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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

Mietbikes solange Vorrat
4 Übernachtungen im Zelt
Safari im Etosha Nationalpark
Wanderung zu den höchsten Dünen der Welt von Sossusvlei
Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen
Reiseberichte

Mountainbike-Safari im Outback

In warmen Rottönen leuchten die mächtigen Sanddünen der Wüste, die grünen Sterne eines Köcherbaums zeigen in den blauen Himmel, und langsam beugt sich eine Giraffe zum Wasserloch – Bilder aus einem Land im Süden Afrikas, dessen von Menschenhand kaum berührte Natur jeden gefangen nimmt. Die Weite des Horizonts, die reine klare Luft und die Stille vermitteln ein Gefühl von Freiheit und Ruhe, das viele von uns in Europa vermissen. Bizarre Felsformationen, wundervolle Wüstenlandschaften, Sossusvlei – die höchste Düne der Welt –, die raue Küste und nicht zuletzt die Nationalparks mit ihrem Tierreichtum sind die Hauptattraktionen Namibias. Diese karge Schönheit und Einsamkeit vom Bikesattel aus zu erleben, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Namibia – ein Eldorado für Biker und Naturliebhaber.

Highlights

  • Weite und Ruhe der Namib-Wüste
  • Dünen von Sossusvlei
  • Biketour zur Spitzkoppe und Blutkoppe
  • Camping unter dem Sternenhimmel
  • Safari im Etosha-Nationalpark

1.-2. Tag: Windhoek, im Herzen Namibias

Nachtflug nach Windhoek, Namibias Hauptstadt, wo wir am nächsten Tag eintreffen. Es bleibt genug Zeit, die verschiedenen Gesichter Windhoeks kennenzulernen, so auch Katatura, das «afrikanische» Viertel.

3. Tag: In freier Natur

Das geländegängige Begleitfahrzeug bringt uns ins Hochland, wo wir unser Bike-Abenteuer in Namibia mit einer gemütlichen Einrolltour starten. Wir radeln durch weitläufiges Farmland zu einer gemütlichen Gästefarm. Am Abend erleben wir mit etwas Glück, wie die Sonne in der unendlichen Weite der Wüste versinkt. 

4.-5. Tag:  Sossusvlei – höchste Düne der Welt 

Vor uns erstreckt sich eine weite Landschaft, die in guten Regenjahren mit wogendem Gras bedeckt ist. Die Piste ist angenehm zu befahren, und wir geniessen die Nähe zur Natur. Abends erreichen wir unsere Lodge am Rande der Sandwüste. Wind und Sand haben hier eine einmalige Dünenlandschaft geschaffen. Es erwartet uns ein unvergessliches Panorama mit faszinierenden Farb- und Schattenspielen. Wer Lust hat, unternimmt am Abend eine kurze Sundowner-Biketour zur Elim-Düne oder zum Sesriem Canyon. Tags darauf wandern wir auf eine der zahllosen Dünen im Sossusvlei-Nationalpark. 

6. Tag:  Naukluft-Berge

Heute biken wir entlang der Naukluft-Berge. Tiefe Schluchten und bizarre Felsformationen, verbunden mit einer reichen Vegetation, schaffen hier einen idealen Lebensraum für Bergzebras und viele andere Wildarten. Durch die faszinierende Namib-Wüste, die sich zwischen Küste und Farmgebiet hinzieht, gelangen wir zu einer originellen und gemütlichen Lodge inmitten der Wüste.

7. Tag:  Die Weite der Namib-Wüste

Während unserer Bikeetappe unterbrechen immer wieder unerwartet grüne, aber trockene Flusstäler die Weite der Wüste. Nach der Mittagsrast durchqueren wir die zentrale Namib-Wüste. Kaum ein Mensch wird uns begegnen, dafür queren Antilopen, Strausse und Warzenschweine unsere Wege, bevor wir Swakopmund an der Atlantikküste erreichen.

8. Tag: Kolonialstadt Swakopmund

Von Swakopmund, einer «deutschen» Kolonialstadt, unternehmen wir einen Ausflug aufs Meer. Eindrückliche Begegnungen mit Pelikanen, Flamingos, Kormoranen, Hunderten Robben und mit etwas Glück auch Delfinen sind garantiert. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich in Swakopmund.

