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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

Voll gefederte Mountainbikes
River Rafting in Futaleufu
Trekking auf den Vulkan Chaiten
Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen

Bike-Highlights am schönsten Ende der Welt

Patagonien ist ein Synonym für Abenteuer, Einsamkeit, unendliche Weite und grenzenlose Freiheit. Kaum ein Reisender kann sich der Faszination der menschenleeren Landschaften und unendlicher Weite in Chile und Argentinien entziehen. Die Region am südlichen Zipfel Südamerikas, am Ende der Welt, ist der Traum aller Abenteurer, ein Paradies für Naturliebhaber und einer der grössten Vergnügungsparks für Mountainbiker. Unsere Bikereise vermittelt einen umfassenden Eindruck von der Vielseitigkeit dieses Landstriches: weitläufige Seen- und Flusslandschaften mit undurchdringlichen Urwäldern und schneebedeckten Vulkanriesen; grandiose, unberührte Gebirgslandschaften der Anden, Fjorde und Gletscher und als Kontrast dazu die weite, karge Steppenlandschaft auf der argentinischen Seite.

Highlights

  • Mountainbike-Highlights in Chile und Argentinien
  • Carretera Austral: Fjorde und Gletscher
  • Seen, Urwälder und Vulkane
  • Faszinierende Anden-Überquerung
  • Rafting und Outdoor-Hotspot Futaleufú

NEU: Mountainbike Reise in Chile und Argentinien

Aufgrund der grossen Nachfrage erlebt unser Bike-Klassiker ein Revival. Die Top-Highlights von Patagonien werden kompakt präsentiert. Die neu konzipierte Reise wird die eine oder andere bewährte Route beinhalten, meist jedoch werden neue Bike-Leckerbissen gefahren. Wir möchten dank unterschiedlicher Streckenführung sowohl ambitionierte BikerInnen wie auch TeilnehmerInnen des mittleren Konditions- und Techniklevels ansprechen. Patagonien-Nostalgiker und Patagonien-Neulinge werden diese Tour lieben.

Reiseprogramm

Das ausführliche Reiseprogramm findet ihr in obiger Menüleiste unter "DETAILPROGRAMM".

Vorreservationen sind willkommen und wegen der grossen Nachfrage empfehlenswert.

Fotografische Eindrücke der Reko-Reise findet ihr in der Fotogalerie auf Facebook

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen: 

  • Flug Zürich - Puerto Montt - Zürich
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • Begleitfahrzeug und Transfers
  • 16 Übernachtungen im Hotel/Cabaña im Doppelzimmer, vereinzelt einfache Unterkünfte oder Mehrbettzimmer möglich
  • Frühstück
  • 15 Mittagsverpflegungen
  • 9 Abendessen
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung 

Nicht inbegriffen: 

  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Transport des eigenen Bikes
  • River Rafting ca. USD 100.-
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)

 Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Voll gefedertes Mietbike (z.B. Cannondale und Kona) CHF 390.-
  • Einzelzimmer ab CHF 650.- (nur teilweise möglich)

Einzelzimmerzuschlag

Einzelzimmer sind nur in etwa der Hälfte der Unterkünfte verfügbar. Sonst wird mit gleichgeschlechtlichen Reisegästen das Zimmer oder die Cabaña geteilt. Wir bemühen uns eine/n ZimmerpartnerIn für Alleinreisende zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei BAT-eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer vorbehältlich Verfügbarkeit.

Bike-Highlights am schönsten Ende der Welt

Patagonien ist ein Synonym für Abenteuer, Einsamkeit, unendliche Weite und grenzenlose Freiheit. Kaum ein Reisender kann sich der Faszination der menschenleeren Landschaften und unendlicher Weite in Chile und Argentinien entziehen. Die Region am südlichen Zipfel Südamerikas, am Ende der Welt, ist der Traum aller Abenteurer, ein Paradies für Naturliebhaber und einer der grössten Vergnügungsparks für Mountainbiker. Unsere Bikereise vermittelt einen umfassenden Eindruck von der Vielseitigkeit dieses Landstriches: weitläufige Seen- und Flusslandschaften mit undurchdringlichen Urwäldern und schneebedeckten Vulkanriesen; grandiose, unberührte Gebirgslandschaften der Anden, Fjorde und Gletscher und als Kontrast dazu die weite, karge Steppenlandschaft auf der argentinischen Seite.

