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    Namibia Kaokoland

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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

Mietbikes solange Vorrat
6 Übernachtungen im Zelt
Safari im Etosha Nationalpark
Wildwasser-Rafting
Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen

Mountainbike Expedition in Afrikas letzter Wildnis

Im Nordwesten Namibias befindet sich ein riesiges, unberührtes Naturparadies, das Kaokoland. Dieses unbekannte Juwel mit weiten, offenen Flächen ist die Heimat des Wüstenlöwen, der einmaligen Wüstenelefanten und der grössten Population an Schwarzen Nashörnern in Afrika. Schon seit Jahrhunderten leben die Himba Nomaden in dieser unwirtlichen Gegend. Unsere abenteuerliche Mountainbike Expedition führt über zerklüftete Wüstenebenen, felsige Bergpässe und zu einigen der schönsten Oasen Namibias. In Opuwo erleben wir das typisch afrikanische Marktleben und auf dem Kunene Fluss unternehmen wir ein einmaliges Wildwasser-Rafting. Auf der Safari im Etosha-Nationalpark beobachten wir die vielfältige Tierwelt Afrikas. Die exklusive Mountainbike Expedition für Tier- und Naturliebhaber mit unserem Namibia-Spezialisten Rolf Heinisch wird im Sommer 2019 einmalig durchgeführt.

Highlights

  • Biken in endlosen Wüstenebenen fern der Zivilisation
  • Fatbike Tour auf den Sanddünen
  • Wildtiere im Palmwag Wildreservat
  • Wildwasser-Rafting auf dem Kunene
  • Safari im Etosha-Nationalpark

1.-2. Tag: Anreise nach Swakopmund

Nach der Ankunft in Swakopmund unternehmen wir eine kleine Spritztour mit dem Bike und probieren am Abend köstliche namibische Fisch- und Fleischspezialitäten.

3. Tag: Sanddünen mit den Fatbikes

Mit Fatbikes machen wir uns auf den Weg in die atemberaubende Dünenlandschaft der ältesten Wüste der Welt und geniessen den Spass die Dünen rauf und runter zu cruisen. Im Begleitfahrzeug fahren wir nach Cape Cross. Per Bike besuchen wir ein Robbenreservat, indem bis zu 250'000 südafrikanische Seebären leben.

4. Tag: Skeleton Coast Park und Damaraland

Über den Skeleton Coast Park erreichen wir Damaraland. Die vulkanische Landschaft hier ist einzigartig und besticht durch ihre grossartige Flora und Fauna. Wir übernachten in Palmwag, einer Oase, die seit Urzeiten Wasser für Mensch und Tier liefert. Das Wasserloch direkt hinter unserer Lodge, lockt Elefanten und anderes Wild an.

5.-7. Tag: Palmwag Wüstenparadies

Auf anspruchsvollen Wegen und felsigen Pfaden erkunden wir das Gebiet um Palmwag. Immer wieder sichten wir Bergzebras, Oryxe, Springböcke und Giraffen. Auch Wüstenelefanten und -löwen leben hier. Vom schroffen Etendeka Plateau führt die Route zur einsamen, aber wunderschönen Ebene der Skelettküste. Wir errichten unser Camp inmitten der Wildnis in einem Trockenflussbett, fern jeder Zivilisationsgeräusche – ein einmaliges Erlebnis. Nach einem traumhaften Sonnenuntergang geniessen wir das gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer.

8.-9. Tag: Himba Dorf Purros, die Oase im Kaokoland

Wir fahren der Tsusub-Schlucht entlang in Richtung des Trockenflusses Hoarusib. Auf dieser landschaftlich reizvollen Fahrt können wir Oryxe, Bergzebras und Strausse sichten, bevor wir uns in das gewaltige Tal des Hoarusib wagen. Die Abfahrt mit einigen anspruchsvollen Downhills macht viel Spass. In Purros, einer alten Siedlung, welche den umherziehenden Nomadenstämmen (Damaras und Himbas) seit 2000 Jahren Wasser und Schutz bietet, schlagen wir unsere Zelte für die nächsten zwei Nächte auf. Wer will, kann mit dem Bike ein Dorf der Himba besuchen und die Gelegenheit nutzen, die Menschen, ihre Kultur und Lebensweise näher kennen zu lernen.

