Schleier dieses Mysteriums zu lüften, nämlich selber den Iran zu bereisen. Am besten im Bikesattel, denn nebst eindrücklicher orientalischer Kultur warten wunderbare Gebirgs- und Wüstenlandschaften auf den passionierten Biker. Und dies fernab der viel befahrenen Hauptstrassen, auf kleinen Naturpisten und uralten Trekkingrouten der Nomaden. Wir erleben die Kultiviertheit der Iraner, getragen von einer jahrtausendealten Kultur. Relevant in diesem Land ist nicht die momentane islamistische Ausprägung – die im Übrigen die meisten nicht wollen –, sondern die Fähigkeit der Iraner, uns als Fremde willkommen zu heissen und an ihrem Reichtum teilhaben zu lassen. Eine Reise für Entdeckungsfreudige, für Architekturliebhaber, für Kulturgeniesser und nicht zuletzt für Mountainbiker!

Highlights

  • Berühmte Gärten von Shiraz
  • Achämenidische Tempelanlage Persepolis
  • Faszinierend schönes Isfahan
  • Sanddünen um den Namak-Salzsee
  • Damavand und das Alborz-Hochtal

1.–2. Tag: Nachtflug nach Shiraz

Shiraz wurde weltbekannt durch die mittelalterlichen Dichter und durch seine grossen Weinanbaugebiete. Wir erkunden die herrlichen Gartenanlagen, flanieren durch den Bazar, die Stadtfestung und die farbigen Moscheen.

3. Tag: Antike Königsstadt Persepolis

Die Achämeniden erschufen 500 Jahre v. Chr. das erste Weltreich, mit Sitz in Persepolis, die Stadt der Perser. Wir erkunden mit dem Bike die Umgebung und besichtigen anschliessend diese imposante Palastanlage.

4. Tag: Auf zum verlorenen Paradies

Auf dem Bike beginnen wir unsere Entdeckungsreise durch den ländlichen Iran. Wir suchen nicht weniger als das verlorene Paradies der Iraner. Eine abwechslungsreiche Biketour durch verträumte Dörfer, über Schotterpisten in ein grünes Seitental führt uns zu dem vermeintlich verlorenen Paradies.

5. Tag: Durchs wilde Nomadental

Mehrere Pässe und dünne Luft fordern uns heute ziemlich heraus. In der atemberaubend schönen Berglandschaft des wilden Zagrosgebirges begegnen wir unterwegs mit etwas Glück Nomaden, die mit ihren riesigen Schaf- und Ziegenherden in ihrem Sommerlager weiden.

6. Tag: In den Oasen des Zagros-Gebirges

Von der Passhöhe sausen wir zuerst abwärts, weiter über coupierte Pistenstrassen in eine kleine, versteckte Oase mit Wasserfall, wo wir uns wunderbar erfrischen und erholen können. Transfer in die typisch iranische Kleinstadt Yasuj.

7. Tag: Biken im Dena-Gebirgsmassiv

Der höchste Gipfel im Dena-Massiv lieft auf 4409 m; er ist fast rundherum schneebedeckt. Wir staunen über die eindrückliche Felsenkulisse mit den vielfältigen geologischen Formen und Farben. Aus dem grünen Apfeltal führen flowige Naturstrassen durch die Bauerndörfer. Entlang einem kristallklaren Fluss biken wir auf kaum befahrenen Schotterpisten weiter durch eine einmalige Fotolandschaft. Transfer nach Isfahan.

8. Tag: Isfahan, die Stadt aus «1001 Nacht»

Isfahan beeindruckt mit der orientalischen Baukunst und ist zudem fahrradfreundlich! Überwältigend sind die Eindrücke des riesigen Meydan-Platzes und der türkisfarbigen Kuppeln der Moscheen, der Gärten und Paläste dieser so angenehmen Wüstenstadt. Abends locken unzählige schick aufgemachte Cafés.

9. Tag: Weltkulturerbe im Karkas-Gebirge

Wir biken nach einem Transfer auf kaum benutzten Jeeptracks durch das verlassene Geier-Gebirge in das kleine, rotfarbene Lehmdorf Abyaneh. Die uralte traditionelle Lehmbau-Architektur wurde von der Unesco ausgezeichnet. Die engen Gässchen sind nur zu Fuss, mit Esel oder Rad zu erkunden.