1-2. Tag: Flug nach Chile

Ein Nachtflug bringt uns via Madrid und Santiago de Chile nach Puerto Montt. Mit dem Begleitbus gelangen wir in unsere Unterkunft in Puerto Octay. Dort verbringen wir die erste Nacht in der Unterkunft eines ausgewanderten Schweizers. Von Armin und seiner chilenischen Ehefrau Nadia erfahren wir viel über Chile und wie es sich hier leben lässt – ihr Essen schmeckt fantastisch!

Transfer: 1.5 h
Übernachtung: familiäre Pension, Puerto Octay

3. Tag: Biketour Vulkan Osorno

Die Etappe um den erhabenen Vulkan Osorno bietet einen würdigen Einstieg in unsere Biketour durch Patagonien. Am Morgen radeln wir durch saftig grüne Weiden dem zweitgrössten See Patagoniens entlang, dem Lago Llanquihue (69 m). Am Nachmittag ändert sich das Bild. Die Strasse hat immer weniger Platz, der Urwald wird immer üppiger und die Aussicht über den See und auf den Vulkan immer gewaltiger. Eine langgezogene Steigung bringt uns zum Abfluss des Todos los Santos Sees, wo der Rio Petrohue entspringt.

PLUS: Vom Lago Llanquihue aus biken wir durch üppige Urwälder und die karge Vulkanlandschaft bis auf halbe Höhe des 2652 m hohen Vulkans Osorno. Der Ausblick hier oben ist fantastisch, der Downhill ebenso. Auf einem technisch anspruchsvollen, sehr sandigen Singletrail surfen wir regelrecht über die Vulkanflanken hinunter zum malerischen See Todos los Santos – nur Fliegen ist schöner! Nach den jüngsten Vulkanausbrüchen hat es sehr viel Asche und Sand auf der Piste, daher ist diese Etappe nur technisch ambitionierten Bikern zu empfehlen, die auch längere Trage- und Schiebepassagen in Kauf nehmen.

Als Schlussbouquet besuchen beide Bikegruppen die eindrücklichen Wasserfälle des Rio Petrohue. Am Abend lassen wir uns von Nadia und Armin wieder kulinarisch verwöhnen.

Bikestrecke: 40/50 km, 700/1100 Hm
Übernachtung: familiäre Pension, Puerto Octay

4. Tag: Chilenisches Seengebiet und Thermalbäder

Am Morgen bringt uns ein längerer Transfer in das malerische Städtchen Panguipulli. Danach fahren wir dem Lago Calafquen entlang, von dem sich eine eindrückliche Aussicht auf den aktiven Vulkan Villarica bietet. Nach dem Mittagessen biken wir auf einer sehr steilen Schotterpiste hinauf zu unserem Thermenhotel, wo wir so richtig entspannen können. Noch attraktiver sind die nahe gelegenen Termas Geometricas. Einer der renommiertesten chilenischen Architekten hat in einem unberührten Tal dieses Juwel kreiert – Thermenkultur trifft Landschaftsarchitektur. Wir tauchen ein in die wohlige Wärme und geniessen den verdienten Feierabend in diesem aussergewöhnlichen Ambiente.                   

Transfer: 3-4 h
Bikestrecke: 40 km, 800 Hm
Übernachtung: gemütliche Cabañas, Termas Vergara

5. Tag: Araukarienwälder im Villarica Nationalpark

Eine sehr steile Piste führt durch den Villarica Nationalpark zur Passhöhe hinauf, zwischen den beiden mächtigen Vulkanen Villarica und Quetrupillan. Die einsamen, mystischen Araukarienwälder sind ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, in denen noch Dinosaurier die Wälder durchstreiften.

PLUS: Ein technisch anspruchsvoller, jedoch meist fahrbarer Wanderweg führt hinauf über die Baumgrenze, wo sich uns ein fantastischer Rundblick eröffnet. Nach einem ausgiebigen Fotostopp biken wir auf dem gleichen Fun-Trail wieder hinab in die bizarren Araukarienwälder. Dieser Trail kann auch zu Fuss begangen werden.

