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    Tadschikistan

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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

7 Übernachtungen in Jurte oder Zelt
Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen

Bike-Expedition auf dem legendären Pamir-Highway

Unsere Bike-Expedition von Tadschikistan nach Kirgisien führt über den spektakulären Pamir-Highway, der zweithöchsten Fernstrasse der Welt. Die Bezeichnung Highway ist nicht ganz treffend, denn mit gut ausgebauten Schnellstrassen hat diese Strecke herzlich wenig gemeinsam. Die Pamir-Ebene, oft als «Dach der Welt» bezeichnet, bietet ein Wechselspiel aus bizarren Mondlandschaften, unberührten Gebirgsseen und fruchtbaren Tälern. Die schneebedeckten Sechs- und Siebentausender der Gebirge Hindukush, Karakorum und Tien-Shan riegeln die Region von der Aussenwelt ab. Jurtensiedlungen und Yak-Herden sind oft über Hunderte von Kilometern die einzigen Anzeichen menschlicher Zivilisation. In elf Bikeetappen auf breiten Jeeppisten oder geteerten Strassen geht es hinauf zum Karakul-See, bis an den Fuss des Pik Lenin (7134 m) in Kirgisien. Grandiose Berglandschaften und die unübertroffene Gastfreundschaft der Pamiri begeistern und begleiten uns auf unserer einmaligen Bike-Expedition.

Highlights

  • Hochebene vom legendären Pamir-Highway
  • Auf den Spuren der Seidenstrasse
  • Khorog, zwischen Hindukusch & Pamir
  • Gastfreundschaft der Pamiri
  • Am Fusse des Pik Lenin (7134 m)

JUBILÄUMSREISE: PAMIR-HIGHWAY TADSCHIKISTAN

18.07. - 06.08.2021 mit Bea Fischli
Bei dieser Jubiläumstour geht es mit unserer langjährigen Reiseleiterin Bea Fischli auf Pionierreise abseits der ausgetretenen Touristenpfade durch die Hochtäler des Pamirs. Bea Fischli fühlt sich wohl auf den hohen Pässen in Zentralasien und kennt die Route und die Region schon von einer früheren Reise.

1. Tag: Flug nach Duschanbe

Flug via Istanbul nach Duschanbe.

2. Tag: Ankunft in Duschanbe

Frühmorgens Ankunft in Duschanbe, der Hauptstadt von Tadschikistan. Nach einem Transfer zum Hotel erholen wir uns. Nachmittags unternehmen wir eine Stadtbesichtigung.

3.–4. Tag: Jeepfahrt nach Khorog

Mit den Jeeps fahren wir in die abgelegene autonome Region Gorno Badakhshan. Über immer wilder werdende Gebirgsstrassen erreichen wir Kalaikhum. Wir folgen weiter dem Fluss Panj, der die Grenzen zwischen Tadschikistan und Afghanistan bildet. Schliesslich kommen wir in Khorog an. Das Geheimnisvolle, das uns hier erwartet, entschädigt uns für die lange Anfahrt.

5. Tag: Warme Quellen bei Andarob

Mit unserem lokalen Team starten wir unsere Biketour. Kleine Jeepstrassen führen uns durch kleine Dörfer, die wie grüne Oasen in der kargen Berglandschaft wirken. Nach einem entspannenden Bad in den warmen Quellen, fahren wir zu unserem idyllischen Camp am Panj-Fluss.

6. Tag: Entlang dem Panj-Fluss nach Ishkashim

Kleine Teehäuser laden immer wieder zu Pausen ein. Die Steigung ist ideal um uns an die Höhe anzupassen. Wir erreichen Ishkashkim, das letzte grössere Dorf für die nächsten Tage.

7.–8. Tag: Weiterreise auf alten Handelsrouten

Die Strasse schlängelt sich durch das weite, Wakhan-Tal. Unterwegs treffen wir auf die freundlichen Einheimischen, die Pamiri. Sie gehören der Religionsgemeinschaft der Ismailiten an, deren Oberhaupt Aga Khan ist. Die Pamiri unterscheiden sich nicht nur durch ihre eigene Sprache, sondern auch äusserlich und kulturell von den Tadschiken. In der Ferne erscheinen immer wieder schneebedeckte Gipfel des Hindukush. Sie liegen im Wakhan-Korridor, dem nördlichsten Streifen von Afghanistan.