9.-10. Tag: Biken im Outback Namibias

Heute beginnt der zweite Teil unserer vielseitigen Reise durch Namibia mit dem Ziel Damaraland. Vier Tage leben wir fernab jeglicher Zivilisation und geniessen die abwechslungsreichen, einsamen und ursprünglichen Landschaften. Wir biken durch unwirkliche Mondlandschaften, Trockentäler, zwischen bizarren Felsformationen und Akazien durch Wüstengebiete und an mächtigen Tafelbergen wie der Spitzkoppe (1728m) oder dem Brandbergmassiv (2580 m) vorbei. Ab und zu treffen wir in Kleinsiedlungen auf Bauern des Damara-Stammes. Mit etwas Glück können wir die seltenen Wüstenelefanten beobachten, die an der Quelle Gai-As zusammen mit anderen Wildtieren ihren Durst stillen. Abends errichten wir mitten in der Wüste unser Zeltcamp und geniessen die abenteuerliche Lagerfeuerstimmung unter dem klaren Sternenhimmel.

11.-12. Tag: Heimat der Wüstenelefanten 

Wir folgen einem Trockenflussbett, bis wir die Felsgravuren in den Sandsteinbergen von Twyfelfontein erreichen – wir staunen über dieses faszinierende Zeugnis der frühen Besiedlung Namibias. Die abgelegene steinige und trockene Wüstenprärie ist nicht nur Heimat der Elefanten, sondern auch der Zebras, Gira en und des seltenen schwarzen Nashorns. Wir biken auf einer herausfordernden 4x4-Strecke durch die Wildnis zum Huab River.

13-14. Tag: Safari im Etosha-Nationalpark

Unsere letzte Bikeetappe führt uns durch trockenes Savannenland zur Vingerklippe. Von dort reisen wir mit dem Begleitfahrzeug zum Etosha-Nationalpark. Die Landschaft unterscheidet sich sehr von den Gegenden, durch die wir bis jetzt gefahren sind. «Etosha» bedeutet «grosser weisser Platz» und bezieht sich auf die ca. 5000 Quadratkilometer grosse Salzpfanne, die dem Park ihren Namen gegeben hat. Der riesige Etosha-Nationalpark ist eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Afrikas. Er ist Lebensraum für zahlreiche Grosstiere. Vom sicheren Auto aus beobachten und fotografieren wir Elefantenherden, Löwen, Nashörner und andere Wildtiere wie Zebras, Antilopen und Giraffen – Afrika pur, so wie man es sich vorstellt!

15.-16. Tag: Abschied von Afrika

Mit dem Bus gelangen wir nach Windhoek, wo wir am nächsten Tag die Heimreise antreten.

17. Tag: Ankunft in Europa

 

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen: 

  • 10 Übernachtungen in Lodges, Hotels oder Bungalows im Doppelzimmer
  • 4 Übernachtungen im Zelt
  • Frühstück
  • 9 Abendessen
  • Begleitfahrzeug
  • Transfers
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale, deutschsprachige Reiseleitung 

Nicht inbegriffen: 

  • Flug Europa-Windhoek-Europa
  • Transport des eigenen Bikes
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Flug Europa-Windhoek-Europa ab CHF 1200.–
  • Voll gefedertes Bike CHF 390.–
  • Einzelzimmerzuschlag CHF 390.–

Zuschläge:

  • Kleingruppe 8-9 Personen CHF 200.–
  • Kleingruppe 6-7 Personen CHF 400.–

Einzelzimmerzuschlag

Wir bemühen uns, eine/n ZimmerpartnerIn für Alleinreisende zu finden! Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei BAT-eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer, vorbehältlich Verfügbarkeit.

Individualreise

Im Preis inbegriffen: 

  • 10 Übernachtungen in Lodges, Hotels oder Bungalows im Doppelzimmer
  • 4 Übernachtungen im Zelt
  • Frühstück
  • 9 Abendessen
  • Begleitfahrzeug
  • Transfers
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale, deutschsprachige Reiseleitung

Nicht inbegriffen: 

  • Flug Europa-Windhoek-Europa
  • Transport des eigenen Bikes
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Flug Europa-Windhoek-Europa ab CHF 1200.-
  • Vollgefedertes Bike CHF 390.-
  • Einzelzimmerzuschlag CHF 390.–

Ideale Reisezeit:

  • Mitte April – September

Hinweis:

Das Rad-Reiseprogramm und die Reiseinformationen weichen nicht von der Gruppenreise ab.