10. Tag: Über den Gebirgspass zum Khumib Trockenfluss

Mit den Mountainbikes setzen wir unsere Expedition dem Hoarusib entlang fort. Unser Trail führt tief in die Berge. Am höchsten Punkt bietet sich uns ein spektakulärer Blick hinunter in das scheinbar endlose Tal des Hoarusib. Wir biken weiter über den Pass, hinunter in das Flussbett des Khumib und suchen uns einen geeigneten Campingplatz.

11. Tag: Opuwo, die Hauptstadt im Kaokoland

Langsam nähern wir uns wieder der Zivilisation. Das letzte Stück biken wir an vielen bis zu 1500 Jahre alten Baobab-Bäumen vorbei. Opuwo, ist eine betriebsame Kleinstadt in der viele Himbas auf den Strassenmärkten Tauschgeschäfte aushandeln. Sie leben noch wie vor hunderten von Jahren als Nomaden, bauen sich einfache Hütten aus Stöcken und Kuhmist, tragen oft nur einen Lendenschurz und schützen ihre Haut mit Ockerfett vor Sonne und Ungeziefer.

12.-13. Tag: Epupa Wasserfälle an der Grenze zu Angola

Heute geht es an den Steilrandbergen vorbei zum Kunene, den Grenzfluss zu Angola. Unser Ziel sind die 40 Meter hohen Wasserfälle Epupa. Wir folgen dem Kunene, der sich durch Savannenlandschaften mit Mopane- und skurrilen Baobab-Bäumen sowie Makalani-Palmen schlängelt.

14. Tag: Wildwasser-Rafting auf dem Kunene-Fluss

Wir haben Zeit zur Erholung und geniessen diese aussergewöhnliche Gegend. Durch die Abgelegenheit ist der Kunene noch weitestgehend unberührt und daher ein ganz besonderes Naturerlebnis. Wir können einen Spaziergang machen, eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang oder uns mit Schlauchbooten bei einer Wildwasser-Rafting-Tour in die Fluten stürzen (fakultativ).

15.-16. Tag: Hobatere Lodge & Etosha-Nationalpark

Per Bike und Auto erreichen wir den Rand des Etosha-Nationalparks. Am späteren Nachmittag unternehmen wir eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen und beobachten in diesem wildreichen Gebiet Elefanten, Zebras, Antilopen aller Art und zahlreiche Vogelarten. Den folgenden Tag erkunden wir das riesige Tierreservat. Die Tiere werden von der Etosha-Pfanne angelockt, einer riesigen, nur selten mit Regenwasser gefüllten Senke. Mit etwas Glück können wir Löwen an den Wasserstellen beobachten.

17. Tag: Biking in der Savannenlandschaft

Wir verlassen den Etosha-Nationalpark und erkunden am Nachmittag die Savannenlandschaft von Otjiwarongo per Bike. Etwa 25 Tierarten leben hier, darunter die Sable-Antilopen, weisse Nashörner, seltene Pferde-Antilopen und Giraffen wie auch Oryx-Antilopen oder Kudus.

18. Tag: Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende

Transfer nach Windhoek. Je nach Abflugzeit haben wir noch Zeit die Stadt zu erkunden.

19. Tag:  Ankunft in Europa

 


Weitere Mountainbike Videos findest du auf unserem YouTube-Kanal

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen: 

  • Begleitfahrzeug und Transfers
  • 10 Übernachtungen in Lodges, Hotels oder Bungalows im Doppelzimmer
  • 6 Übernachtungen im Zelt
  • Frühstück
  • 7 Mittagsverpflegungen
  • 15 Abendessen
  • Miete Fatbike Tag 3
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen:

  • Transport des eigenen Bikes
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Flug Europa-Walvis Bay/Swakopmund und Windhoek-Europa ab CHF 1400.–
  • Voll gefedertes Bike CHF 450.–
  • Einzelzimmerzuschlag CHF 550.–

Zuschläge:

  • Kleingruppe 9 Personen CHF 350.–
  • Kleingruppe 8 Personen CHF 500.–

Einzelzimmerzuschlag

Wir bemühen uns, eine/n ZimmerpartnerIn für Alleinreisende zu finden! Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei BAT-eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer, vorbehältlich Verfügbarkeit.