10. Tag: Die Karawanserei in der Salzwüste

Auf einer Schussfahrt biken wir das langgezogene Tal hinunter in die Ausläufer der riesigen Kavir- Wüste. Wahlweise mit Bike oder Bus nähern wir uns den bis zu 160 m hohen Sanddünen, die das Tor zur dahinter liegenden Salzwüste mit dem grossen Namak-Salzsee markieren. Unser Ziel ist eine schön restaurierte «Karawanserei», die uns ein einmaliges Wüstenerlebnis unter dem Sternenhimmel bietet!

11. Tag: Kashan, Stadt an der Seidenstrasse

Im Velosattel biken wir auf Wellblechpisten aus der Wüste und erreichen Kashan, eine bedeutende Handelsstadt aus der Karawanenzeit. Grossartige königliche Gärten, historische Paläste, ein architektonisch sehenswerter Bazar wie auch unser wunderschönes Hotel lassen uns wie Prinzen und Prinzessinnen fühlen.

12. Tag: Mitten ins Alborz-Hochgebirge

Wir überwinden mit dem Bus die grosse Distanz ins Alborz-Gebirge, nördlich von Teheran, südlich vom Kaspischen Meer. Es gilt als Ausflugsgebiet der Teherani. Hier gibt es grosse Skigebiete und viele Ferienanlagen. Wir übernachten mitten in dieser schönen Gebirgslandschaft.

13. Tag: Damavand, der majestätische Vulkan

Mit 5671 m ist er der höchste Vulkan Asiens. Schon lange inaktiv, ganzjährig schneebedeckt überragt er alle andern Gipfel. Auf dem Bike nähern wir uns ihm auf einer spektakulären, schönen Bikeroute. Natur-Faszination pur! Über 3000 Meter hohe Pässe, langgezogene Steppentäler und kristallklare Flüsse. Ein orientalisches Bike-Märchen für uns! Busfahrt nach Teheran.

14. Tag: Teheran, Metropole des Iran

Trotz Verkehrschaos hat Teheran durchaus auch seine schönen und interessanten Seiten. Wir besichtigen nach Lust und Laune einen der schönsten Paläste, das Nationalmuseum oder einen Bazar, um mit Safran, Gewürzen, Nüssen und Datteln den Heimweg anzutreten. Doch zuerst geniessen wir nochmals die herzhafte iranische Küche und mischen Tee und Süssigkeiten. Wir sagen «Merci » zu den so gastfreundlichen und angenehmen Iranern.

15. Tag: Rückflug nach Europa

 

 

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen:

  • Flug Zürich–Shiraz, Teheran–Zürich
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen & Treibstoffzuschläge 
  • Transport des eigenen Bikes 
  • Begleitfahrzeug
  • Transfers
  • 11 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 2 Übernachtungen in landestypischer einfacher Unterkunft im Doppel- oder Mehrbettzimmer mit Frühstück
  • Vollpension
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen:

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Einzelzimmerzuschlag ab CHF 480.-

Einzelzimmerzuschlag

Wir bemühen uns, für alle Gäste einen Zimmerpartner zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer, vorbehältlich Verfügbarkeit.

Bike-Kulturreise durchs Morgenland

Viele haben uns nur Gutes aus dem Iran erzählt, viel Widersprüchliches hingegen kommt aus Medien und Presse. Es gibt nur einen Weg, den Schleier dieses Mysteriums zu lüften, nämlich selber den Iran zu bereisen. Am besten im Bikesattel, denn nebst eindrücklicher orientalischer Kultur warten wunderbare Gebirgs- und Wüstenlandschaften auf den passionierten Biker. Und dies fernab der viel befahrenen Hauptstrassen, auf kleinen Naturpisten und uralten Trekkingrouten der Nomaden. Wir erleben die Kultiviertheit der Iraner, getragen von einer jahrtausendealten Kultur. Relevant in diesem Land ist nicht die momentane islamistische Ausprägung – die im Übrigen die meisten nicht wollen –, sondern die Fähigkeit der Iraner, uns als Fremde willkommen zu heissen und an ihrem Reichtum teilhaben zu lassen. Eine Reise für Entdeckungsfreudige, für Architekturliebhaber, für Kulturgeniesser und nicht zuletzt für Mountainbiker!