9. Tag: Vom Khargush-Pass zum Bulunkul-See

Auf der Fahrt zur Pamir-Hochebene wird die Luft immer dünner, die Sicht dabei umso klarer. Ausser wilden Kamelen, Yaks und ein paar Hirten befinden wir uns alleine in dieser Abgeschiedenheit. Mit Jeep und Bike erklimmen wir den Kargush-Pass (4300 m) und wir übernachten in einem Homestay am Bulunkul-See, der uns mit seiner tiefblauen Farbe beeindruckt.

10.–11. Tag: Archaische Landschaften

Wir treffen auf den legendären Pamir-Highway, der jedoch alles andere als ein Highway ist. Der Pamir-Highway ist ein Teilstück der Fernstrasse M41, die als zweithöchstgelegene befestigte Fernstrasse der Welt gilt. Wir fahren an kleinen Jurtensiedlungen und grasenden Yakherden vorbei. Wir bewegen uns immer auf Höhen um 3800 m bis zu 4200 m und übernachten in einer traditionellen Jurte. In dieser Gegend leben die Marco-Polo-Schafe mit ihren grossen und spiralförmigen Hörnern.

12. Tag: Ruhetag in Murghab

Heute gehen wir es gemütlich an und geniessen einen Ruhetag. Zu Fuss besuchen wir den Basar vom 7000-Seelendorf Murghab auf 3700 m. Die  Farbtöne rund um Murghab wirken surreal.

13.–14. Tag: Über den Ak-Baital-Pass nach Karakul

Wir überqueren den Ak-Baital-Pass (4600 m), den höchsten Pass unserer Reise. In der Ferne erwartet uns der Karakul-See. Nicht nur die Landschaft verändert sich im Ost-Pamir komplett, auch die Menschen und Kultur. In Karakul leben ausschliesslich Kirgisen.

15. Tag: Grenzübertritt nach Kirgisien

Im Angesicht der Schneeberge verlassen wir Tadschikistan und überqueren den Kyzylart-Pass (4250 m), die Grenze zu Kirgisien. Nach einer rasanten Abfahrt erreichen wir unser Guesthouse.

16. Tag: Tiefblauer Bergsee Tulpar-Kul

Die letzte Bikeetappe erfordert nochmals Ausdauer und Konzentration. Eine ruppige Jeepstrasse führt uns zum Tulpar-Kul-See hoch, wo wir wunderbare Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel geniessen.

17. Tag: Wanderung zum Basislager des Pik Lenin

Wir wandern zum Basislager auf 3700 m. Unter Bergsteigern gilt der Pik Lenin (7134 m) als der einfachste 7000er-Gipfel.

18. Tag: Transfer nach Osh und Stadtbesichtigung

Ein landschaftlich schöner Transfer führt uns nach Osh, wo wir den grossen Basar besuchen.

19. Tag: Inlandflug nach Bishkek

Nach einem kurzen Inlandflug bummeln wir durch Bishkek, der Hauptstadt von Kirgisien.

20. Tag: Rückflug nach Europa

Von Bishkek fliegen wir via Istanbul zurück nach Zürich.

 

 


Weitere Videos über unsere Bikereisen findest du auf unserem YouTube-Kanal

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen:

  • Flug Zürich–Duschanbe, Bishkek–Zürich
  • Inlandflug Osh-Bishkek
  • Flugtaxen & Treibstoffzuschläge
  • Transport des eigenen Bikes 
  • Begleitfahrzeug
  • Transfers
  • 8 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer
  • 8 Übernachtungen in der Jurte oder Guesthouse im Doppel- oder Mehrbettzimmer
  • 3 Übernachtungen im Zelt
  • Vollpension auf der ganzen Reise
  • erfahrene Begleit- & Küchenmannschaft
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Bikeshirt
  • lokale, englischsprachige Reiseleitung
  • deutschsprachige Bike Adventure Tours-Reiseleitung 

Nicht inbegriffen:

  • Getränke
  • Trinkgelder
  • Visumgebühren Tadschikistan, E-Visa mit GBAO Permit USD 70.–
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)
  • evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)

Zusätzlich buchbare Leistungen: 

  • Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
  • MyClimate Flugkompensation

Einzelzimmerzuschlag

Wir bemühen uns, für alle Gäste einen Zimmerpartner zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei BAT-eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer, vorbehältlich Verfügbarkeit.