Mountainbike Expedition in Afrikas letzter Wildnis

Im Nordwesten Namibias befindet sich ein riesiges, unberührtes Naturparadies, das Kaokoland. Dieses unbekannte Juwel mit weiten, offenen Flächen ist die Heimat des Wüstenlöwen, der einmaligen Wüstenelefanten und der grössten Population an Schwarzen Nashörnern in Afrika. Schon seit Jahrhunderten leben die Himba Nomaden in dieser unwirtlichen Gegend. Unsere abenteuerliche Mountainbike Expedition führt über zerklüftete Wüstenebenen, felsige Bergpässe und zu einigen der schönsten Oasen Namibias. In Opuwo erleben wir das typisch afrikanische Marktleben und auf dem Kunene Fluss unternehmen wir ein einmaliges Wildwasser-Rafting. Auf der Safari im Etosha-Nationalpark beobachten wir die vielfältige Tierwelt Afrikas. Die exklusive Mountainbike Expedition für Tier- und Naturliebhaber mit unserem Namibia-Spezialisten Rolf Heinisch wird im Sommer 2019 einmalig durchgeführt.

1.-2. Tag:  Anreise nach Swakopmund

Nachtflug nach Walvis Bay/Swakopmund, wo uns unser lokales Team in Empfang nimmt. Nachmittags bereiten wir unsere Bikes und Mietbikes vor und machen eine kleine Spritztour. Zum Abendessen werden wir zum berühmten The Tug Restaurant direkt am Meer gefahren, wo uns eine ausgezeichnete Auswahl an namibischen Fisch- und Fleischspezialitäten und andere Köstlichkeiten erwarten.
Übernachtung: Beachhotel in Swakopmund

3. Tag:  Sanddünen mit den Fatbikes

Nach dem Frühstück geht es mit einem Fatbike in den Dünengürtel unweit von Swakopmund. In der frischen Morgenluft erleben wir die atemberaubende Landschaft der ältesten Wüste der Welt. Los geht die ca. 14 km lange Ausfahrt in der Stadt, wir cruisen auf den breiten Reifen durch das Trockenflussbett des Swakop Reviers und dann mit Spass und Elan die Dünen rauf und wieder runter. Nach der Rückkehr nach Swakopmund machen wir uns mit dem Begleitfahrzeug auf den Weg in Richtung Norden nach Cape Cross. Die letzten Kilometer legen wir auf dem Mountainbike zurück und besuchen das Robbenreservat am Kreuzkap. Dieses Reservat ist eines der grössten für Besucher zugänglichen Sammelgebiete der südafrikanischen Seebären, einer Ohrenrobben-Art. Sie bilden hier eine Kolonie von bis zu 250’000 Tieren, um im Oktober und November ihre Jungen zu gebären.
Bikestrecke: 40 km, 200 Hm
Übernachtung: Cape Cross Lodge

4. Tag: Skeleton Coast Park und Damaraland

Auch diesen Tag beginnen wir mit einigen Kilometern auf dem Bike, steigen jedoch ins Fahrzeug, bevor wir weiter nördlich den Parkeingang zum Skeleton Coast Park passieren. Wir fahren am Messum-Krater und den Goboboseb-Bergen vorbei, biegen dann ins Landesinnere ab und fahren weiter ins Damaraland. Für die schönste Teilstrecke steigen wir erneut auf unsere Mountainbikes um.
Palmwag ist eine Oase, die seit Urzeiten Wasser für Mensch und Tier liefert. Die Palmwag Lodge im Damaraland ist ein idealer Erholungsort. In wildreicher, atemberaubender Umgebung stehen unsere Grasdach-Bungalows. Abends können wir unter den schattigen Palmen entspannen und das Schwimmbad oder die Pool-Bar geniessen. Ein Wasserloch befindet sich direkt hinter der Lodge, so können wir am Abend gemütlich ein Bier oder Wein von der Bar mitnehmen und uns in die Nähe des Wasserlochs setzen. Vielleicht haben wir das Glück, Elefanten und anderes Wild hier anzutreffen.
Die Lodge ist der letzte Aussenposten und idealer Ausgangspunkt für unser grosses Abenteuer auf den wenig befahrenen Strassen und Pfaden des Palmwag Konzessionsgebiets. Dieser faszinierende Landstrich ist die Heimat einer grossen Vielfalt von Tieren, darunter die seltenen Spitzmaulnashörner und Wüstenlöwen. Auch verschiedene Antilopen sowie viele andere Tierarten leben hier. Die vulkanische Landschaft ist einzigartig und bietet eine grossartige Flora und Fauna.
Bikestrecke: 60 km, 400 Hm
Übernachtung: Palmwag Lodge