Mountainbike-Safari im Outback

In warmen Rottönen leuchten die mächtigen Sanddünen der Wüste, die grünen Sterne eines Köcherbaums zeigen in den blauen Himmel, und langsam beugt sich eine Giraffe zum Wasserloch – Bilder aus einem Land im Süden Afrikas, dessen von Menschenhand kaum berührte Natur jeden gefangen nimmt. Die Weite des Horizonts, die reine klare Luft und die Stille vermitteln ein Gefühl von Freiheit und Ruhe, das viele von uns in Europa vermissen. Bizarre Felsformationen, wundervolle Wüstenlandschaften, Sossusvlei – die höchste Düne der Welt –, die raue Küste und nicht zuletzt die Nationalparks mit ihrem Tierreichtum sind die Hauptattraktionen Namibias. Diese karge Schönheit und Einsamkeit vom Bikesattel aus zu erleben, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Namibia – ein Eldorado für Biker und Naturliebhaber.

1. Tag: Flug nach Windhoek

Nachtflug nach Windhoek, Namibias Hauptstadt, wo wir am nächsten Tag eintreffen.

2. Tag: Willkommen in Namibia, Citytour Windhoek

In Windhoek werden wir von unserer lokalen Reiseleitung in Empfang genommen und mit dem Bus in unser Gästehaus etwas ausserhalb der Stadt gebracht. Wenn es die Zeit erlaubt, unternehmen wir mit unserem Guide am späteren Nachmittag eine kurze, aber interessante Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten Windhoeks. Sollte die Stadtbesichtigung an diesem Tag nicht stattfinden können, haben wir dazu am Abflugtag genügend Zeit.
Übernachtung: familiäres Gästehaus in Windhoek

3. Tag: Einrolltour, Sonnenuntergang  

Unser Begleitfahrzeug bringt uns Richtung Khomas Hochland. Dort schwingen wir uns auf den Fahrradsattel und starten unsere Mountainbike Tour durch Namibia. Die gemütliche Einrolltour führt uns durch weitläufiges, bergiges Farmland. Unser heutiges Ziel ist eine oberhalb des Spreetshoogte-Passes gelegene Farm. Die Namibgrens Gästefarm liegt noch auf dem Inland Hochplateau vor dem Steilabfall in die Namib-Wüste runter. Wir übernachten in komfortablen Bungalows, umgeben von Granitformationen. Die Farm bietet interessante Bikerouten. Wir erleben einen Sonnenuntergang besonderer Art mit der untergehenden Sonne in der unendlichen Weite der Wüste.
Bikestrecke: 40 km, 200 Hm
Transfer: Jeep, 3h
Übernachtung: Bungalows beim Spreetshoogte Pass

4. Tag: Wüstenluft schnuppern  

Der Sonnenaufgang bietet ein farbenprächtiges Lichtspiel mit den rot-gelb beleuchteten Granitfelsen. Wir nutzen die kühlen Stunden des Morgens für die Bike-Etappe des heutigen Tages. Auf dem Spreetshoogte Pass haben wir eine herrliche Aussicht auf die weiten Ebenen der Namib-Wüste. Es folgt eine rasante Abfahrt auf der steilsten Passstrasse Namibias. Vor uns erstreckt sich eine weite Landschaft, die in guten Regenjahren mit wogendem Gras bedeckt ist. Die Piste ist angenehm zu befahren und wir geniessen die Nähe zur Natur. In Solitaire, einer Art Wildwest-Tankstelle mit einem kleinen Laden, stärken wir uns mit feinem Kuchen frisch aus dem Ofen. Es folgt eine Autofahrt bis zu unserer Unterkunft am Wüstenrand. Dies ist der Beginn des riesigen Sandmeeres mit Aussicht auf die hohen Sanddünen im Westen und die majestätischen Naukluftberge im Osten. Wer Lust hat, unternimmt am Abend eine kurze Sundowner-Biketour zur Elim-Düne oder zum Sesriem Canyon.
Bikestrecke: 40/60 km, 200 Hm
Übernachtung: Lodge in der Nähe von Sesriem