Bike-Expedition auf dem legendären Pamir-Highway

Unsere Bike-Expedition von Tadschikistan nach Kirgisien führt über den spektakulären Pamir-Highway, der zweithöchsten Fernstrasse der Welt. Die Bezeichnung Highway ist nicht ganz treffend, denn mit gut ausgebauten Schnellstrassen hat diese Strecke herzlich wenig gemeinsam. Die Pamir-Ebene, oft als «Dach der Welt» bezeichnet, bietet ein Wechselspiel aus bizarren Mondlandschaften, unberührten Gebirgsseen und fruchtbaren Tälern. Die schneebedeckten Sechs- und Siebentausender der Gebirge Hindukush, Karakorum und Tien-Shan riegeln die Region von der Aussenwelt ab. Jurtensiedlungen und Yak-Herden sind oft über Hunderte von Kilometern die einzigen Anzeichen menschlicher Zivilisation. In elf Bikeetappen auf breiten Jeeppisten oder geteerten Strassen geht es hinauf zum Karakul-See, bis an den Fuss des Pik Lenin (7134 m) in Kirgisien. Grandiose Berglandschaften und die unübertroffene Gastfreundschaft der Pamiri begeistern und begleiten uns auf unserer einmaligen Bike-Expedition.

JUBILÄUMSREISE: PAMIRHIGHWAY TADSCHIKISTAN

18.07. 06.08.2021 mit Bea Fischli
Bei dieser Jubiläumstour geht es mit unserer langjährigen Reiseleiterin Bea Fischli auf Pionierreise abseits der ausgetretenen Touristenpfade durch die Hochtäler des Pamirs. Bea Fischli fühlt sich wohl auf den hohen Pässen in Zentralasien und kennt die Route und die Region schon von einer früheren Reise.

1. Tag: Flug nach Duschanbe (Tadschikistan)

Am Nachmittag fliegen wir via Istanbul nach Duschanbe, wo wir früh morgens am nächsten Tag landen.

Übernachtung: Hotel in Duschanbe (nach früher Ankunft am 2. Tag)

2. Tag: Sightseeing in Duschanbe – ein Relikt sowjetischer Stadtplanung

Nach ausgiebigem Ausschlafen und einem gemeinsamen Frühstück erkunden wir Duschanbe, die Hauptstadt von Tadschikistan und tauchen ein in die Geschichte des Landes. Plattenbauten und Boulevards zeugen von der Zeit des Sozialismus, als Tadschikistan der Sowjetunion angehörte. Mit dem Bus unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und bestaunden die verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Pastellfarbene Fassaden ziehen an uns vorbei, dazwischen Spiegelglasfassaden und Neubauten im orientalischen Stil. Die Stadt wirkt seltsam vertraut. Sind es die verschneiten Berge, die sich beim ersten Tageslicht am Horizont abzeichnen und die entfernt an die Alpen erinnern? Sind es das moderne Fastfood-Restaurant oder der Supermarkt an der Hauptstrasse? Nein, es ist ihr imperialer Geist. Duschanbe trägt ein fernes Echo Europas in sich, weil es eine sowjetische Stadt ist. Die Einheimischen bezeichnen das Alter der Häuser, indem sie von Stalin-Häusern, den Chruschtschow-Häusern oder den Breschnew-Häusern sprechen. Als Abschluss der intensiven Stadtbesichtigung laufen wir entlang der ca. 1 km langen Mauer, auf der die vielfältige Geschichte des Landes, vom persischen Reich bis heute, mit gemalten Bildern erzählt wird.