1. Tag: Flug nach Shiraz

Ein Nachtflug bringt uns nach Shiraz, die bekannte Stadt im Süden Irans.

2. Tag: Shiraz, Stadt der Poesie

Ankunft am frühen Morgen. Unser Hotel liegt mitten im Zentrum und ist ein idealer Ausgangspunkt um die liebliche Stadt zu erkunden. Sie wird verehrt als Stadt der Blumen und Nachtigallen, «gol o bolbol» auf Farsi, der indogermanischen Sprache der Perser. Shiraz wurde weltbekannt durch die mittelalterlichen Dichter Hafis (1326-1390) und Sa'di (1184-1292) und durch seine grossen Weinanbaugebiete. Seit der Revolution ist der Wir geniessen das morgenländische Treiben und flanieren durch den Bazar, die Stadtfestung, die farbigen Moscheen und die herrlichen Gartenanlagen. Nachts tauchen wir ein in den Orient und fühlen uns versetzt in ein Märchen aus «1001 Nacht».
Transfer: Bus 12 km, ca. 20 min.
Übernachtung: Gutes Stadthotel, Shiraz

3. Tag: Persepolis und seine Königspaläste

Um das heutige Iran zu verstehen reisen wir zurück ins Jahr 500 v.Chr. als die Achämeniden das erste Weltreich erschufen. Sie nannten ihre Hauptstadt Persepolis, die Stadt der Perser. Der Bus bringt uns in diese Umgebung nahe von Shiraz. Doch bevor wir in die antiken Zeugnisse von Persepolis eintauchen, erreichen wir mit dem Bike die Felsengräber und bestaunen die Reliefs der Begräbnisstätte von Naqsh-e Rostam. Zu Fuss erkunden wir dann die gigantischen Ausmasse der Königsanlage von Persepolis und erahnen den Reichtum des alten Perserreiches, das den gesamten Vorderen Orient einschloss und von Libyen bis Zentralasien reichte. Wir sind beeindruckt von den Überresten der Paläste, den monumentalen Säulen, dem Tor der Nationen und den Königsgräbern.
Bikestrecke: 35 km, 150 Hm
Transfer: Bus 65 km, ca. 1 h
Übernachtung: Charmantes Hotel, Persepolis

4. Tag: Auf zum verlorenen Paradies

Mit vielen aufgenommen kulturellen Impressionen freuen wir uns auf die kommenden Bike-Erlebnisse. Nach einer kurzen Busfahrt schwingen wir uns auf unsere Räder und beginnen unsere Entdeckungsreise durch den ländlichen Iran. Wir suchen nicht weniger als das verlorene Paradies der Iraner. Was sich dahinter wohl verbirgt? Eine abwechslungsreiche Biketour führt uns zuerst dem Ufer eines Sees entlang, durch verträumte Dörfer im Hochland und über einen Schotterpass in ein grünes Seitental mit einem Fluss und viel Schatten. Ja, hier muss es sein, das Paradies! Wir übernachten wie die Iraner und tauchen immer tiefer ein in dieses faszinierende Land.
Bikestrecke: 45 km, +900/-700 Hm
Transfer: Bus 85 km, ca. 1.5 h
Übernachtung: Landestypische einfache Herberge, im Zagros-Gebirge

5. Tag: Durchs wilde Nomadental

Heute warten gleich mehrere Pässe auf uns und die dünne Luft auf teils über 3000 Meter fordert uns ziemlich. Doch die atemberaubend schöne Berglandschaft des wilden Zagros-Gebirges macht dies mehr als wett und lässt uns immer wieder die Fotokamera zücken. Mit etwas Glück begegnen wir Nomaden, die mit ihren riesigen Schaf- und Ziegenherden in ihrem Sommerlager weiden und wie wir die angenehme Kühle der Höhe geniessen.
Bikestrecke: 55 km, +1500/-800 Hm
Übernachtung: Iranisches Skiresort-Hotel, im Zagros-Gebirge