5. Tag: Sossusvlei - die höchsten Dünen der Welt  

Heute folgt ein besonderer Leckerbissen! Frühmorgens bringt uns das Begleitfahrzeug von unserer Unterkunft immer tiefer in die Wüste. Die näher rückenden und höher wachsenden Dünen zeigen uns den Weg, der plötzlich in einer Lehmpfanne, dem "Vlei", sein Ende findet. Dort starten wir unsere Wanderung auf eine der zahllosen Dünen. Licht und Schatten verwandeln die roten Sandberge in bizarre geometrische Figuren, deren geschwungene Konturen vom ersten Licht des Tages nachgezeichnet werden. Wind und Sand haben hier eine einmalige Dünenlandschaft geschaffen. Die Dünen der Namib-Wüste gehören zu den höchsten der Welt. Oben erwartet uns ein unvergessliches Panorama mit faszinierenden Farb- und Schattenspielen. Der Downhill zu Fuss ist fast so schön wie fliegen. Nach dem Mittagessen geht es zurück nach Sesriem. Später fahren wir im Auto für weitere 30 km an den Naukluft Bergen entlang. Die letzten Kilometer bis zum Tsauchab Camp legen wir auf dem Bike zurück.
Bikestrecke: 20 km
Trekking: 2 - 3 h
Übernachtung: Tsauchab River Camp, Lodge zwischen Naukluft-Gebirge und Zebra Bergen

6. Tag: Naukluft-Berge

Die abwechslungsreiche Landschaft der Naukluft-Berge ist ein wahres Paradies. Tiefe Schluchten und bizarre Felsformationen verbunden mit einer reichen Vegetation, schaffen den Lebensraum für Hartmanns Bergzebra und viele andere Wildarten. Über Büllsport erreichen wir Solitaire. Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Auto weiter bis zu unserer Unterkunft für diese Nacht. Als lebensfeindliche Barriere zieht sich die Namib-Wüste zwischen Küste und besiedeltem Farmgebiet durch ganz Namibia. Unerwartet taucht aus dem Nichts das Eingangstor der Rostock Desert Lodge auf. Nach weiteren 6 Kilometern in der staubigen Wüste eröffnet sich vor uns unerwartet eine herrliche Oase: kristallklares Wasser im Swimmingpool, originelle Rundbauten mitten in der Wüste – unser heutiges, edles Nachtquartier.
Bikestrecke: 55 km, 250 Hm
Übernachtung: feine Wüsten-Lodge, Rostock  

7. Tag: Die Weite der Namib-Wüste

Nach dem Frühstück verlassen wir unsere Lodge und fahren zunächst mit dem Auto durch den Ghaub- und Kuiseb Canyon. Antilopen, Strausse und Warzenschweine queren unsere Wege. Im Schatten eines Kamel-Dornbaumes halten wir Mittagspause. Wir genießen die weite Landschaft und fahren anschliessend auf unseren Mountainbikes in Richtung Tinkas Damm und Blutkoppe. Wer mag, erklettert den Gipfel der Blutkoppe. Von dort oben haben wir einen ungestörten Blick auf den Übergang vom Hochland in die sich dahinter erstreckende Wüste. Im Auto geht es dann durch eine unendlich scheinende Kiesebene an die Atlantikküste bis nach Swakopmund.
Bikestrecke: 50 km, 560 Hm
Übernachtung: familiäre Pension, Swakopmund 

8. Tag: Kolonialstadt Swakopmund, Bootsausflug  

Die deutschen Kolonialbauten von Swakopmund lassen den Besucher eher an ein Nordseebad als an Afrika denken. Auch die kühlen Morgen- und Abendtemperaturen, oft von Nebel begleitet, lassen Zweifel an Afrika aufkommen. Aber wir geniessen Meer und Ambiente und unser familiäres Hotel in der gemütlichen Kleinstadt. Am Morgen starten wir zu einem Ausflug nach Walvish Bay. Mit einem Boot fahren wir in die Bucht hinein und sehen nicht nur Pelikane, sondern auch Flamingos, Kormorane, Hunderte von Robben und mit etwas Glück auch Delphine. Frische Austern im Wasser und auf dem Teller runden diesen Ausflug ab. Diese Exkursion garantiert eindrückliche Begegnungen mit der maritimen Fauna. Den Nachmittag verbringen wir in Swakopmunds Cafes, mit einem Bummel durch die Fussgängerzone oder mit einem Spaziergang am menschenleeren Strand.
Exkursion: Bootsausflug entlang der Küste
Übernachtung: familiäre Pension, Swakopmund 