Übernachtung: Hotel in Duschanbe

3. Tag: Jeepfahrt nach Kalaikhum

Die Bikes sind in einem Truck verladen und wir besteigen die Jeeps, die uns über immer wilder werdende Gebirgsstrassen nach Kalaikhum bringen. Das Geheimnisvolle und Aufregende, das wir in dieser Gegend vorfinden, entschädigt auch für das Warten an verschiedenen Checkpoints. Wir kommen am Nurek-Stausee vorbei und geniessen das Mittagessen in einem landestypischen Gasthaus. Wir sind nun in der autonomen Region Gorno-Badakhshan unterwegs. Am gegenüberliegenden Ufer des rauschenden Flusses erhebt sich in der Dämmerung eine massive Felswand 2000 Meter in die Höhe. Bald schon taucht die kleine Stadt Kalaikhum auf.

Transfer: Jeep, 380 km, 8 h
Übernachtung: Hotel in Kalaikhum

4. Tag: Jeepfahrt nach Khorog

Die Landschaft bleibt weiter spektakulär. Immer wieder bietet die gegenüberliegende afghanische Seite wunderbare Fotosujets. Dieses Gebiet ist sehr abgelegen und weit entfernt von der afghanischen Hauptstadt Kabul. Männer mit traditionellen Kopfbedeckungen und Kinder sind mit strohbeladenen Maultieren unterwegs. Wir folgen weiter dem Fluss Panj, der die Grenzen zwischen den Ländern zieht. Am späten Nachmittag erreichen wir Khorog, unseren Ausgangsort für die Biketour. Khorog liegt auf 2300 m. ü. M. in einem tiefen Tal am Zusammenfluss der Flüsse Panj und Ghunt, dramatisch eingerahmt von hohen Bergspitzen, die bis zu 5000 m Höhe erreichen. Wir setzen die Bikes zusammen und erkunden die Stadt per Bike. Khorog ist die Hauptstadt der Gorno Badakhshan GBAO Region. In Khorog gibt es verschiedene Projekte der Aga Khan Foundation. Am Abend probieren wir das typische Pamiri Essen.

Transfer: Jeep, 260 km, 6 h
Übernachtung: Hotel in Khorog

5. Tag: Warme Quellen bei Andarob

Wir begrüssen unser lokales Team, das uns bis nach Kirgisien begleiten wird. Auf einer kleinen geteerten Jeepstrasse fahren wir dem Panj-Fluss entlang. Kleine Dörfer wirken wie grüne Oasen in der kargen Berglandschaft. Freundlich winken uns die Kinder zu. Am Nachmittag biegen wir in ein Seitental ab und erreichen nach kurzen aber knackigen Steigungen die berühmten heissen Mineralquellen von Garm-Chasma. Auch wir versprechen uns Linderung von dem einen oder anderen Leiden! Ein idyllisches Camp rundet diesen ersten interessanten Biketag ab.

Bikestrecke: 51 km, 800 Hm
Übernachtung: Zeltcamp auf 2100 m

6. Tag: Entlang dem Panj-Fluss nach Ishkashim

Die Bikeetappen sind ideal um uns an die Höhe zu gewöhnen. Auf flache Strecken folgen kleinen Steigungen. Im Garten eines netten Teehauses machen wir unseren Lunchstopp. Ein Mittagsschlaf würde sich anbieten, doch es wartet noch die anspruchsvolle Schlussstrecke bis nach Ishkashim. Dieses Dorf ist der letzte grössere Ort während den nächsten Tagen. Hier befindet sich die einzige Verbindungsbrücke auf die gegenüberliegende afghanische Seite. Die natürliche Grenze zu Afghanistan bildet der Fluss Panj. Hier endete im 19. Jahrhundert das "Grosse Spiel" (der historische Konflikt zwischen Grossbritannien und Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien). In einem kleinen Guesthouse beziehen wir unsere Zimmer.

