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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

Walbeobachtungstour Husavik (fakultativ)
Wanderungen zum Heissen Fluss Reykjadalur und zum Vulkankrater Hverfjall, ca. je 1.5 h
Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen

Radrundreise Highlights Islands

Island ist bekannt für seine fantastischen Wasserfälle, majestätischen Vulkane, mächtigen Gletscher und brodelnden Geysire. Jeder Naturliebhaber sollte diese faszinierende Insel einmal im Leben gesehen haben. Auf dieser Radreise fahren wir rund um die Insel und besuchen Islands schönste Sehenswürdigkeiten wie den Goldenen Zirkel und die kalbenden Gletscher in der Lagune von Jökulsarlon. Zudem baden und relaxen wir in heissen Quellen und Thermalbäder und jeden Tag kosten wir aufs Neue leckere kulinarische Köstlichkeiten. Im Osten der Insel erkunden wir einen der schönsten Fjorde Islands, den Seydisfjördur. Weitere Highlights wie Walbeobachtungen bei Husavik und Reiten auf Islandpferden können dem Programm individuell hinzugefügt werden. Entdecken Sie mit uns das geheimnisvolle Island mit seiner hilfsbereiten und gastfreundlichen Bevölkerung. Sie werden begeistert sein!

Highlights

  • Wasserfälle Gullfoss, Godafoss & Dettifoss
  • Geysir Strokkur
  • Historisches Thingvellir
  • Nationalpark Asbyrgi
  • Vulkanische Myvatn-Region
  • Gletscherlagune Jökulsarlon
  • Ostfjord Seydisfjördur

1. Tag: Flug nach Island und Reykjavik

Auf einem Spaziergang entdecken wir heute die pulsierende isländische Hauptstadt Reykjavik. Neben den schönen Parks und dem Hafen beeindrucken uns die Gassen mit vielen farbigen und modernen Fassaden. Wer will stürzt sich anschliessend ins berühmte und quirlige Nachtleben Reykjaviks.   

2. Tag: Küstenbiking und Baden im heissen Fluss

Krysuvik ist ein stark geothermisch aktives Gebiet, wo wir zum ersten Mal ins Staunen geraten über die dampfende Erde und die blubbernden Schlammtöpfe. Von hier biken wir auf holpriger Route durch moosüberwachsene Lavafelder, hoch über den atemberaubenden Klippen der Südküste. Von Hveragerdi wandern wir zum heissen Fluss Reykjadalur, einer der schönsten heissen Quellen Islands überhaupt. Der warme Bach schlängelt sich durch ein dampfendes, grünes Tal, wo wir in freier Natur im warmen Wasser baden können. Ein einzigartiges Erlebnis.    

3. Tag: Vulkankrater Kerid, Geysir Strokkur und Wasserfall Gullfoss

Heute bike wir an idyllischen Seen und Flüssen entlang zum erloschenen Vulkankrater Kerid. Anschliessend erwartet uns ein erster grosser Höhepunkt dieser Reise, der Geysir Strokkur. Wir nehmen uns viel Zeit, das einzigartige Naturschauspiel zu bewundern. Alle paar Minuten schiesst eine riesige Wasserfontäne zahlreiche Meter in die Höhe. Nach einem feinen Abendessen besuchen wir den nahegelegenen mächtigen Wasserfall Gullfoss, den goldenen Wasserfall, der in der Abendsonne seinem Namen alle Ehre macht.    

4. Tag: Historisches Thingvellir und die Kontinentalplatten

Weiter geht die Fahrt auf einer aussichtsreichen Route über ein mit isländischem Moos grün bedecktes Lavafeld. Gegen Mittag erreichen wir den historischen Ort Thingvellir, wo sich schon die Wikinger trafen, um Gesetze zu beschliessen. Durch das Tal des Thingvellir-Nationalparks verläuft der Grabenbruch zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentalplatten. In Blönduos, übernachten wir in originellen Holzchalets mit „Hot Pot“ (heissem Pool).    

5. Tag: Grashäuser in Glaumbaer und Akureyri

Über einen reizvollen kleinen Pass radeln wir zu den alten Grashäusern in Glaumbaer. Im Freilichtmuseum erfahren wir vieles über das traditionelle Leben der Isländer in den vergangenen Jahrhunderten. Am Nachmittag erkunden wir das charmante Hafenstädtchen Akureyri, welches am Eyjafjördur-Fjord liegt. Akureyri ist auch als die Perle des Nordens bekannt. 

6. Tag: Wasserfall Godafoss und Walbeobachtungen

Für den Aufstieg auf einen kleinen Pass werden wir mit einer traumhaften Aussicht über das Städtchen Akureyri und den Fjord Eyjafjördur belohnt. In einer Schussabfahrt geht es zum Ljosavatn-See und weiter zum beeindruckenden Götterwasserfall, dem Godafoss. Auf einem Fotospaziergang erleben wir den pittoresken Fischerhafen des bezaubernden Städtchens Husavik. Es besteht die Möglichkeit, an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen (fakultativ). Dabei kann man Minkwale, Finnwale, Delfine und vielleicht sogar tonnenschwere Buckelwale beobachten. 