Die abenteuerliche Abfahrt über schmale Naturstrassen unterbrechen wir kurz für den Besuch tosender Wasserfälle, eingebettet in einer wunderbar grünen Vegetation. Danach geht es weiter abwärts bis zu unserem nächsten Thermenhotel. Dort lassen wir es uns gut gehen. Das heisse Thermalwasser macht unsere müden Beine wieder fit für weitere andine Abenteuer.

Bikestrecke: 35/45 km, 700/850 Hm
Übernachtung: Hotel oder Cabañas, Termas de San Luis

6. Tag: Über den Tromen Pass nach Argentinien

Am Morgen folgen wir einer kleinen Nebenstrasse durch die ländlich geprägte Gegend in das kleine, verschlafene Dorf Curarrehue. Dort besuchen wir das Mapuche Museum, in dem wir viel über die Kultur der lokalen indianischen Bevölkerung erfahren.

PLUS: Anstelle des Museums kann auch der lange und zähe Aufstieg auf den Tromen Pass in Angriff genommen werden. Die mittlerweile asphaltierte Strasse steigt stetig und schweisstreibend an, bis zum chilenischen Grenzposten. 900 zusätzliche Höhenmeter können gutgeschrieben werden.

Ein Transfer bringt uns nach dem Museumsbesuch den Tromen Pass hoch zu einer Lagune kurz vor dem chilenischen Grenzposten. Ab hier biken wir wieder gemeinsam durch die andine Bergwelt und geniessen vor allem den Blick auf den nahen Lanin, einen der imposantesten Vulkane der Welt. Nach dem Grenzübertritt lassen wir uns mit Rückenwind hinaus in die argentinische Steppe blasen. Allmählich verlieren sich die letzten Araukarien in der patagonischen Weite. Die Trockenheit und der ständige Westwind lassen auf dieser Seite der Anden kaum mehr Baumbewuchs zu. Mit dem Begleitfahrzeug erreichen wir das malerische Städtchen San Martin de los Andes, wo wir die beiden nächsten Nächte verbringen. Abends bleibt genug Zeit, sich den argentinischen Steaks und dem edlen Wein zu widmen.           

Bikestrecke: 55/87 km, 300/1200 Hm
Übernachtung: familiäre Herberge, San Martin de los Andes

7. Tag: Bikepark in San Martin de los Andes oder Ruhetag

Vor wenigen Jahren wurde im Cerro Chapelco Skigebiet hoch über San Martin de los Andes ein Bikepark angelegt. Diesen erreichen wir gemütlich mit einer Gondelbahn oder auch mit Wadenkraft. Oben erwarten uns Singletrails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und so fantasievollen Namen wie: Senda del Puma, Carpintero, La Cornisa, Los Mallines und der technisch anspruchsvolle K11. Die Trails sind allesamt nicht nur äusserst flowig, sondern auch landschaftlich wunderbar in die traumhafte Wald- und Berglandschaft eingebettet. Ein Eldorado nicht nur für Mountainbiker, sondern auch für Naturliebhaber. Nach ausgiebigem Downhill-Vergnügen mit hohem Suchtpotential geht es wieder hinab in das Städtchen San Martin, wo uns weitere kulinarische Herausforderungen in Form von veritablen Fleischstücken erwarten – Viva Argentina!
Wichtiger Hinweis: Da der Bikepark nicht die ganze Sommersaison geöffnet ist, werden allenfalls alternative Routen gefahren.

Bikestrecke: 30/50 km, 200/1000 Hm
Übernachtung: familiäre Herberge, San Martin de los Andes
 

8. Tag: Einsamer Cordoba Pass

PLUS: Ein strammer Aufstieg ab San Martin erwartet die hartgesottenen BikerInnen.