Bikestrecke: 67 km, 750 Hm
Übernachtung: Guesthouse auf 2600 m

7. Tag: Weiterreise auf alten Handelsrouten nach Yamg

Auf der Fahrt Richtung Yamg (Vrang) wird der Panj und mit ihm das Tal zwischen Pamir und Hindukusch breiter. In der Ferne erscheinen schneebedeckte Gipfel, jene der 7000 m hohen Berge im Wakhankorridor, dem nördlichsten Streifen von Afghanistan. Wir geniessen es, auf dem Bike durch die kleinen Dörfer der Pamiri zu radeln. Manchmal deuten Gesten und Worte der Einheimischen, dass sie uns zu einem Tee einladen möchten. Die vielen Dialekte des Pamirvolkes gehören zur Familie der iranischen Sprachen. Die Leute begegnen uns interessiert, offen und sehr gastfreundlich. Nachdem wir unser Guesthouse erreicht haben, packen wir unsere Badesachen ein und es geht per Jeep von Yamchung hinauf zu den Quellen der Bibi Fatima. Unterwegs befinden sich auch die Ruinen der alten Schutzfestung von Yamchung. Besonderen Schutz brauchten neben der Bevölkerung auch die Handelskarawanen, die hier zwischen Pamir und Hindukusch den einzigen weit und breit möglichen Weg von West nach Ost und umgekehrt nahmen. Auch Alexander der Grosse war in diesem Gebiet unterwegs. Welch herrliche Aussicht wir von diesem erhöhten Ruinenfort über das Tal geniessen.

Bikestrecke: 80 km, 1100 Hm
Übernachtung: Guesthouse auf 2800 m

8. Tag: Mit dem Bike im Land des Aga Khan

Am Morgen besuchen wir den Sufischrein des Mubarak Kadamm und das kleine Museum in Yamg. Unser Führer erzählt uns über die besondere Bauweise des traditionellen Pamirihauses, das den ehemaligen zoroastrischen so auch den heutigen ismaelitischen Glauben repräsentiert. Das Oberhaupt der Ismaeliten ist der Aga Khan der IV, er wurde 1936 im Kanton Genf geboren. Er unterstützt durch seine Stiftung Aga Khan Development Network die schwache Infrastruktur dieser Bergregion. Auch schweizerische und deutsche Organisationen stehen hier im Einsatz. Eines der Ziele ist, die Schönheiten der Pamir-Region dem Tourismus zugänglich zu machen und mit den Homestays der einheimischen Bevölkerung Verdienstmöglichkeiten zu schaffen. Auf dem Bike fahren wir im Talboden auf einer etwas ruppigen Jeepstrasse in das letzte Dorf Langar im Wakhan. Unterwegs besuchen wir in Vrang die buddhistische Stupa aus dem 6. Jh. und die Höhlen, in denen einst buddhistische Mönche meditiert hatten.

Bikestrecke: 35 km, 400 Hm
Übernachtung: Guesthouse auf 2800 m

9. Tag: Vom Khargush-Pass zum Bulunkul-See

Wir nehmen Abschied von den üppigen Tälern des Wakhan und den Pamiri, die in den kleinen Dörfern leben. Die Bikes verladen wir für den Morgentransfer in den Truck und fahren mit den Jeep bis an den Fuss des Kargush-Passes. Anschliessend erklimmen wir mit dem Bike die circa 10 Kilometer von 3‘900 m auf 4‘300 m. Die Landschaft verändert sich. Die Kargheit dieser Hochtäler spielt mit den verschiedensten Farbtönen. Wir spüren die dünne Luft. Da wir gut akklimatisiert sind, erreichen wir den Yashikol-See ohne Probleme. Die schlechte Jeepstrasse fordert etwas Bikegeschick. Nach einem Downhill kreuzen wir wir die M41, den Pamir-Highway. Die Strasse zwischen Khorog und Osh wurde 1931 vervollständigt. Weiter geht es auf einer kleinen Strasse zum Dorf Bulunkul auf 3900 m neben dem tiefblauen Yashikol-See. Welch Kontrast zu den weissen Filzjurten, in denen wir unser Nachtlager haben.

Transfer: Jeep, 3 h
Bikestrecke: 45 km, 400 Hm
Übernachtung: Jurtencamp in Bulunkul auf 3800 m

10. Tag: Archaische Landschaften und kleine Geysire

Eine kleine Strasse führt uns am Ufer des Yashikul-See entlang. Anschliessend erklimmen wir eine kleine Anhöhe und sind sprachlos von den verschiedenen Farbtönen, die sich in der Morgensonne präsentieren. Die Landschaft ist karg und trocken. Im Sommer kann es Temperaturen um die 30 Grad geben. Kaum zu glauben, dass im Winter der Thermometer Minus 30 Grad Celsius anzeigen kann. Wir folgen dem Flusslauf bis wir in Alichor auf den Pamir-Highway treffen. Wir geniessen die Asphaltkilometer bis nach Bash Gumbez. Diese kleine Jurtenansiedlung wird im Sommer benutzt für die Yak- und Schafherden. Wir sind zu Gast bei einer Familie und haben Einblick in das Alltagsleben auf einer Pamiri-Alp. Die Jurte wird unser Nachtlager sein, direkt an einem Fluss gelegen. Am Abend kommen die Yakherden von den Weiden ins Lager. Welch ein Anblick!