7. Tag: Via Asbyrgi-Nationalpark zum Wasserfall Dettifoss

Auf einer spektakulären Naturpiste erkunden wir den zauberhaften Asbyrgi-Nationalpark. Das gigantische Felsenhufeisen bei Asbyrgi beeindruckt uns sehr, und die Naturwunder auf dem Weg zum imposanten Wasserfall Dettifoss verzaubern uns stets aufs Neue. Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in einem Hotel nahe des wunderschönen Myvatn-Sees.    

8. Tag: Faszinierende Myvatn-Region

Im fantastischen Gebiet rund um den Myvatn-See mit seinen vielfältigen vulkanischen Formen gibt es Vieles zu entdecken. Überall raucht und dampft es aus dem Boden. Die Gegend ist bekannt für ihre unzähligen Pseudovulkane und brodelnden Schwefelquellen. Die vulkanische Landschaft rund um den See zieht uns in seinen Bann. Wir besuchen Schlammpfuhle, Pseudokrater, Explosionskrater und bizarre Lavaformationen. Eine kurze Wanderung auf den Vulkankrater Hverfjall, um die Aussicht zu geniessen, darf nicht fehlen. Am Abend gönnen wir uns Entspannung im Naturthermalbad unter freiem Himmel.    

9. Tag: Atemberaubendes Ostfjord Seydisfjördur

Wir biken auf einer einsamen Küstenstrasse, entlang eines der schönsten Fjorde Islands, bis zur Mündung ins offene Meer. Mit etwas Glück können wir vom Ufer aus Delfine und Wale beobachten. In einigen Sandbuchten tummeln sich ab und zu Seehunde. Wir spazieren zu den Klippen, an welchen Tausende von Seevögeln nisten, unter anderem auch Papageientaucher. Wir geniessen die Abgeschiedenheit und die Ruhe an diesem wundervollen Ende der Welt. 

10. Tag: Von Seydisfjördur nach Egilsstadir

Auf der wildromantischen Küstenstrasse biken wir am Fjord entlang zurück bis zum Hafenstädtchen Seydisfjördur. In Egilsstadir angekommen bleibt Zeit für individuelle Entdeckungen, Wellness und zum Faulenzen. Das kleine Städtchen Egilsstadir liegt umgeben von einer schönen Bergkulisse am reizenden Lagarfljot-See. Es sollte auch der Besuch eines natürlichen warmen Bades möglich sein.    

11. Tag: Canyon Fossardalur und Höfn

Unsere Route führt durch Nadelwälder und an einem rauschenden Fluss entlang in Richtung Südküste. Am Horizont erheben sich schneebedeckte Berggipfel. Auf den Weiden grasen friedlich Schafe und bezaubernde Islandpferde. Beim Canyon Fossardalur entdecken wir einen imposanten Wasserfall, es darf gebadet werden. Im traditionellen Fischerdorf Höfn geniessen wir die Delikatesse aus dieser Gegend, feine Langusten.    

12. Tag: Gletscherlagune Jökulsarlon, Viks schwarzer Sandstrand, Basaltsäulen bei Reyniyfjara und die Wasserfälle Skogafoss und Seljalandsfoss

Wir radeln zur Gletscherzunge des Höffelsjökulls-Gletscher, der in einem Gletschersee mündet. Unsere anschliessende Busfahrt führt durch eine fantastische Landschaft am Fusse des gigantischen Gletschers Vatnajökull, dem grössten Gletscher Europas. Beim Gletscher Jökulsarlon mit seiner riesigen Gletscherlagune erreichen wir einen weiteren Höhepunkt dieser Reise: Der Jökulsarlon kalbt gigantische Eisberge in den See, welche dann in der Lagune schwimmen; bei Ebbe treiben sie aufs offene Meer hinaus oder verteilen sich auf dem schwarzen Sand der Küste, die sich in einen immensen Kristallstrand verwandelt. Traumhaft! Weiter geht die Fahrt nach Vik zum faszinierenden, endlos langen schwarzen Sandstrand und den majestätischen Basaltsäulen. Bei Dyrholavegur bewundern wir die Natural Bridge, eine natürliche Felsenbrücke. Auf der Fahrt an der Südküste zurück nach Reykjavik gibt es zwei weitere faszinierende Wasserfälle zu bestaunen, den Skogafoss und den Seljalandsfoss. Mit einem feinen gemeinsamen Abendessen runden wir diese erlebnisreche Reise ab.   

13. Tag: Heimreise

Ein kurzer Transfer bringt uns zum Flughafen in Keflavik, von wo wir mit unvergesslichen Erlebnissen an das vielseitige Island mit seinen gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen die Heimreise antreten. 

