15.12.2020

Save the Smile Hilfswerk von Stefan Alder auf den Philippinen

News

Save the Smile, das von Bike Adventure Tours Guide Stefan Alder gegründete Hilfswerk auf den Philippinen feiert seinen 10. Geburtstag.

10. Jahre Jubiläum

Am 25. November 2020 feiert mein Hilfswerk den 10. Geburtstag. Damals fand der erste sogenannte «Dentist Day» statt.

2010 erkundete ich mit meinem Reiseleiterkollegen Karl Günthard eines Morgens die kleine Insel Badian. Wir knüpften Kontakte zu den einheimischen Fischerfamilien und Maisbauern. Schwammen mit den Kids um die Wette. Spielten Volleyball. Und Karl genoss sogar eine Maniküre unter Palmen - die Zeit stand still.

Bald darauf organisierte ich Zahnärzte um die schwarzen Stummel in den strahlenden Gesichtern dieser Kinder zu ziehen. SAVE the SMILE war geboren. Und dank eurer Unterstützung konnte ich all die Jahres Gutes Tun und noch viel mehr.

Dank meinen vielen Bikereisen auf die Philippinen konnte ich alles spesenfrei und zu lokalen Preisen abwickeln. Betrachtete SAVE the SMILE als leidenschaftliches Engagement. Meinen sozialen Beitrag an unsere Gesellschaft.

Ich machte nie Werbung. Die vielen Gäste auf meinen Reiseleitungen sahen vor Ort was ich tat. Spendeten spontan an die Projekte. Dazu Mund zu Mund Propaganda. Einige Vorträge. Sammlungen an grossen Geburtstagsfesten. Und eure langjährige Treue und Spendenfreudigkeit. Das genügte, um jährlich einige neue Projekte entlang meiner Reiserouten zu verwirklichen. 2019 war das Rekordjahr. 2020 kam Corona - und nichts ist mehr wie es war. Bei uns sowieso. In den armen Regionen dieser Welt erst recht!

Stefan Alder Gründer von Save the Smile

Hilfswerk leidet unter Corona

Die Philippinen gingen Mitte März in einen extrem harten Lockdown. Sie haben Angst, dass sich Covid bei ihrer Bevölkerungsdichte und Lebensart mit 3-Generationen Haushalten wie ein Tsunami ausbreiten würde. Jede Inselprovinz ist als Cluster isoliert. Jede Reise mit sofortiger Quarantänepflicht verbunden. Schulen bleiben geschlossen. Homeschooling ist anspruchsvoll. Vor allem wenn sie keine elektronischen Geräte für ihre Kinder vermögen um die Online-Module zu verfolgen. Unsere Schulen sind deshalb froh über die von uns gespendeten Drucker. Diese laufen auf Hochtouren, um die Familien ohne Online-Verbindung mit Unterlagen zu versorgen.

Gerne würde ich hier reflektieren und tolle Geschichten der letzten Jahre wiederholen. Aber was soll das, wenn die Zukunft gerade wie Sand zwischen den Fingern zerrinnt.

Ich muss über meinen Schatten springen und auf Betteltour gehen. Seit Corona gibt es praktisch keine Spenden mehr. Alle Reiseleitungen finden auf unbestimmte Zeit nicht statt. Keine Besuche mit Gästen vor Ort = Keine Spendeneingänge.

Kauf eines Druckers dank Save the Smile

Etwas Gutes tun

Deshalb bitte ich euch von Herzen um ein «Geburtstagsgeschenk». Wenn ihr unter eurem Weihnachtsbaum noch einen Corona-Batzen übrig habt, schickt ihn doch dieses Jahr an SAVE the SMILE!

Mein Netzwerk ist gut genug, dass ich mein Versprechen jeden Franken voll den Einheimischen zu Gute kommen zu lassen, weiterhin halten kann. Dentalhilfe muss wegen Corona warten. Aber die Zusammenarbeit mit Lehrern hat sich sehr bewährt.

Über die Schulen erreiche ich schnell und gerecht hunderte Schüler und entlaste deren Eltern finanziell, z.B. durch den Kauf von gleichwertigem Schulmaterial für alle. Es wäre schön, wenn ich diese Projekte auch 2021 dank eurer Hilfe weiterführen könnte.

Dieses Jahr bekam diese Schule ebenfalls einen Laserdrucker. Türsicherungen. Abfall-Trennsystem, Schulmaterial, Sportuniformen, T-Shirts und eine (Hand-) Waschanlage. Und zu Weihnachten bringen die Lehrer allen Familien der 80 Kinder einen Sack Lebensmittel.

Andere Schulen erhielten ähnliche Leistungen. Sieben Studenten finanziere ich dank privaten Patenschaften das College. Ein Sportstudent bekam letzte Woche von einem Sponsor ein gutes Fahrrad. Dentalhilfe fand wegen Covid nur vereinzelt in der Praxis statt. Auf Badian bauen wir als nächstes eine überdachte Schulküche.

Zahnarzt im Einsatz für das Hilfswerk auf den Philippinen

Direkte Hilfe

Es ist schön, Gutes zu Tun. Ich habe aber unterschätzt, was es heisst, dauernd Leute in Not abzuweisen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, mit welchen Messages und Fotos ich wöchentlich um Hilfe gebeten werde. SAVE the SMILE kann mit dem wenigen Geld einfach keine medizinische Hilfe leisten. Das ist zu teuer pro Fall. Aber vielleicht fühlt sich jemand von euch angesprochen, wo konkret zu helfen?

Hier einige Beispiele. Meldet euch direkt bei mir, wenn ihr das übernehmen möchtet:

  1. Fehlgeburt bei einer Lehrerin. Gebärmutter auskratzen. Medikamente. Die junge Frau geht jetzt mit ca. CHF 1‘000 Schulden die schwer auf ihren Schultern Lasten in eine ungewisse Zukunft.
  2. Hirnblutung. Lebensrettende Notoperation. Glück gehabt. Aber noch 2‘500 Schulden. Familie zahlt 40/Monat ab. Sie werden noch jahrelang darunter leiden.
  3. Nierenstein. Schmerzhafter Transport über Meer/Land. 500 Schulden.
  4. Neuen komplizierteren Fall „Hasenscharte“ bei Baby. ca. 500+

Herzlichen Dank für diese unvergesslichen 10 Jahre! Wäre schön, wenn diese Geschichte noch etwas weitergeht!

Möchtest du auch mithelfen? Spenden sind herzlich willkommen. Mehr Infos findest du auf der Webseite: www.savethesmile.ch

Oder du nimmst Kontakt mit mir auf: stefan.alderme.com

Bankverbindung:

IBAN CH71 0070 0110 0043 3290 5
Spendenkonto 1100-4332.905
Zürcher Kantonalbank
Verein SAVE the SMILE, c/o Stefan Alder, Schwäntenmos 6, 8126 Zumikon

Liebe Grüsse und euch allen eine Frohe Weihnachtszeit!

Stefan Alder Verein SAVE the SMILE

Kinder der Bacan Schule auf den Philippinen