Bikestrecke: 70 km, 590 Hm
Übernachtung: Jurtencamp in Bash Gumbez auf 3900 m

11. Tag: Auf dem Pamir-Highway nach Murghab

Wir bewegen uns immer auf den Höhen um 3800 m bis 4200 m. Wahrlich das «Dach der Welt». Vor Murgab überqueren wir in einer langsam ansteigenden guten Teerstrasse den 4100m hohen Neizahtasch-Pass. Wir sind erstaunt über den geringen Verkehr. Seit die Schnellstrasse von Osh nach Duschanbe führt nehmen die grossen Lastwagen öfters diese Strasse. Umso erfreulicher für uns Biker. Wir erreichen Murghab. Dieses 7000-Seelendorf liegt auf 3700 m und wird von den den kirgisischen Pamiri bewohnt. Sie sprechen nicht wie im Wakhantal Tajik oder einen Pamiridialekt, sondern Kirgisisch. Unterwegs treffen wir Nomaden mit ihren Yakherden. Hier ist auch das Gebiet, in dem das bekannte Marco-Polo-Schaf seinen Lebensraum hat. Die Anzahl ist sehr dezimiert. Doch gibt es immer noch Herden in den Bergen des Pamir. Unser Guide erzählt uns über die Wildtiere, die noch in dieser Gegend leben wie z. B der selten zu sehende Schneeleopard.

Bikestrecke: 75 km, 480 Hm
Übernachtung: Hotel in Murghab auf 3620 m

12. Tag: Ruhetag in Murghab

Die Farbtöne rund um Murghab wirken surreal. Bei einem kleinen Spaziergang können wir das eine oder andere im Bazar kaufen. Wir stocken unsere Essvorräte auf und bringen die Bikes wieder in Schwung. So bleibt auch genügend Zeit um uns zu erholen. Bei schönem Wetter sieht man von Murghab aus den ca. 200 km entfernte Muztagh Ata (7546 m.ü.M.) in China. Wer möchte, hat auch die Gelegenheit für eine Jeeptour ins Gebiet der Marco-Polo-Schafe.

Übernachtung: Hotel in Murghab auf 3620 m

13. Tag: Per Bike zum Ak-Baital-Pass

Wir fahren gemütlich auf einer kleinen Teerstrasse los. Die Beine sind ausgeruht. Wir geniessen die Landschaft auf dem Weg zum Ak-Baital-Pass (4600 m). Dies war der höchste Passübergang der früheren UdSSR. Er stellt auch den höchsten Punkt auf unserer Reise dar. Immer wieder sehen wir Nomaden mit ihren Jurten und den Yakherden. Vor dem Pass geniessen wir das Campleben. 

Bikestrecke: 70 km, 900 Hm
Übernachtung: Zeltcamp auf 3800 m

14. Tag: Über den höchsten Pass nach Karakul

Obwohl wir schon in der Passnähe sind, müssen die 5 Kilometer auf die Passhöhe erarbeitet werden. Die Luft wird dünner. Die karge Landschaft mit den verschiedenen Brauntönen beeindruckt. Wir überqueren den 4600 m hohen Ak-Baital-Pass bevor es dann zum Karakolsee auf 3900 m geht, dem grössten See von Tadschikistan. Ein traumhafter Blick auf die höchsten Berge des Pamir erwartet uns. Der Pik Lenin (7130 m) leuchtet an der kirgisischen Grenze. Wir erspähen den tiefblauen, grössten See von Tajikistan, den Karakolsee und das kleine Dorf Karakol.