9. Tag: Offroad biken in einer Mondlandschaft

Heute beginnt der zweite Teil unserer vielseitigen Namibia-Reise mit dem Ziel Damaraland. Wir verlassen die Küste per Fahrzeug, und bald wechseln wir aufs Fahrrad, um die Mondlandschaft am Swakop River zu erkunden. Biken in den Trockentälern ist ein Leckerbissen für alle, die gerne offroad unterwegs sind. Wir schlängeln uns zwischen bizarren Felsformationen und Akazien durch die Wüste. Nach einem Transfer schwingen wir uns wieder in den Bikesattel und pedalen zu unserem Camp am Fusse der Spitzkoppe, deren eindrückliche Felsen im Abendlicht regelrecht orange leuchten. Falls noch Zeit bleibt nach dem Zeltaufbau, erklimmen wir einen Granitfelsen und geniessen mit einem Drink den Sonnenuntergang.
Bikestrecke: 50 km, 300 Hm
Übernachtung: Zeltcamp, Spitzkoppe 

10. Tag: Spitzkoppe zum Brandberg, dem höchsten Berg Namibias

Wir erwachen mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, umgeben von Granitfelsen, die bis in dem blauen Himmel der Namib-Wüste reichen. Nach einem herzhaften Frühstück geht es auf unseren Bikes rund um die Spitzkoppe und auf staubigem Naturweg, mit Blick auf den eindrucksvollen Brandberg, in Richtung Uis. Die Gegend ist geprägt von den drei grössten Granitinselbergen – die Spitzkoppe, das Erongo Gebirge und der Brandberg. Unsere Fahrt führt vorbei an Kleinsiedlungen kommunaler Bauern des Damara Stammes, die hier beheimatet sind. Die Region ist reich an Halbedelsteinen, die in den Granitfelsen gefunden werden. Sie stellen eine der wichtigen Einkommensquellen für die Einheimischen dar, da diese sich nicht nur auf die Landwirtschaft in diesem trockenen Halbwüstengebiet verlassen können. Wir nähern uns dem Minenort Uis, der Brandberg rückt immer näher. Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Ebene ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen der Buschmänner. Die bekannteste unter ihnen ist die «Weisse Dame». Unser aussergewöhnlicher Campplatz liegt am trocken gelegenen Flussbett des Ugab. Ein Fluss, der in der Regenzeit häufig sogar den Atlantischen Ozean erreicht. Das Trockenflussbett ist Heimat der wüstenangepassten Elefanten. Mit etwas Glück machen wir Bekanntschaft mit den aussergewöhnlichen Dickhäutern während wir unter einem riesigen Ana-Baum entspannen. Nach einem Sundowner, freuen wir uns auf eine erfrischende Openair-Dusche und bereiten uns beim Lagerfeuer auf unsere nächste Bike-Etappe vor.
Bikestrecke: 55 km, 300 Hm
Übernachtung: Campingplatz, Brandberg White Lady, Damaraland

11. Tag: Biken am Ugab Rivier und Sandsteinberge von Twyfelfontein

Mit dem Krähen des Francolin, der eifrig auf der Suche nach seiner morgendlichen Mahlzeit unser Camp überfliegt, beginnen wir den heutigen Tag. Gestärkt durchqueren wir das Ugab Revier – eine Bikeroute entlang des Flussbettes bringt uns den ganzen Weg bis nach Sorris. Mit etwas Glück begegnen wir auch hier den seltenen Wüstenelefanten. Die üppig bewachsenen Ufer der Trockenflüsse bieten Nahrung und Schutz. Wir setzen unsere Fahrt fort in nördliche Richtung hin zum Sandsteingebirge Twyfelfontein. Wir werden Zeuge vergangener Zeiten. Die Sandsteinberge von Twyfelfontein sind die Überreste einer alten Wüste vor mehr als 280 Millionen Jahren. Auf mehr als 200 Felsplatten sind an die 2500 Felszeichnungen eingeritzt. Die ältesten von ihnen reichen bis in die Steinzeit zurück. Damals dienten die Sandsteinberge den Jägern Schutz und Wasser. Aufgrund von flachen und weichen Felsstrukturen war Twyfelfontein ideal für Felsmalereien. Folglich wurden hier mit die schönsten Felszeichnungen dieser Welt gefunden. Twyfelfontein ist Namibias einziges Weltkulturerbe. Wir erreichen das Mowani Camp, errichten unser Zeltlager und freuen uns auf ein spätes Mittagessen.  Am Nachmittag besichtigen wir die geologisch interessanten Orgelpfeifen und den Verbrannten Berg. Hier sind vor zirka 130 Millionen Jahren, als sich Südamerika vom südlichen Afrika getrennt hat, glühend heisse Magmamassen in unterirdische Gesteine eingedrungen. Nach Jahrmillionen der Erosion kommen diese Gesteine nun zum Vorschein.
Bikestrecke: 45 km, 600 Hm
Übernachtung: Zeltcamp bei Mowani Mountain Camp, Damaraland