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen:

  • Flug Zürich – Keflavik – Zürich 
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • Transport des eigenen Bikes
  • Begleitfahrzeug und Transfers
  • 10 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 2 Übernachtungen in originellen Lodges z.T. im Mehrbettzimmer mit Frühstück
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • Bike Adventure Tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen:

  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • fakultative Ausflüge (z.B. Reiten)
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)
  • evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)

 Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Walbeobachtungstour per Boot, ca. CHF 85.–
  • Einzelzimmer auf Anfrage, Zuschlag 2017 CHF 1190.–
  • Einzelzimmer auf Anfrage, Zuschlag 2018 auf Anfrage

Einzelzimmerzuschlag

Wir bemühen uns, für alle Gäste einen Zimmerpartner zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer, vorbehältlich Verfügbarkeit. 

Radrundreise Highlights Islands

Island ist berühmt für seine fantastischen Wasserfälle, majestätischen Vulkane, mächtigen Gletscher und brodelnden Geysire. Jeder Naturliebhaber sollte diese faszinierende Insel einmal im Leben gesehen haben. Auf unserer Radreise fahren wir rund um die Insel und sind jeden Tag im Bikesattel. Wir besuchen Islands schönste Sehenswürdigkeiten und die Reise ist mit einigen zusätzlichen Geheimtipps gespickt. Wie zum Beispiel das Baden im heissen Fluss Reykjadalur und die Küstenfahrt bis an die Mündung einer der schönsten Fjorde im Osten Islands. Weitere Highlights wie Walbeobachtungen bei Husavik und Reiten auf Islandpferden können dem Programm individuell hinzugefügt werden. Immer wieder nehmen wir uns Zeit zum Baden und Relaxen in den heissen Quellen und Thermalbädern Islands. Zudem kosten wir jeden Tag aufs Neue die leckeren, kulinarischen Köstlichkeiten der Insel. Entdecken Sie mit uns das geheimnisvolle Island mit seiner hilfsbereiten und gastfreundlichen Bevölkerung. Sie werden begeistert sein!

1. Tag:  Flug Europa – Reykjavik

Am Morgen treffen wir uns zum Check-in im Flughafen Zürich und fliegen gemeinsam nach Keflavik auf der Halbinsel Reykjanes. Beim Anflug hat man das Gefühl auf einer einsamen Forschungsstation in der Antarktis zu landen. Eine kurze Busfahrt bringt uns ins Zentrum der pulsierenden isländischen Hauptstadt Reykjavik. Bei einem Spaziergang durch die Gassen, Parks und zum Hafen beeindrucken uns die vielen farbigen und modernen Fassaden. Danach geniessen wir ein erstes feines isländisches Abendessen. Wer will stürzt sich anschliessend ins berühmte und quirlige Nachtleben Reykjaviks.   

Stadtspaziergang: 1–2 h
Transfer: Bus ¾ h
Übernachtung: Stadthotel, Reykjavik

Reykjavik
Reykjavik ist die Hauptstadt Islands. Mit ihrer geografischen Lage 269 Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises, ist sie die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Reykjavík ist mit über 120’000 Einwohnern die grösste Stadt Islands; hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung des Landes. In der Metropolregion Reykjavík leben über 200’000 Menschen, das entspricht 2/3 der gesamten Isländischen Bevölkerung. Der Name Reykjavik ist das isländische Wort für „Rauchbucht“; er rührt vermutlich von den Dämpfen der heissen Quellen in der Umgebung her. Die Stadt ist die älteste permanente Siedlung des Landes. 

2. Tag: Spektakuläres Küstenbiking und Baden im heissen Fluss Reykjadalur

Eine kurze Busfahrt führt uns nach Krysuvik dem Ausganspunkt unserer ersten Bikeetappe. Krysuvik ist ein sehr stark geothermisch aktives Gebiet, wo wir zum ersten Mal ins Staunen geraten, über die dampfende Erde und die blubbernden Schlammtöpfe. Es sieht aus wie eine Mondlandschaft und Schwefelgeruch liegt in der Luft. Wir sind fasziniert vom Farbenspiel der Erde. Weiter biken wir auf holpriger Route durch moosüberwachsene Lavafelder, hoch über den atemberaubenden Klippen der Südküste mit Blick über den Atlantik. Die Klippen bieten Nistplätze für tausende von Vögeln welche über unseren Köpfen ihre Kreise drehen. Am Nachmittag erreichen wir die geothermische Region von Hveragerdi. Hier dampft die Erde rundherum, was eine sehr mystische Stimmung erzeugt. Auf einem guten Weg wandern wir ca. eine Stunde hoch zum heissen Fluss Reykjadalur, ein isländisches Naturwunder und einer der schönsten heissen Quellen Islands überhaupt. Der warme Bach schlängelt sich durch ein dampfendes, grünes Tal, wo wir in freier Natur im gegen 37°C warmen Wasser Baden und Relaxen. Ein einzigartiges Erlebnis.    