Bikestrecke: 62 km, 480 Hm
Übernachtung: Guesthouse in Karakul auf 3900 m

15. Tag: Grenzübertritt nach Kirgisien

Von Karakol geht es am Flussufer im Angesicht der Schneeberge auf dem Pamir-Highway weiter Richtung Grenze. Die Strasse führt immer an der chinesischen Grenze entlang und führt über den Uy-Buloq-Pass hinauf zum tadschikischen Grenzposten. Nach der Ausreise aus Tadschikistan geht es hinauf zum Kyzyl-Art-Pass auf 4250 m. Das Schwerste ist geschafft – Zeit für ein Foto. Unsere Beine können sich nun auf der Abfahrt zum 20 Kilometer entfernten kirgisischen Grenzposten entspannen. Welch ein Gefühl, mit dem Bike die Grenze zu überqueren. Und wieder einmal ändert sich die Landschaft komplett. Nach der Grenze tauchen wir in die weiten Grassteppen Kirgisiens ein, auf denen Pferde- und Schafsherden weiden und vereinzelt Jurten stehen. In Sary Tash erreichen Sie am späten Nachmittag das Guesthouse.

Bikestrecke: 97 km, 780 Hm
Übernachtung: Guesthouse in Sary Tash auf 3710 m

16. Tag: Tiefblauer Bergsee Tulpar-Kul

Sicher wird dies ein Highlight auf der Bikereise. Im Angesicht der 7000er biken wir zum Tulupar-Kul-See in der Nähe vom Basislager des Pik Lenin, dem höchsten Gipfel des Alai-Gebirges. Die Strasse führt zum Teil durch Bäche und ist in schlechtem Zustand. Viel Verkehr gibt es nicht. Ab und zu kreuzen wir Jeeps, die das Basislager versorgen oder wir begegnen Bergsteigern. Der Pik Lenin – früher nach dem ersten Generalgouverneur von Turkmenistan «Mount Kaufmann» genannt – gehört zum Transaltai-Gebirge und erhebt sich knapp 100 km westlich der chinesischen Grenze. Er ist einer der technisch wenig schwierigen 7000er Zentralasiens und wurde 1928 von einer aus Russen, Deutschen und Österreichern bestehenden Gruppe erstbestiegen. Welch imposanter Blick wir vom Jurtencamp auf den Tulpar-Kul-See geniessen können.

Bikestrecke: 58 km, 640 Hm
Übernachtung: Jurtencamp am Tulpar-Kul See auf 3500 m

17. Tag: Wanderung zum Basislager des Pik Lenin

Langsam geht die Reise dem Ende entgegen. Am Morgen bereiten wir die Bikes für den Rücktransport vor und versorgen sie in die Kartons und in den Truck. Der Truck fährt direkt in ca. 15 Stunden nach Bishkek. Wir machen am Nachmittag eine kleine Wanderung zum nahem Basecamp des Pik Lenin.

Wanderung: 5 h, 9 km, 500 Hm
Übernachtung: Jurtencamp am Tulpar-Kul See auf 3500 m

18. Tag: Jeepfahrt nach Osh und Stadtbesichtigung

Es heisst Abschied nehmen von der herrlichen Bergwelt und es geht wieder zurück nach Sari Tash und weiter auf der Hauptstrasse nach Osh. Unterwegs erleben wir die verschiedensten kirgisischen Landschaften. Falls die Zeit reicht, bietet sich ein Besuch im grossen Basar von Osh an. Osh ist eine,
der Überlieferung zufolge, über 3000 Jahre alte Stadt. Sie hat heute ungefähr 250 000 Einwohner und liegt am Ostrand des Ferghanatals im Süden von Kirgisien auf 870 m. Die Bevölkerung von Osh ist ethnisch durchmischt mit Kirgisen, Usbeken, Russen, Tadschiken und weiteren kleineren ethnischen Minderheiten. Besuch des Heiligen Berges Suleiman im Zentrum der Stadt. Die Legende erzählt, dass König Salomon die Gegend des Fergana-Tales hier überquert hat und sich auf diesem Berg ausgeruhte.