5.-7. Tag: Palmwag Wüstenparadies

Wir biken aus der Palmwag Lodge und befahren die felsigen Pfade des Palmwag Konzessionsgebiets. Die Wege sind anspruchsvoll und erfordern unsere volle Konzentration. Das Gebiet verfügt über eine Fülle von Oberflächenwasser in Form von Quellen, die es einer grossen Vielfalt an Tieren ermöglicht, hier zu leben. Wir werden unterwegs immer wieder Bergzebras, Oryxe, Springböcke und Giraffen sichten. Auch die Wüstenelefanten halten sich in diesem Areal auf, und wir müssen sorgfältig nach ihnen Ausschau halten, da diese Tiere sich trotz ihrer Grösse fast lautlos bewegen und sehr plötzlich aus dem Nirgendwo auftauchen können. Es gibt einige Wüstenlöwen im Konzessionsgebiet, doch sind sie glücklicherweise scheu und ziehen es vor, menschlichen Gerüchen und Geräuschen aus dem Weg zu gehen. Wir sollten uns dennoch vor diesen Tieren vorsehen. Daher wird immer ein Fahrzeug der Gruppe vorausfahren und das andere uns folgen. Vom schroffen Etendeka Plateau führt die Route zu der einsamen, aber wunderschönen und nebelreichen Ebene der Skelettküste. Abhängig von unserem Vorankommen auf den Fahrrädern werden wir entscheiden, wo genau wir campieren. Diese Campingerfahrung in der Wildnis fern jeder Zivilisationsgeräusche mitten in der Natur ist einmalig. Die grossen Bäume in den Trockenflussbetten bieten einladende Stellen für unsere Campingplätze. Wir erleben einen traumhaften Sonnenuntergang mit einem Sundowner und sitzen noch etwas an unserem Lagerfeuer bevor wir uns schlafen legen. In der Nacht können wir eventuell das Brüllen der Löwen in der Ferne hören.
Bikestrecke: 5. Tag: 40 km, 300 Hm
Bikestrecke: 6. Tag: 40 km, 250 Hm
Bikestrecke: 7. Tag: 40 km, 200 Hm
Übernachtung: Camping Palmwag Concession

8. Tag: Purros, die Oase im Kaokoland

Wir fahren weiter nordwärts entlang der Tsusub-Schlucht in Richtung des Einzugsgebiets der Trockenflüsse Hoanib und Hoarusib. Sobald wir die tiefsandigen Abschnitte passiert haben, setzen wir unseren Weg auf unseren Bikes fort. Auf dieser landschaftlich reizvollen und interessanten Fahrt sollten wir Oryxe, Bergzebras und Strausse sichten. Manchmal benutzen die Wüstenelefanten diese Route, um von einem Fluss zum anderen zu wechseln. Mit viel Glück könnten wir ihnen auf unserem Weg zum Hoarusib begegnen. Im Einzugsgebiet befindet sich ein Wasserloch, das von vielen Tieren zum Trinken aufgesucht wird. Hier können wir unter einem der schattigen Shepherd’s Trees (Weissstamm) unser Picknick einnehmen, bevor wir die Abfahrt ins gewaltige Tal des Hoarusib wagen. Das Tal wird von hoch aufragenden Bergen gesäumt. Die Abfahrt mit einigen aufregenden Downhills ist anspruchsvoll, aber macht viel Spass. Purros ist eine alte Siedlung, welche den umherziehenden Nomadenstämmen seit 2000 Jahren Wasser und Schutz bietet. Hier finden wir Angehörige der Stämme der Damaras und der Himbas. Unter riesigen Kameldornbäumen schlagen wir auf dem Campingplatz unser Lager auf. Wir haben zwei Nächte, um dieses überaus attraktive Gebiet zu erkunden und zu geniessen.
Bikestrecke: 40-50 km, 500 Hm
Übernachtung: Purros Campsite

9. Tag: Himba Dorf und Ruhetag

Wir können es gemütlich angehen lassen, um unsere Abenteuer der letzten paar Tage zu verarbeiten. Wer will, kann mit dem Bike ein nahegelegenes Dorf der Himba besuchen und die Gelegenheit nutzen, mit Menschen dieses interessanten Stammes nähere Bekanntschaft zu machen. Es ist sicher interessant zu sehen, wie sie in diesem einsamen Wüstenareal leben.