Bikestrecke: 18-36 km, 150-250 Hm
Wanderung: 2 h
Transfer: Bus 2x ¾ h
Übernachtung: Hotel in Hveragerdi oder Selfoss

Krysuvik
Das Geothermalgebiet Krysuvik ist das Ergebnis einer Vulkaneruption, die im Mittelalter, vermutlich im Jahr 1188 stattfand. Der letzte Ausbruch fand im 14. Jahrhundert statt. Aktiv ist Krysuvik auch heute noch. Indiz dafür sind die Rauchsäulen, die schon aus der Ferne sichtbar sind. Zwischen Mai und November 2009 hob sich das Gebiet um ganze 3 cm, was nach wie vor auf erhöhte geothermale Aktivität hindeutet. 

Hveragerdi und Reykjadalur der Heisse Fluss
Im Gebiet rund um den Vulkan Hengill gibt es zahlreiche heisse Quellen. Im Reykjadalur Fluss oberhalb von Hveragerdi kann man an mehreren Stellen in wunderschöner Landschaft baden. Die heissen Quellen sind an ihren Dampfsäulen meistens deutlich am Ende des Tales erkennbar. Der Bach ist hier immer wieder mit Steinen aufgestaut und man findet sicher einen Pool, der die gewünschte Temperatur hat.
In Hveragerdi selbst gibt es ein Feld mit heissen Quellen (isländisch hver bzw. hverin). Mitten im Ort liegt ein Hochtemperaturgebiet unterhalb der Kirche. Auch in den Gärten einiger Häuser erkennt man sichtbar heisse (dampfende) und weisse Stellen. Unter den weissen Stellen ist die Erdkruste sehr dünn. Am nördlichen Stadtrand liegt der kleine Geysir Grýla. Der Ort ist bekannt für Gewächshäuser, die mit Erdwärme beheizt werden. Hier werden Gemüse und alle möglichen Früchte, u.a. Bananen, unter Glas angebaut. Die Stadt hat eine Staatliche Gartenbauschule sowie ein Rehabilitationszentrum. Im örtlichen Freibad gibt es eine Dampfsauna.

3. Tag: Vulkankrater Kerid, Geysir Strokkur und Wasserfall Gullfossl

Unsere Fahrt geht weiter in nördlicher Richtung. Wir fahren an idyllischen Seen und Flüssen entlang und vorbei an Weideland. In der Umgebung von Kerid erklimmen wir einen erloschenen Vulkankrater mit einem kleinen Kratersee in der Caldera. Am Nachmittag erwartet uns einer der ersten grossen Höhepunkte dieser Reise, der weltberühmte Geysir Strokkur, auf deutsch Butterfass. Wir nehmen uns viel Zeit, das einzigartige Naturschauspiel zu bewundern. Alle paar Minuten schiesst eine riesige Wasser Fontäne zahlreiche Meter in die Höhe und rundherum dampft und brodelt es aus Löchern. Hier fühlt man sich wie auf einem fremden Planeten. Nach einem feinen Abendessen besuchen wir den nahegelegenen mächtigen Wasserfall Gullfoss, den goldenen Wasserfall, der in der Abendsonne seinem Namen alle Ehre macht.    

Bikestrecke: 53-73 km, 390-690 Hm
Wanderung: ½ h
Transfer: Bus ¾ h
Übernachtung: Einfache Holzchalets in Haukadalur beim Geysir

Geysir
Ein Geysir auch Geiser, ist eine heisse Quelle, die ihr Wasser in regelmässigen oder unregelmässigen Abständen als Fontäne ausstösst. Einen solchen Ausbruch bezeichnet man als Eruption. Namensgebend für Geysire war der Grosse Geysir auf Island. Geysire erfordern eine spezielle Kombination von geologischen und klimatischen Bedingungen, die nur an wenigen Orten grossflächig bestehen. Geysire sind von drei Faktoren abhängig: einer Wasserversorgung in Form eines Grundwasserleiters, einer Wärmequelle und mindestens einem Reservoir mit einer Verengung zum zugehörigen Leitungssystem.    

Wasserfall Gullfoss 
Gullfoss heisst auf Deutsch übersetzt, der goldene Wasserfall. Der Name kommt daher, weil er in der Abendsonne wie golden glüht. Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s, im Sommer etwa 130 m³/s. Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander. Von der zweiten Stufe stürzt das Wasser in eine Schlucht, die vom Wasserfall bis zur Verbreiterung zum Tal 2,5 km lang ist und eine Tiefe von 70 Metern erreicht. Die Wasser der Hvítá und nicht zuletzt die bisweilen auftretenden Gletscherläufe haben diese Schlucht seit der Eiszeit vor 10’000 Jahren um durchschnittlich 25 cm im Jahr ausgefräst.    