12. Tag: Heimat der Wüstenelefanten des Huab Flusses 

Die trockene und steinige Wüstenprärie reicht westlich von Twyfelfontein bis hin zur Skelettküste. Diese abgeschiedene Region ist Heimat einer Vielzahl von wilden Tieren – Zebras, Giraffen und das selten vorkommende schwarze Nashorn finden hier Lebensraum. Auf unseren Mountainbikes verlassen wir das Mowani Camp und radeln entlang dem Verbrannten Berg und setzten unsere Fahrt durch die Wildnis auf einer 4x4-Strecke fort, die uns den ganzen Weg zum Huab River bringt. Die Landschaft ist einzigartig – eine Kombination aus Granit, Sandstein und vulkanischen Felsen. Wir nähern uns De Riet, einer Damara Siedlung am Flussbett des Huab River. Hier können wir mit grosser Wahrscheinlichkeit die ersten Elefantenspuren sichten. Mit Glück sind diese frisch und wir folgen diesen entweder auf unseren Bikes oder zu Fuss. Nach dieser herausfordernden Fahrt freuen wir uns auf unser Picknick unter einem der grossen, Schatten spendenden Bäume. Wir geniessen die friedvolle Siesta in einzigartiger Landschaft bevor wir unsere Bikes aufladen und uns auf spannende Wildbeobachtungsfahrt am Huab River begeben. Nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir am späten Nachmittag zurück zu unserem Camp und geniessen den wohlverdienten Sundowner in einzigartiger Kulisse. Wir freuen uns auf ein ehrliches Stück «Braaivleis» unter sternenklarem Himmel, der die Milchstrasse so erscheinen lässt, als liege sie nur eben gerade um die Ecke.
Bikestrecke: 50 km, 600 Hm
Übernachtung: Zeltcamp bei Mowani Mountain Camp, Damaraland
 

13. Tag: Twyfelfontein - Etosha-Nationalpark  

Nach einer erholsamen Nacht in unseren Zelten, geniessen wir unser letztes Frühstück unter blauem Himmel. Es geht im Begleitfahrzeug weiter in Richtung Khorixas, einer kleinen Stadt im östlichen Teil der Erongo-Region. Wir verlassen die Hauptstrasse und biken entlang des Ugab-Trockenflusses und der Ugab-Terrassen bis zur Vingerklippe, die wie ein Denkmal in den Himmel ragt. Wir erreichen die Vingerklip Lodge gerade rechtzeitig für ein leichtes Mittagessen. Am Nachmittag geht es über Outjo bis zum Etosha Nationalpark. Unsere Unterkunft liegt direkt vor der Einfahrt zum Etosha Nationalpark, inmitten der endlosen Mopane Savanne. Diese Bäume sind bekannt für die Mopane Würmer, die auf dem Feuer gebraten für die Einheimischen eine Delikatesse bedeuten.

Der Etosha Nationalpark ist einer der interessantesten Wildparks im südlichen Afrika und ein absolutes Highlight auf jeder Namibia-Reise. Auf einer Fläche von über 22’000 Quadratkilometern leben viele afrikanische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum. Neben den verschiedenen Antilopenarten können hier Zebras, Giraffen, Elefanten, Nashörner und mit ein wenig Glück, sogar grosse Raubkatzen wie Löwen und Geparden beobachtet werden. Die Landschaft unterscheidet sich sehr von den Gegenden, durch die wir bis jetzt gefahren sind. «Etosha» bedeutet «Grosser weisser Platz» und bezieht sich auf die ca. 5000 Quadratkilometer große Salzpfanne, die dem Park ihren Namen gegeben hat.
Bikestrecke: 20/30 km, 200 Hm
Transfer: Jeep ca. 4-5 h
Übernachtung: Bungalows/Lodge im Etosha Nationalpark oder Umgebung