6. Tag: In den Oasen des Zagrosgebirges

Wir haben Glück, denn unsere heutige Biketour beginnt auf der Passhöhe und so sausen wir als erstes einige hundert Höhenmeter abwärts. Unser heutiges Ziel ist eine kleine, versteckt gelegene Oase, in der wir uns wunderbar erfrischen können. Der Weg dorthin führt uns auf und ab durch das eindrückliche Wüstengebirge des Zagros. Eine abendliche Busfahrt bringt uns in eine mitten im Gebirge gelegene, typisch iranische Kleinstadt.
Bikestrecke: 40 km, +780/-1300 Hm
Transfer: Bus 70 km, ca. 1.5 h
Übernachtung: 5* Stadthotel, Yasuj

7. Tag: Biken im Dena-Gebirgsmassiv

Das Dena-Massiv baut sich mächtig vor uns auf. Es hat zig Gipfel über 4000 Meter. Der Höchste mit 4409 Meter ist fast rundherum schneebedeckt. Die Felsenkulisse ist sehr eindrücklich. Wir staunen über die vielfältigen geologischen Formen und Farben, die sich uns zeigen. Die Passhöhe auf 3250 Meter ist erreicht und vor uns breitet sich das weite, grüne Apfeltal aus. Auf flowigen Naturstrassen tauchen wir ein in die grüne Pracht, vorbei an den Sommerlagern der Nomaden und durch die Dörfer der sesshaften Apfelbauern. Entlang einem kristallklaren Fluss biken wir auf kaum befahrenen Schotterstrassen weiter durch eine einmalig schöne Landschaft. Fast zu schön, um wahr zu sein – ein Bikemärchen im Iran... Ein Transfer bringt uns abends nach Isfahan, der sogenannten Perle Persiens.
Bikestrecke: 50 km, +1000/-2000 Hm
Transfers: Bus 50 km, ca. 1 h und 250 km, ca. 3.5 h
Übernachtung: Bestes 5* Stadthotel, Isfahan

8. Tag: Isfahan, die Stadt aus «1001 Nacht»

Isfahan ist die gelungene Verkörperung der orientalischen Baukunst! Wir könnten tagelang verweilen und nie genug von der wunderschönen persischen Architektur bekommen. Überwältigend sind die Eindrücke des riesigen Meydan-Platzes und der türkisfarbigen Kuppeln der Moscheen, der Gärten und Paläste dieser so angenehmen Wüstenstadt. Und dazu ist sie fahrradfreundlich angelegt, ideal um sie vom Velosattel aus zu entdecken... Abends locken unzählige schick aufgemachte Cafés und natürlich der riesige Bazar mit seinem Labyrinth aus überdachten Ladengassen. Die Isfahaner sind stilvoll, lässig und sehr gastfreundlich.
Bikestrecke: 25-30 km, 100-150 Hm
Übernachtung: Bestes 5* Stadthotel, Isfahan

9. Tag: Weltkulturerbe im Karkas-Gebirge

Nicht weit vor den Toren Isfahans erhebt sich das Geier-Gebirge, nicht ganz so hoch wie Zagros, dafür lieblich und herrlich auf dem Mountainbike zu durchstreifen. Ein kurzweiliger Transfer bringt uns zum Startort. Über einen kleinen Pass erreichen wir auf kaum befahrenen Jeeptracks ein kleines, rotfarbene Lehmdorf. Es schmiegt sich passend an die roten Felswände, von denen es auch die Farbe hat. Die Gässchen sind eng und nur zu Fuss, mit Esel oder Rad erkundbar. Diese uralte traditionelle Lehmbau-Architektur in Abyaneh wurde von der Unesco ausgezeichnet. Die einheimische Küche ist ausgezeichnet! Typisch sind die leckeren Kebab-Spiesse mit Reis und Gemüseauflauf. Dazu Tee, frischen Fruchtsaft oder Ingwerwasser mit Limonen, oder auch mal ein Rosinenwasser – für Vielfalt ist jedenfalls gesorgt.
Bikestrecke: 30 km, +550/-900 Hm
Transfer: Bus 140 km, ca. 1.5 h
Übernachtung: Einfaches Hotel, Abyaneh