4. Tag: Historisches Thingvellir und die Ränder der Kontinentalplatten

Am Morgen besuchen wir ein weiteres Mal den faszinierenden Geysir welcher uns immer wieder in seinen Bann zieht. Weiter geht die Fahrt auf einer interessanten und abwechslungsreichen Schotterstrasse über ein Lavafeld welches gänzlich mit isländischem Moos grün bedeckt ist. Es ist eine imposante Landschaft mit traumhaften Aussichten ins Tal und über den Thingvallavatn-See welcher uns hier erwartet. Gegen Mittag erreichen wir den historischen Ort Thingvellir. Hier trafen sich schon im Jahr 930 die Wikinger um Gesetze zu beschliessen und Gericht zu halten. Thingvellir ist zudem ein Nationalpark welcher zum Weltkulturerbe der Unesco zählt. Durch das Tal verläuft der Grabenbruch zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentalplatten. Wenn wir durch die Schluchten wandern, können wir die unermesslichen Kräfte der Natur erahnen, die hier am Werk ist. Nach diesem interessanten Besuch, fahren wir mit dem Bus in Richtung Norden nach Blönduos, wo wir in originellen Holzchalets mit „Hot Pot“ (heissem Pool) einen gemütlichen Abend verbringen.   

Bikestrecke: 30-60 km, 350-550 Hm
Transfer: Bus 3 ¾ h
Übernachtung: Einfache Holzchalets in Blönduos

Thingvellir historischer Ort
Thingvellir ist ein Ort und ein Nationalpark. Zur Zeit der Besiedlung trafen sich zentral in Thingvellir Reitpfade aus allen Teilen des Landes. Isländisch Thing bedeutet „Volksversammlung“ und  Isländisch völlur bedeutet „Feld“, dessen Plural vellir auch „Ebene“ bedeuten kann. Die Übersetzung des ganzen Begriffs lautet „Ebene der Volksversammlung“. Hier wurde bereits um 930, also am Ende der Landnahme durch vor allem norwegische Wikinger, einmal jährlich während zwei Wochen im Juni die traditionelle gesetzgebende Versammlung Althing abgehalten. Sie hatte sowohl gesetzgeberische als auch Gerichtsbarkeits-Funktionen. Es handelt sich um eines der ältesten Parlamente der Welt – nach denen in Griechenland und im Römischen Reich der Antike. Es bestand bis 1798, als die Dänen das Althing auflösten. Im Jahr 1000 wurde in Thingvellir die Annahme des Christentums beschlossen. An diesem historischen Ort wurde auch am 17. Juni 1944 die Republik Island ausgerufen und 1994 deren Fünfzigjahrfeier begangen. 

Thingvellir-Nationalpark
Der Thingvellir-Nationalpark wurde 1928 gegründet und ist somit der älteste Nationalpark und der bedeutsamste historische Ort in Island. Seit 2004 gehört er zum Weltkulturerbe der Unesco. Thingvellir liegt mitten in einer Grabenbruchzone. Als Grabenbruch bezeichnet man die Grenze zweier Erdplatten. In diesem Fall der eurasischen im Osten und der amerikanischen im Westen. Hier sieht man deren Verschiebung im Lauf von Jahrhunderten an der Oberfläche. Die Platten driften jährlich ca. 1 cm auseinander. Das Tal verbreitert sich so seit Ende der Eiszeit. Gleichzeitig sinkt die Ebene kontinuierlich ab. Der Thingvallavatn-See ist mit 83,7 km² der grösste See der Insel und an der tiefsten Stelle 114 m tief. Er ist umgeben von vier aktiven Vulkanen.   

5. Tag: Passfahrt zu den Grashäuser in Glaumbaer und Akureyri

Direkt von unserem Hotel aus fahren wir mit dem Rad über einen reizvollen kleinen Pass zu den alter Grashäusern in Glaumbaer. Beim Besuch dieses beeindruckenden Freilichtmuseums erfahren wir vieles über das traditionelle Leben der Isländer in den letzten Jahrhunderten. Wir biken noch weiter bis nach Varmahlid wo wir Mittagessen und anschliessend mit dem Bus nach Akureyri fahren, welches am Eyjafjördur-Fjord liegt. Es bleibt uns genügend Zeit um im charmanten Hafenstädtchen, die Perle des Nordens genannt, zu flanieren und einkaufen zugehen. Fakultative Walbeobachtungstour evtl. auf Anfrage am Abend möglich. 

Bikestrecke: 67 km, 700 Hm
Transfer: Bus 1 ½ h
Übernachtung: Hotel in Akureyri

Grashäuser Glaumbaer
Die ältesten erhaltenen Gebäudeteile des Torfhofes stammen aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. Mit seinen 6 weissen Giebeln und 13 Räumen handelt es sich um einen recht grossen Hof. Deren Gutsherren, wie auch die der meisten Kirch- und Pfarrhöfe, sehr wohlhabend waren. Hier übernachtete isländische Prominenz des 19. Jahrhunderts.
Einige der Räume, wie z. B. Werkstätten, sind nur von aussen zu erreichen. Die meisten anderen sind durch einen Gang untereinander verbunden. Zum Museumsteil gehört auch noch ein zweistöckiges Wohnhaus, welches um 1870 gebaut wurde, in dem sich drei komplett eingerichtete Zimmer aus dieser Zeit sowie ein Café befinden. Alte Haushaltsgegenstände sind auch in zwei weiteren Räumen ausgestellt.