14. Tag: Zebras, Antilopen, Giraffen, Elefanten... 

Heute fahren wir ins Reich der Tiere. Vom sicheren Begleitfahrzeug aus unternehmen wir eine ausgiebige Safari-Pirschfahrt und geniessen Wildbeobachtungen vom Feinsten. Elefantenherden, Löwen und Nashörner können wir genauso beobachten und fotografieren wie Zebras, Giraffen, Oryx und andere Antilopen. Das ist Afrika pur, so wie man es sich vorstellt!
Aktivität: Safari mit Jeep
Übernachtung: Bungalows/Lodge im Etosha Nationalpark oder Umgebung
 

15. Tag: Busreise zurück in die Zivilisation 

Nach dem Frühstück bringt uns eine längere Transferfahrt zurück nach Windhoek. Den späteren Nachmittag nutzen wir, um uns wieder an die Zivilisation zu gewöhnen. Am Abend feiern wir zusammen den Abschluss unserer abenteuerlichen Radreise durch Namibia.
Transfer: Jeep ca. 6 h
Übernachtung: familiäres Gästehaus in Windhoek 

16. Tag: Abschied von Afrika 

Je nach Flugplan bleibt Zeit für einen Stadtbummel oder auch für Souvenir-Einkäufe. Anschliessend erfolgt die Rückreise nach Europa.

17. Tag: Ankunft in Europa


Anforderungen

Konditionell ist die Reise mittel anspruchsvoll, biketechnisch ohne grosse Schwierigkeiten, mit Ausnahme von 2 Etappen mit Level 3. Ein Begleitfahrzeug steht immer zur Verfügung.

Strecke

Total ca. 425 bis 455 Kilometer mit ca. 3200 Höhenmeter in 10 Bike-Etappen, alles auf Schotterstrassen oder Allradpisten, kein asphaltierten Strassen.

Eigenes Bike

Die Transportkosten bei Mitnahme des eigenen Bikes gehen zu Lasten des Kunden.

Camping

Wir geniessen ein relativ luxuriöses Camping, welches zu den Highlights dieser Reise gehört. Meist haben die Camps fliessend Wasser, eine (aufheizbare) Dusche und Toiletten. Allenfalls campen wir auch mal im Outback ohne Zeltplatz, wo Wasser zum Waschen bereitgestellt wird. Zum Essen steht ein Tisch und Stühle zur Verfügung. Es wird abends normalerweise eine warme Mahlzeit zubereitet.  

Das Zelt und eine Liegematte (3 cm dick) werden vor Ort zur Verfügung gestellt. Wer hohe Komfort-Ansprüche hat, kann zusätzlich eine dünne Isolier- oder Schaumstoffmatte mitnehmen.

Einen warmen Schlafsack für die kühlen Nächte bis 0 Grad nimmt jeder Teilnehmer selbst mit.

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Reisedaten

04.05.18 - 20.05.18
Lokale Reiseleitung
NAM-1/18 CHF 3890
freie Plätze
27.07.18 - 12.08.18
Lokale Reiseleitung
NAM-2/18 CHF 3890
freie Plätze
07.09.18 - 23.09.18
Lokale Reiseleitung
NAM-3/18 CHF 3890
freie Plätze

Individualreise

Lokale deutsch- und englischsprachige Reiseleitung
bei 2 Personen Preis auf Anfrage
bei 4 Personen ab CHF 4590
bei 6 Personen ab CHF 4290
+ Flugpreis ab CHF 1200
freie Plätze

Karte

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Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–14 Personen
  • Individualreise ab 2 Personen

Zuschläge Kleingruppe:

  • 8-9 Personen CHF 200
  • 6-7 Personen CHF 400

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Namibia Länderinformation

Beratung

Carole Renggli

Carole Renggli

carolebikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Simone Scholl

Mauritius, Bali, Kuba, Vietnam/Kambodscha

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Kirgisien, Tibet/Nepal, Mazedonien, Sri Lanka

Peter Flükiger

Costa Rica, Türkei, USA, Madeira

Unser Team

Sandra Seidel

Product Manager

Ramona Bergmann

Praktikantin

Nicole Jungwirth

Product Manager