Alle anderen satteln die Bikes erst nach einem kurzen Transfer hinauf auf eine Hochebene. Die Strecke ist flankiert von undurchdringlichen Südbuchenwäldern. Bald erreichen wir einen einsamen See, an dem wir unsere verdiente Mittagsrast einlegen. Danach wird die Vegetation immer karger und die Topographie immer anspruchsvoller. Die letzten Kehren auf den einsamen Cordoba Pass sind zäh und steil, oben entschädigt uns jedoch eine traumhafte Sicht in die wilde Bergwelt der Anden. Die raue patagonische Landschaft bietet ein herrliches Ambiente. Bizarre Felsnadeln begleiten unsere Piste und nach anstrengenden Kilometern erreichen wir Confluencia, eine Siedlung bestehend aus einer Tankstelle und einem einfachen Hotel. Ersteres erfreut unser durstiges Begleitfahrzeug, zweiteres unsere müden und vermutlich ebenfalls durstigen BikerInnen.           

Bikestrecke: 80/100 km, 1050/1600 Hm
Übernachtung: einfaches Hotel/Herberge, Confluencia

9. Tag: Wilde Gaucho-Trails beim Nationalpark Nahuel Huapi

Nach einem kurzen Transfer queren wir den Limay Fluss auf einer schmalen Hängebrücke.

PLUS: Ein äusserst steiler und knackiger Anstieg steht uns bevor. Auf der einsamen Piste werden wir höchstens Gauchos zu Pferd antreffen, Kondore sind jedoch vermutlich zahlreicher. Wir fahren rund um ein imposantes Bergmassiv, um dann wieder auf das Flusstal zu treffen.

Wir biken auf einem wilden Gaucho-Trail dem Limay Fluss entlang und staunen über den Kontrast der grünen Flusslandschaft inmitten der kargen patagonischen Steppe. Unser Etappenziel ist der riesige Nahuel Huapi See, wo der Fluss seinen Ursprung hat. Ein kurzer Transfer bringt die müden BikerInnen ins nahe gelegene Bariloche, dem Zentrum der argentinischen Seenlandschaft.           

Bikestrecke: ca. 40/60 km, 500/1000 Hm
Übernachtung: bikefreundliches Hotel, Bariloche

10. Tag: Cerro Otto Trail oder Ruhetag

Den heutigen Ruhetag verbringen wir im geschäftigen Bariloche, dem touristischen und wirtschaftlichen Zentrum dieser Region. Individuell besuchen wir das bunte Treiben auf dem zentralen Hauptplatz, geniessen die allseits feilgebotene Schokolade oder lassen die müden Beine baumeln.

PLUS: Fakultativ bieten wir eine Biketour auf dem Cerro Otto an, dem beliebtesten Aussichtsberg von Bariloche. Ambitionierte BikerInnen fahren vom Hotel los, andere shutteln bis zum Gipfel. Wer möchte, kann den steilen und anspruchsvollen Downhill mit uns unter die Räder nehmen – der ultimative Trail-Fun.           

Bikestrecke: 35 km, 900 Hm
Übernachtung: bikefreundliches Hotel, Bariloche

11. Tag: Märchenhafter Rio Manso Fluss-Trail           

Auf der Ruta 40 überbrücken wir eine Teilstrecke mit dem Fahrzeug bis ins abgelegene Tal des Rio Manso, ca. 70 km südlich von Bariloche.

PLUS: Wer will kann eine rassige Abfahrt auf der Hauptstrasse unter die Räder nehmen, muss dann allerdings noch 10 km auf einer Schotterstrasse mit einem kleinen Pässli zum Trailhead bewältigen.

Auf einem abenteuerlichen und flowigen Singletrail biken wir dem Fluss entlang in Richtung chilenischer Grenze. Einsame Flusslandschaften und mystische Urwälder begleiten uns in diesem einzigartigen Tal mit seiner märchenhaften Stimmung. Dazwischen gilt es immer wieder über grosse Baumriesen zu klettern und wilde Bergbäche zu überqueren. Trockene Füsse können nicht garantiert werden! Ein Bike-Leckerbissen und Bike Adventure pur in Patagonien! Nach einer Stärkung in einem abgelegenen Zeltcamp geht es mit dem Begleitfahrzeug wieder zurück in die Zivilisation von El Bolson.           

Transfer: ca. 3 h
Bikestrecke: 20/40 km, 250/400 Hm

Übernachtung: Landhotel, El Bolson oder Umgebung

12. Tag: Immer weiter Richtung Süden

PLUS: Wer es heute sportlich angehen möchte, kann bereits vorzeitig aufs Bike steigen und etliche zusätzliche Kilometer radeln bis in die Ortschaft Cholila und zum Lago Rivadavia See.