6. Tag: Wasserfall Godafoss und Walbeobachtungstour in Husavik

Vom Hotel aus starten wir unsere Bikeetappe welche uns erst über einen kleinen Pass führt. Wir werden für den Aufstieg mit einer wundervollen Aussicht über das Städtchen Akureyri und den Fjord Eyjafjördur im Norden belohnt. In einer Schussabfahrt geht es zum Ljosavatn-See und weiter zum beeindruckenden Götterwasserfall, dem Godafoss. Mit dem Bus geht es anschliessend nach Husavik, dem bezauberndsten Fischerhafen in Nordisland. Am Abend besteht die Möglichkeit an einer ca. zweistündigen Walbeobachtungstour per Boot teilzunehmen (fakultativ). Dabei kann man Minkwale, Finnwale, Delfine und vielleicht sogar tonnenschwere Buckelwale beobachten, die manchmal wie Delfine aus dem Meer springen. Davor bleibt genug Zeit, einen Fotospaziergang zum pittoresken Hafen und ins schmucke Städtchen zu unternehmen.  

Bikestrecke: 50 km, 600 Hm
Transfer: Bus ¾ h
Übernachtung: Hotel im Fischerdorf Husavik

Godafoss
Der Godafoss, auf Deutsch Götterwasserfall, ist einer der bekanntesten Wasserfälle Islands. Das Wasser des Skjalfandafljot stürzt über einer Breite von ca. 30 m etwa 12 m in die Tiefe. Der Sage nach soll der Gode Thorgeir um das Jahr 1000 n. Chr. nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Godafoss geworfen haben. Daher der Name. Ein Kirchenfensterbild in der Domkirche von Akureyri erinnert an diese Geschichte.  

7. Tag: Via Asbyrgi-Nationalpark zum Wasserfall Dettifoss und nach Myvatn

Eine kurze Busfahrt bringt uns von Husavik zum Ausganspunkt unserer heutigen, spektakulären Bikeetappe. Auf einer Naturpiste erkunden wir den zauberhaften Asbyrgi-Nationalpark. Hier hinterliess Slepnir, das achtbeinige Pferd des Gottes Odin seinen Hufabdruck – das gigantische Felsenhufeisen bei Asbyrgi ist sehr beeindruckend. Die Naturwunder auf dem Weg zum imposanten Wasserfall Dettifoss verzaubern uns steht auf Neue. Vom Wasserfall biken wir weiter auf einer Hochlandpiste nach Myvatn, ständig mit Blick auf die Hinterlassenschaften der mächtigen Naturgewalten. Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in einem Hotel nahe des wunderschönen Myvatn-Sees.    

Bikestrecke: 60-80 km, 700-900 Hm
Transfer: Bus 1 ½ h
Übernachtung: Hotel in der Myvatn Region

Wasserfall Dettifoss
Der Dettifoss auf deutsch „stürzender Wasserfall“ ist der grösste Wasserfall im Nordosten Islands und durch die Kombination aus Volumenfluss und Fallhöhe, knapp vor dem Rheinfall, der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Über eine Breite von etwa 100 Metern ergiessen sich hier die graubraunen Wassermassen über 45 Meter in die Tiefe. Durchschnittlich setzen die Wassermassen am Dettifoss eine Leistung von etwa 85 Megawatt um.    

8. Tag: Vulkanische und faszinierende Myvatn-Region

Im fantastischen Gebiet rund um den Myvatn-See mit seinen vielfältigen vulkanischen Formen gibt es Vieles zu entdecken. Überall raucht und dampft es aus dem Boden. Die Gegend ist bekannt für ihre unzähligen Pseudovulkane und brodelnden Schwefelquellen (Namaskard). Die vulkanische Landschaft rund um den See zieht uns in seinen Bann. Wir besuchen Schlammpfuhle, Pseudokrater, Explosionskrater und bizarre Lavaformationen. Wir werden das Gebiet je nach Lust und Laune in diversen Exkursionen per Bike, Bus und zu Fuss erkunden. Eine kurze Wanderung auf den Vulkankrater Hverfjall, um die Aussicht zu geniessen, darf nicht fehlen. Zudem sollte man auf einem Spaziergang die Lavaskulpturen von Dimmuborgir besuchen. Wer will kann einen fakultativen Reitausflug auf Islandpferden erleben. In einem originellen Restaurant am Myvatn-See können wir uns darauf freuen die Köstlichkeiten der isländischen Küche zu geniessen. Am Abend gönnen wir uns Entspannung im Naturthermalbad unter dem nie ganz dunkel werdenden Himmel. 