Schätzungsweise 7000 Himba leben auch heute noch – vergleichsweise unberührt von der europäischen Zivilisation – in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als nomadisierende Viehzüchter, Jäger und Sammler. Viele leben ohne Personalausweis und Urkunde in materiell einfachen Verhältnissen. Dennoch empfinden sich Himba als vermögend, wenn sie eine grosse Viehherde besitzen und die Ernte gut war.
Übernachtung: Purros Campsite

10. Tag: Über den Gebirgspass zum Khumib Trockenfluss

Mit den Mountainbikes setzen wir unsere Expedition dem Hoarusib entlang fort. Der Pfad führt uns über kleine Hügel, von denen man auf das majestätische Flussbett mit seinen grossen Bäumen und vielen kleinen Quellen blickt. In Abhängigkeit von der letzten Regensaison werden wir vielleicht auf grosse Viehherden der stolzen Himbas mit ihren Hirten treffen.

Die Himbas sind eines der letzten migrierenden Nomadenvölker im südlichen Afrika. Je nach Regen wird die Herde weitergetrieben und die alten vor etlichen Jahren gebauten Dörfer werden wieder bezogen. Wir werden sicher an einigen verlassenen Lehmhütten und Befestigungen vorbeifahren.

Sobald wir den Gebirgspass erreichen, könnten wir vielleicht auch kleine Herden von Bergzebras und eventuell Elefanten sehen, die hoch oben in den Hügeln nach sukkulenten Pflanzen der Berge suchen. Unser Trail führt tief in die Berge. Am höchsten Punkt bietet sich uns ein spektakulärer Blick hinunter in das Tal des Hoarusib. Eine endlose Landschaft, die uns die Route aufzeigt, die wir in den letzten Tagen befahren haben. Wir biken weiter über den Pass und hinunter in das Flussbett des Khumib. Vielleicht stossen wir auf kleine Siedlungen der Himbas. Diese werden sehr aufgeregt sein, uns zu begegnen. Es geht weiter in nördlicher Richtung, und wir erreichen die einsame Strasse, die Kaoko Otavi mit Opuwo verbindet. Vielleicht entscheiden wir uns dafür, einen Teil des Weges im Auto zurückzulegen, um einen geeigneten Campingplatz in der Nähe eines der Trockenflüsse zu erreichen.
Bikestrecke: 40-50 km, 500 Hm
Übernachtung: Hoarusib River Camping

11. Tag: Opuwo, die Hauptstadt im Kaokoland

Die Strasse führt weiter Richtung Opuwo. Wir bemerken mehr und mehr kleine Dörfer, Menschen und Fahrzeuge entlang des Weges. Wir nähern uns langsam wieder der Zivilisation. Das letzte Stück bis Opuwo können wir nochmals biken. Die Route führt uns in die Hügel, mit einer Fülle von alten Baobab-Bäumen, welche bis zu 1500 Jahre alt werden können.

Opuwo, eine betriebsame kleine Stadt, erinnert an die alten Grenzorte des amerikanischen Westens: Einheimische, die in ihrer Stammestracht gekleidet sind, Vieh, das über die Hauptstrasse läuft und Himbamänner und –frauen, die bei einem der Strassenmärkte Tauschgeschäfte aushandeln. Der Himba Stamm ist mehr oder weniger noch die einzige schwarze ethnische Gruppe in Namibia, die wie vor hunderten von Jahren lebt. Die Himbas haben die gleiche Abstammung wie die Hereros und sind Kuhhirten. Da sie Nomaden sind, bauen sie immer noch einfache Hütten aus Stöcken und Kuhmist. Die meisten tragen nur einen Lendenschurz. Dafür streichen sie sich mit Ockerfett ein, um sich vor Sonne und Ungeziefer zu schützen. Man sagt, dass die Frauen, die übrigens Kupferringe um den Hals tragen, sich nie waschen und teilweise Kuhdung als Haarfestiger benutzen.