10. Tag: Die Karawanserei in der Salzwüste

Auf Singletrails biken wir durch die grünen Gemüsegärten aus Abyaneh und auf einer Schussfahrt das langgezogene Tal hinunter in die Ausläufer der riesigen Kawir-Wüste. Wahlweise mit Bike oder im Begleitfahrzeug nähern wir uns den gigantischen Sanddünen, die das Tor zur dahinterliegenden Salzwüste markieren. Bis zu 160 Meter hoch ragen die Dünen in den blauen Himmel. Es ist äusserst heiss und trocken hier, sogar die Kamele betteln an einem Ziehbrunnen um Wasser. Die Erde wird immer heller und von Salzkrusten durchzogen, ein Zeichen, dass wir uns dem Namak-Salzsee nähern. Seinem «Ufer» entlang führt seit Urzeiten eine Salz-Karawanenstrasse. Unser Ziel ist ein Relikt aus dieser Zeit, eine schön restaurierte «Karawanserei», eine ummauerte Herberge an der Karawanenstrasse. Hier geniessen wir für eine Nacht ein einmaliges Wüstenerlebnis unter dem Sternenhimmel - Romantik pur!
Bikestrecke: 45-70 km, +300/-1000 Hm
Transfer: Bus 40-90 km, 1.5-2.5 h, je nach Streckenwahl
Übernachtung: Einfache Wüstenherberge, Namaksee

11. Tag: Kashan, die Wüstenstadt an der Seidenstrasse

Im Velosattel biken wir auf Wellblechpisten an den Rand der Wüste, zurück in die Zivilisation. Auf den Spuren der alten Seidenstrasse erreichen wir Kashan, eine bedeutende Handelsstadt aus der Karawanenzeit. Immer noch grosse Bedeutung geniessen die farbigen Keramikkacheln und die Teppiche mit ihren typischen Blumenmotiven. Nicht nur ein architektonisch sehenswerter Bazar, sondern auch die grossartigen historischen Paläste der Stadt wurden fachgerecht restauriert, so auch unser wunderschönes Hotel mit stilvollen Zimmern und grosszügiger Gartenanlage – wir fühlen uns wie Prinzen und Prinzessinnen.
Bikestrecke: 65 km, +350/-200 Hm
Übernachtung: Im traditionellen Stil restauriertes 5* Stadthotel, Kashan

12. Tag: Mitten ins Alborz-Hochgebirge

Die Distanzen im Iran sind gross. Das Land ist 42-mal grösser als die Schweiz und wird von rund 10-mal so vielen Einwohnern bewohnt und fast alles konzentriert sich auf die Hauptstadt Teheran. Wir passieren Ghom, das religiöse Zentrum der orthodoxen Schiiten, und nähern uns Teherans Grossraum, wo wir dessen Tatsachen zu spüren beginnen. Hier leben rund 14 Mio. Einwohner, was nicht nur den Verkehr an seine Grenzen bringt. Aber noch umfahren wir Teheran, unser Ziel liegt nördlich der Metropole. Das Alborz-Gebirge, auch Elburs-Gebirge genannt, ist das Ausflugsgebiet der Teherani. Hier gibt es grosse Skigebiete und es entstehen viele neue Ferienanlagen. Wir übernachten mitten in dieser schönen Berglandschaft.
Transfer: Bus 300 km, ca. 4-5 h
Übernachtung: Gutes Mittelklasse-Hotel, Alborzgebirge

13. Tag: Damavand, der majestätische Vulkan

Der rauchende Berg, wie der Damavand auf persisch heisst, ist mit seinen rund 5671 Metern nicht nur der höchste Berg Irans, sondern des ganzen Nahen Ostens. Er ist einer der wenigen Vulkane in Iran, schon lange inaktiv und ganzjährig schneebedeckt. Wir nähern uns ihm auf einer spektakulär schönen Bikeroute und entdecken immer wieder andere Perspektiven von ihm. Alles was uns an Irans Natur fasziniert ist auf dieser Route enthalten: Über 3000 Meter hohe Pässe, langgezogene Steppentäler, kristallklare Flüsse und Seen, die Bergwelt mit ihren hochragenden Gipfeln und ein immer blauer Himmel – ein Bike-Märchen im Morgenland. Am Abend bringt uns der Bus ins Herz des pulsierenden Teherans.
Bikestrecke: 40-60 km, +200-450/-700-1300 Hm
Transfers: Bus 20 km, ca. 20 min. und 90-120 km, ca. 1.5-2.5 h
Übernachtung: Gutes Stadthotel, Teheran