Bikestrecke: 30 km, 400 Hm
Wanderung: 1 ½ h
Transfer: je nach Programm keine
Übernachtung: Gästehaus oder Hotel in der Myvatn Region

Myvtan
Der See Myvatn (isländisch „mý“:„ Mücken“, „vatn“: „Wasser“ – deutsch „Mückensee“) liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Skutustadir im Nordosten Islands im Bereich des Krafla-Vulkansystems. Der See hat seinen Namen von den im Sommer teilweise sehr grossen Mückenschwärmen, die jedoch Grundlage für den beachtlichen Fischreichtum und die vielfältige Entenpopulation sind. Es handelt sich dabei überwiegend um harmlose Zuckmücken, die nicht stechen.
Nach dem See ist auch die umgebende Region Myvatn benannt. Der See weist eine Fläche von 37 km² auf. Er ist damit der viertgrösste See der Insel. Mit einer Tiefe von höchstens 4,2 m ist er relativ flach. Bei einem Seespiegel von etwa 288 m ü. M. bilden die Anliegersiedlungen die höchsten ganzjährig bewohnten Gebiete Islands, was einen Hinweis auf die im Sommer günstige klimatische Lage des Sees gibt.
Als Ziel für Touristen bietet er sich vor allem wegen der äusserst vielseitigen Lavaformationen, den zahlreichen Naturwunder und dem recht aktiven Vulkanismus an. Dieser geht von dem etwa 40 Kilometer langen Vulkansystem des Zentralvulkans Krafla aus. Die letzten Ausbrüche in der Gegend fanden von 1975 bis 1984 statt.
Ausserdem befindet sich der vulkanische Explosionskrater des Hverfjall (oder Hverfell) nicht weit vom See, den man auch besteigen kann. Unterhalb des Hverfjall liegt das Gebiet Dimmuborgir (deutsch „dunkle Burgen“), reizvolle Tuffsteinformationen, die aber in ihrer Existenz bedroht sind.

9. Tag: Busfahrt nach Egilsstadir und Biketour ins Ostfjord Seydisfjördur, Delfine und Papageientaucher am Ende der Welt

Eine abwechslungsreiche Busfahrt führt nach Egilsstadir und auf einen nahen Pass hoch über dem malerischen Ostfjord Seydisfjördur, von wo die Fahrt mit den Rädern weiter geht. Wir biken auf einer einsamen Küstenstrasse, entlang eines der schönsten Fjorde Islands, bis zur Mündung ins offene Meer. Mit etwas Glück können wir vom Ufer aus Delfine und Wale beobachten. In einigen Sandbuchten tummeln sich ab und zu Seehunde, wer Lust hat kann mit ihnen Baden gehen. Gegen Abend spazieren wir zu den Klippen, an welchen Tausende von Seevögeln nisten, unter anderem auch Papageientaucher. Heute übernachten wir in einer einfachen aber äusserst originellen und vor allem sehr abgelegenen Unterkunft. Wir geniessen die Abgeschiedenheit und Ruhe hier am Ende der Welt.   

Bikestrecke: 34 km, 130-260 Hm
Transfer: Bus 2 h
Übernachtung: Einfaches Gästehaus mit Mehrbettzimmer

10. Tag: Vom Ostfjord Seydisfjördur nach Egilsstadir

Am Morgen erfreuen wir uns noch etwas über die Natur und Ruhe am Ende der Welt. Anschliessend biken wir auf der wildromantischen Küstenstrasse am Fjord entlang zurück bis zum Hafenstädtchen Seydisfjördur. Den Aufstieg zurück über den Pass nach Egilsstadir fahren wir mit dem Bus. Wer will kann die ganze Strecke natürlich auch mit dem Bike bewältigen. In Egilsstadir angekommen bleibt etwas Zeit für individuelle Entdeckungen, Wellness und zum Faulenzen. Das kleine Städtchen Egilsstadir liegt umgeben von einer schönen Bergkulisse am reizenden Lagarfljot-See. Es sollte auch der Besuch eines natürlichen warmen Bades möglich sein. 

Bikestrecke: 17 km, 130-220 Hm
Transfer: Bus ½ h
Übernachtung: Hotel in Egilsstadir

11. Tag: Bikeetappe von Egilsstadir via Canyon Fossardalur nach Höfn

Unsere heutige Etappe führt von Egilsstadir durch einige Nadelwälder und an einem rauschenden Fluss entlang in Richtung Südküste. Am Horizont erheben sich schneebedeckte Berggipfel. Auf den Weiden grasen friedlich Schafe und bezaubernde Islandpferde. Unsere Offroad-Piste führt an einem romantischen See vorbei und schlängelt sich über einen kleinen Pass. Nach der tollen Abfahrt runter zur Küste, entdecken wir einen imposanten Wasserfall beim Canyon Fossardalur. Es darf gebadet werden. Diese Gegend ist die Heimat von vielen wilden Rentieren, welche man gegen Abend oft bei der Futtersuche sehen kann. Mit dem Bus fahren wir die letzten Kilometer bis zum traditionellen Fischerdorf Höfn. Hier geniessen wir die Delikatesse aus dieser Gegend, feine Langusten. 