Transfer: Jeep, 270 km
Übernachtung: Hotel in Osh auf 870 m

19. Tag: Inlandflug nach Bishkek

Ein Inlandflug bringt uns am Morgen von Osh nach Bishkek. Die Busreise wäre circa 12 Stunden. Diese lange Fahrt lässt sich mit dem Inlandflug, der ungefähr eine Stunde dauert, umgehen. Auf einem geführten Stadtrundfahrt erfahren wir viel Interessantes über die junge Hauptstadt, die stark von sowjetischer Architektur geprägt ist. Auch besuchen wir den grossen und farbenfrohen Zentralmarkt «Osh-Bazar» und das Manas Monument mit dem dazugehörenden Park. Die Bikes werden am Abend im Hotel in Bishkek eintreffen. 

Flug: Inlandflug Osh-Bishkek, ca. 1 h
Übernachtung: Hotel in Bishkek

20. Tag: Rückflug nach Europa

Am Morgen fliegen wir von Bishkek via Istanbul zurück nach Zürich. Ankunft am frühen Nachmittag.

Gut zu wissen

Die Jeepstrassen im Wakhan-Korridor und der Pamir-Highway in Taschikistan sind hervorragend geeignet für ein anspruchsvolles Bike-Erlebnis. Teils auf asphaltierten Strassen und auf Gebirgspisten geht es durch ein faszinierendes Land, das auf relativ kleiner Fläche eine sehr vielfältige Natur und unterschiedliche Vegetationszonen bietet. Die Begleitung durch ein Fahrzeug und der Transport der kompletten Ausrüstung und des Gepäcks erleichtert die zum Teil anstrengenden Etappen und sorgt für Komfort und Sicherheit.

Da wir in sehr abgelegenen Gegenden unterwegs sind, ist es unerlässlich, vorsichtig zu sein und unnötige Risiken zu vermeiden. Ein Arzt muss ev. weite Wege zurücklegen.

Bikes

Auf dieser Reise nimmt jeder Teilnehmer sein eigenes und gut gewartetes Mountainbike mit. Die Biketransportkosten sind im Reisepreis inbegriffen. Ein vollgefedertes Bike ist sehr empfehlenswert.

Übernachtungen

Während der Reise übernachten wir achtmal in Hotels, achtmal in Jurten oder Guesthouses und geniessen drei Übernachtungen im Zelt. Ein warmer Schlafsack ist empfehlenswert. Die Jurten sind einfach eingerichtet. Sie verfügen über Strom (während mehreren Stunden, Generatorbetrieb) und eventuell einen Ofen, der bei Kälte eingeheizt werden kann. Ein beheiztes Häuschen (Sauna) wo man sich waschen kann, Bettwäsche und Kissen sind vorhanden. Die Familienunterkünfte (einfache Verhältnisse) verfügen über Strom, Dusche mit warmem Wasser, Bettwäsche und Kissen. Eine Heizung ist nicht überall vorhanden. Die Belegung in den Jurten und Guesthouses ist 2–4 Personen.

Mahlzeiten

Wir werden mit guten, bekömmlichen Mahlzeiten verpflegt. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten (viel frisches Gemüse, Kartoffeln, Pasta, Reis).

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Reisedaten

Saison 2021

18.07.21 - 06.08.21
TAD-1/21 CHF 6280
Jubiläums- & Pionierreise
5 freie Plätze

Karte

Karte_Tadschikistan_2021

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–13 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Anforderungen & Strecke:

Bei dieser Expedition fahren wir 55 km bis 100 km mit 400 bis 1100 Höhenmetern pro Tag. Ca. 50% ungeteerte Pisten, ca. 50% asphaltierte Strassen, keine Singletrails. Wir überqueren Pässe, die auf über 4600 m ü. M. liegen und schlafen auf bis zu 3900 m ü. M. Eine Mountainbike-Tour auf diesen Höhen erfordert eine gute Kondition und einen guten Gesundheits­zustand, sowie eine solide psychische Verfassung. Müden Bikern stehen unsere Begleitfahrzeuge zur Verfügung. Bei Bedarf kann jeder Teilnehmer einzelne Etappen oder Teile davon im Fahrzeug zurücklegen.

Beratung

Sandra Seidel

Sandra Seidel

sandrabikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Ueli Zimmer

Marokko, Slowenien, Kirgisien

Stefan Alder

Mauritius, Philippinen, Mongolei, Thailand, Azoren, Südafrika

Unser Team

Nicole Jungwirth

Product Manager

Eléa Véya

Praktikantin

Adi Glättli

Geschäftsführer
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