Wir sind in der Opuwo Country Lodge untergebracht, die auf einem Hügel gelegen ist. Nach all dem Trubel biken wir einen kleinen Hügel hinauf und erreichen unsere friedvolle Lodge, die das umgebende Weideland und das geschäftige Städtchen überblickt.
Bikestrecke: 40-50 km, 400 Hm
Übernachtung: Opuwo Country Lodge

12. Tag: Epupa Wasserfälle an der Grenze zu Angola

Heute geht es noch weiter nördlich an den Steilrandbergen vorbei bis an den Kunene, den Grenzfluss zu Angola. Unser heutiges Ziel ist der Ort Epupa, unweit der gleichnamigen Wasserfälle. In Otjiherero bedeutet epupa „Schaum“, in Anspielung auf das Schäumen des fallenden Kunene. Die Höhe der Fälle beträgt etwa 40 Meter. Durch den Zufluss verschiedener wasserreicher Flüsse aus dem Hochland von Angola ist der Kunene in Namibia der Fluss mit der höchsten Fliessgeschwindigkeit. Er hat in dem ansonsten ariden Kaokoveld enge Schluchten ausgewaschen.
Bikestrecke: 40-60 km, 400 Hm
Übernachtung: Omarunga Camp

13. Tag: Biketour dem Kunene-Fluss entlang

Unsere heutige Bike-Strecke führt Richtung Osten durch bergiges Gelände entlang des Kunene nach Swartbooisdrif. Diese Strecke wurde früher für Grenzkontrollfahrten genutzt und erst 2015 soweit ausgebaut, dass sie problemlos zu befahren ist. Es geht durch Savannenlandschaften mit Mopane- und skurrilen Baobab-Bäumen sowie Makalani-Palmen. Auch die als Ahnenbaum bekannten Bleibäume finden sich hier sehr häufig.

Bis zu Namibias Unabhängigkeit im Jahr 1990 wurde in diesem Gebiet ein knapp 30 Jahre währender Guerilla-Krieg zur Erlangung der Unabhängigkeit Südwestafrikas geführt. Hierbei kämpften von angolanischem Gebiet aus operierende Kämpfer der "People’s Liberation Army of Namibia" (PLAN), als militärischer Zweig der Südwestafrikanischen Volksorganisation (SWAPO), gegen die südafrikanische Besatzung.
Bikestrecke: 40-50 km, 300 Hm
Übernachtung: Kunene River Lodge

14. Tag: Wildwasser-Rafting auf dem Kunene-Fluss

Wir haben Zeit zur Erholung und geniessen die Lage in dieser aussergewöhnlichen Gegend. Wir können einen kleinen Spaziergang machen und eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang auf dem Kunene Fluss unternehmen oder uns mit Schlauchbooten bei einer Wildwasser-Rafting-Tour in die Fluten stürzen (fakultativ). Der mächtige Kunene ist einer der jüngsten permanent Wasser führenden Flüsse in Afrika. Auf der 150 Kilometer langen Strecke zwischen Ruacana und Epupa finden sich sowohl spiegelglatte Wasserflächen als auch durch Felsschluchten tobende Stromschnellen, wie z.B. die spektakuläre Ondorusu-Schlucht. Durch die Abgelegenheit ist der Kunene noch weitestgehend unberührt und daher ein ganz besonderes Naturerlebnis.
Übernachtung: Kunene River Lodge

15. Tag: Hobatere Lodge

Die ersten Kilometer des Tages legen wir auf unseren Mountainbikes zurück. Schliesslich laden wir unsere Fahrräder auf und setzen unsere Fahrt im Auto fort. Unsere Lodge befindet sich nur wenige Kilometer vom westlichen Eingangstor zum Etosha-Nationalpark. Am späteren Nachmittag unternehmen wir eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen auf dem Gelände der Lodge. In diesem ausserordentlich wildreichen Gebiet gibt es viel zu sehen: Elefanten, Zebras und Antilopen aller Art. Ornithologisch Interessierte werden sich der grossen Anzahl an Vogelarten erfreuen können.
Bikestrecke: 50-60 km, 300 Hm
Übernachtung: Hobatere Lodge

16. Tag: Safari im Etosha-Nationalpark

Nun möchten wir möglichst schnell ins Reich der wilden Tiere - zum Etosha-Nationalpark. Wir nutzen den Tag zur Wildbeobachtung. Der Etosha-Nationalpark gehört zu den grossen Tierreservaten der Welt und gilt als einer der herausragendsten Wildparks Afrikas. Die Tiere werden von der Etosha-Pfanne angelockt, einer riesigen, nur selten mit Regenwasser gefüllten Senke. Felsformationen aus Dolomit-Gestein und Mopanewälder bestimmen das Landschaftsbild des westlichen Etosha. Mit etwas Glück können wir das seltene Hartmann-Zebra, Rappenantilopen und hoffentlich Löwen an den Wasserstellen beobachten.