Bikestrecke: 75 km, 840 Hm
Transfer: Bus 1 ¾ h
Übernachtung: Hotel in Höfn

12. Tag: Gletscherlagune Jökulsarlon, Viks schwarzer Sandstrand, Basaltsäulen bei Reyniyfjara und die Wasserfälle Skogafoss und Seljalandsfoss

An unserem letzten Reisetag reiht sich ein Highlight an das andere, es ist der Gletschertag. Nach dem Frühstück radeln wir zur ersten Gletscherzunge des Gletschers Höffelsjökull, der in einem Gletschersee mündet. Wir sind beeindruckt. Hier verladen wir die Bikes und fahren mit dem Bus durch eine fantastische Landschaft. Im Süden begleitet uns die Atlantikküste und im Norden folgt eine Gletscherzunge des gigantischen Gletschers Vatnajökull der anderen. Der Vatnajökull ist der grösste Gletscher Europas. Beim Gletscher Jökulsarlon mit seiner riesigen Gletscherlagune, die zum Meer offen ist, erreichen wir einen weiteren Höhepunkt dieser Reise. Der Jökulsarlon kalbt gigantische Eisberge in den See, welche dann in der Lagune schwimmen. Auch Seehunde vergnügen sich im Eiswasser. Ein faszinierendes Schauspiel ist, wenn bei Ebbe die Eisberge durch einen engen Kanal aufs offene Meer hinaustreiben und sich an der Küste verteilen, die sich in einen immensen Kristallstrand verwandelt. Traumhaft! Weiter geht die Fahrt nach Vik zum beindruckenden schwarzen Sandstrand und den majestätischen Basaltsäulen bei Reyniyfjara. Bei Dyrholavegur bewundern wir die Natural Bridge, eine natürliche Felsenbrücke. Auf der Fahrt an der Südküste zurück nach Reykjavik gibt es zwei weitere faszinierende Wasserfälle zu bestaunen, den Skogafoss und den Seljalandsfoss. Beim letzteren kann man hinter dem Wasserfall durchlaufen. Mit einem feinen gemeinsamen Abendessen runden wir diese erlebnisreche Reise gebührend ab.  

Bikestrecke: 36 km, 130 Hm
Transfer: Bus 5 h
Übernachtung: Hotel in Hveragerdi oder Selfoss

13. Tag: Heimreise

Ein kurzer Transfer bringt uns zum Flughafen in Keflavik, von wo wir mit unvergesslichen Erlebnissen an das vielseitige Island mit seinen gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen die Heimreise antreten. 

Transfer: Bus 1 ½ h

Gut zu wissen

Änderungen im Routenverlauf bedingt durch Hotelwechsel oder Wetter- und Strassenverhältnisse behalten wir uns vor.    

ANFORDERUNGEN

Wir fahren ca. 50 % auf Naturstrassen meist ohne grössere technische Schwierigkeiten und 50 % auf asphaltierten Strassen mit wenig Verkehr.

Eine interessante Reise auch für Begleitpersonen ohne Bike.

Auf der Tour steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung. Auf einigen Abschnitten kann uns das  Begleitfahrzeug jedoch nicht jederzeit folgen.

Strecke

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 470–540 km mit ca. 4500–5500 Hm in 11 Bike-Etappen.

Auf dieser Reise unternehmen wir 2 einfache Wanderungen mit einer Dauer von ca. 2 Stunden. 

Reisedaten

17.06.17 - 29.06.17
Reise garantiert
ISL-1/17 CHF 6250 PIONIERREISE
ausgebucht
17.06.17 - 29.06.17
Reise garantiert
ISL-1/17 CHF 6250 PIONIERREISE
ausgebucht
02.09.17 - 14.09.17
Reise garantiert
ISL-2/17 CHF 6250
buchbar bis 03.07.2017
5 freie Plätze
16.06.18 - 28.06.18
Reiseleitung pendent
ISL-1/18 auf Anfrage
freie Plätze
21.07.18 - 02.08.18
ISL-2/18 auf Anfrage
4 freie Plätze
04.08.18 - 16.08.18
ISL-3/18 Preis auf Anfrage
freie Plätze

Karte

Radreise-Island

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 8–15 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Abreise 

Island Länderinformation

Beratung

Nicole Jungwirth

Nicole Jungwirth

nicolebikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Caroline Doka

Uganda/Ruanda, Mongolei, Kuba

Sibylle Henny

Bali, Philippinen, Malaysia/Sabah (Borneo), Indien

Eveline Durrer

Mongolei, Kirgistan

Unser Team

Sonja Wolfgramm

Vertretung Deutschland

Carole Renggli

Product Manager

Nicole Jungwirth

Product Manager