14. Tag: Teheran, Metropole des Iran

Trotz dem ständigen Verkehrschaos und der hohen Luftverschmutzung hat Teheran durchaus auch seine schönen und interessanten Seiten. Wir besichtigen nach Lust und Laune einen der schönsten Paläste, das Nationalmuseum oder einen kleinen aber feinen Bazar, um mit Safran, Gewürzen, Nüssen und Datteln schwerbeladen den Heimweg anzutreten. Doch zuerst geniessen wir nochmals die herzhafte iranische Küche und mischen zum Ausklang unserer Reise Tee und Süssigkeiten in einer Wasserpfeife, genau wie die Einheimischen. Wir sagen «Merci» zu den so einladenden und angenehmen Iranern.
Übernachtung: Gutes Stadthotel, Teheran

15. Tag: Morgenflug nach Hause

Wir verabschieden uns vom gastfreundlichen Iran und fliegen am Morgen zurück nach Hause.
Transfers: Bus 55 km, ca. 1 h

 

GUT ZU WISSEN

Velofahren im Iran

Es gibt bereits viele Iraner, die in ihrer Freizeit auch gerne mit dem Bike unterwegs sind. Und Isfahan ist die Velostadt, da gibt spezielle Radwege und entsprechend mehr VelofahrerInnen als in anderen Städten. Fürs Biken kleiden wir uns der Temperatur passend, aber Frauen müssen speziell immer ihre ganzen Beine bedecken und ein leichtes Kopftuch unter dem Helm tragen. Die Hosen dürfen durchaus enganliegend sein, doch empfehlen wir lockere Bikeshorts. Für Frauen könnten zum Beispiel lange dünne Leggins darunter getragen werden. Die Verschleierung ist im Iran sehr unterschiedlich ausgeprägt. In Teheran wird es sehr locker und farbig getragen, hingegen wird in den strenggläubigeren Wüstenstädten viel präziser und mehr in Schwarz verhüllt. Ärmellose T-Shirts sind gänzlich zu unterlassen.

Unterkünfte

Wir übernachten auf unserer Reise in guten bis sehr guten und schönen Hotels, dazwischen aber auch zweimal auf eine traditionelle Art und Weise mit einfacherem Standard.

Begleitfahrzeug

Es steht fast durchgehend ein Begleitfahrzeug zur Verfügung, ausser zu Beginn der Bike-Etappe am 13. Reisetag durchs Alborz-Gebirge.

Bikes

Jeder Reisegast nimmt sein eigenes Bike mit.
Die Biketransportkosten des eigenen Bikes sind im Reisepreis inbegriffen.

 

 

 

Reisedaten

12.05.19 - 26.05.19
Reise garantiert
IRN-1/19 CHF 4880
Warteliste
12.05.19 - 26.05.19
Reise garantiert
IRN-1/19 CHF 4880
Warteliste
29.09.19 - 13.10.19
IRN-2/19 CHF 4980
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freie Plätze

Karte

Bike-Kulturreise-Karte-Iran_01

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–14 Personen

Anmeldeschluss:

  • 12 Wochen vor Reisebeginn

ANFORDERUNGEN & STRECKE:

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 450-550 km mit ca. 6500 Hm in 10 Bike-Etappen (einige Etappen können verkürzt oder verlängert werden). Wir fahren ca. 80 % auf breiten Schotterpisten und 20 % auf asphaltierten Strassen mit wenig Verkehr. Die Bikestrecke am 5. Reisetag entspricht dem Konditions-Level 3, kann aber mit dem Begleitfahrzeug verkürzt gefahren werden.

Iran Länderinformation

Beratung

Sandra Seidel

Sandra Seidel

sandrabikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Richy Fürsinger

Italien, Toskana–Rom

This Schilt

Kirgisien, Tibet/Nepal, Mazedonien, Sri Lanka

Andrea Eckschlager

Comersee/Italien, Kapverden, Madeira

Unser Team

Nicole Jungwirth

Product Manager

Jasmine Straub

Buchhaltung

Eveline Durrer

Backoffice
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