Zum Sonnenuntergang verlassen wir den Park und freuen uns auf einen weiteren Abend in der Hobatere Lodge.
Übernachtung: Hobatere Lodge

17. Tag: Biking in der Savannenlandschaft

Wir verlassen die Tierwelt des Etosha-Nationalparks und fahren via Outjo nach Otjiwarongo. Den Nachmittag nutzen wir zur Erkundung der Savannenlandschaft per Bike. Das ca. 12’000 Hektaren grosse Gebiet ist eine Fundgrube der vielfältigen namibischen Tier- und Pflanzenwelt. Etwa 25 Arten sind hier vertreten, darunter ist eine der landesweit grössten Herden der eindrucksvollen Sable-Antilopen, weisse Nashörner, seltene Pferde-Antilopen und Giraffen. Bestimmt sehen wir auch einige friedlich grasende Oryx-Antilopen oder Kudus mit ihren majestätischen Schraubhörnern.
Bikestrecke: 30 km, 200 Hm
Übernachtung: Otjiwa Lodge

18. Tag: Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende

Transfer nach Windhoek. Windhoek ist eine moderne Stadt, wo es aber auch noch sehr viele Monumente und alte ehrwürdige Bauten gibt, die an die deutsche Kolonialzeit vor hundert Jahren erinnern. Die Alte Feste, die 1890 angelegt wurde, ist das älteste Bauwerk der Stadt und liegt gleich neben dem neu erbauten Independence Museum. Einige Wolkenkratzer überragen eine blühende Stadt mit ca. 450’000 Einwohnern. Die Deutschen, die den Ort 1891 zur Hauptstadt ihres Schutzgebietes machten, hinterliessen viele alte Kolonialhäuser, die liebevoll restauriert sind. Trotz seines Namens (windige Ecke) geht es in Windhoek nur selten stürmisch zu. Den Grossteil des Jahres ist das Wetter trocken, klar und angenehm warm. Die Stadt wird umringt von den Bergen Auas im Süden, Eros im Norden und den Bergen des Khomas-Hochlandes im Westen. Überall in der Stadt wird afrikanisches Kunsthandwerk angeboten. Sehr schön ist ein Rundgang durch das „Craft Centre“ mit seinem grossen Angebot an Souvenirs.

Je nach Abflugzeit haben wir noch Zeit die Stadt zu erkunden. Anschliessend geht es zum Flughafen, wir verabschiedet uns von der lokalen Crew und lassen die Reise über den Wolken ausklingen.

19. Tag: Ankunft in Europa

Eigenes Bike

Die Transportkosten bei Mitnahme des eigenen Bikes gehen zu Lasten des Kunden.

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Spezielle Hinweise

Diese Spezialreise im Kaokoland in Namibia wird vorläufig nur einmalig durchgeführt in der Saison 2019!

Reisedaten

13.07.19 - 31.07.19
KAO-1/19 CHF 6390
freie Plätze

Karte

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Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 8–12 Personen

Zuschläge Kleingruppe:

  • 9 Personen CHF 350
  • 8 Personen CHF 500

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Anforderungen und Stecke:

Konditionell und biketechnisch ist die Reise mittel bis anspruchsvoll. Ein Begleitfahrzeug steht immer zur Verfügung.

Namibia Länderinformation

Beratung

Martin Jost

Martin Jost

martinbikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Carole Renggli

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carolebikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Rolf Heinisch

Mongolei, Namibia, Nordargentinien (Altiplano), Costa Rica

Karl Günthard

Burma/Myanmar, Indien, Madagaskar, Uganda/Ruanda, Bhutan, Malaysia, Sri Lanka, Marokko, Südafrika

Lutz Scharf

Uganda & Ruanda, Äthiopien

Unser Team

Chris Schnelli

Geschäftsführer

Adi Glättli

Geschäftsleitung

Georges Ayer

Material / Lager
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