Alternativ bringt uns ein Transfer nach Cholila oder an den Lago Rivadavia, wo wir definitiv den Mountainbikes den Vorzug geben. Wir biken zum Eingang des Nationalparks Los Alerces und auf einer sehenswerten Strecke zur kleinen Laguna Verde. Ein Aussichtspunkt verschafft uns einen tollen Rundblick über die prächtige Landschaft.           

Bikestrecke: 42/70 km, 600/700 Hm
Übernachtung: komfortable Cabañas oder Zeltcamp, Nationalpark Los Alerces

Was viele nicht wissen – das Gaunertrio Butch Cassidy, Sundance Kid mit dessen Freundin Etta Place sind 1901 vor der amerikanischen Justiz ins gottverlassene Provinznest Cholila geflüchtet. Hier lebten sie friedvoll als Farmer auf einer kleinen Ranch. Als Etta wieder in die Staaten zurückgekehrt war, begannen Butch und Sundance wieder mit ihren kriminellen Aktivitäten und erwarben sich einen ähnlich legendären Ruf wie die Jahre zuvor und mussten den Ort bald verlassen. Man munkelt, dass die beiden 1908 von bolivianischen Soldaten erschossen wurden.

13. Tag: Boostsausflug im Los Alerces Nationalpark

Der Los Alerces Nationalpark hat seinen Namen von einigen der ältesten und grössten Bäume der Welt erhalten. Die Alerce, bei uns als Patagonische Zypresse bekannt, kann über 2500 Jahre alt und bis 50 m hoch werden. Auf auf einem wunderschönen Wanderweg gelangen wir zu Fuss an die Schiffsanlegestelle. Wir machen einen Bootsausflug auf dem Gletschersee Lago Menéndez. Einmalige Aussichten auf die umliegende Bergwelt und unberührte Natur erfreuen unsere Blicke. Am Ende der Lagune erwartet uns ein Spaziergang zu den Baumriesen. Wer will kann auch einfach die Seele in unserem naturnahen Resort baumeln lassen.          

Wanderung: 2-3 h
Bootstour: ca. 5 h

Übernachtung: komfortable Cabañas oder Zeltcamp, Nationalpark Los Alerces

14. Tag: Seenlandschaft im Los Alerces Nationalpark

Direkt von unserer Unterkunft fahren wir mit den Bikes in stetigem Auf und Ab dem Lago Futalaufquen entlang. Eindrückliche Ausblicke auf den See und die Bergwelt entschädigen für unsere Anstrengungen. Unseren Mittagslunch gönnen wir uns natürlich am Strand. Die Bikereise führt uns nach Trevelin, ein nettes Kleinstädtchen, das von walisischen Auswanderern gegründet wurde. Die Architektur der Häuser unterscheidet sich hier von der traditionellen Bauweise der patagonischen Holzhäuser. Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee, Tee und Kuchen fahren wir mit dem Bus an die Grenze – Bienvenidos a Chile, wir sind wieder zurück!           

Bikestrecke: 62 km, 650 Hm
Übernachtung: landestypische Cabañas oder Hotel, Futaleufu

15. Tag: Spritziges Rafting und Downhill zum Lago Yelcho

Der Grenzort Futaleufu in der Mitte der südlichen Andenkordillere ist gemäss Insidern einer von drei River Rafting Hotspots weltweit. Wenn wir schon hier sind, lassen wir uns das natürlich nicht entgehen. Das Flussabenteuer mit dem Boot auf dem Rio Futaleufu (heisst in der Sprache der Mapuche Grosser Fluss) lässt unseren Adrenalinpegel in die Höhe schnellen. (Rafting ist fakultativ und kostenpflichtig)

Wer nicht raften möchte, fährt mit dem Bike auf einer Schotterpiste durch das idyllisch grüne Tal hinunter. Natürlich dürfen in Patagonien die Gegensteigungen nicht ausser Acht gelassen werden. Unser Treffpunkt ist eine einfache Herberge mit typisch chilenischer Atmosphäre, mit ausgestopften Wildschweinköpfen, wo wir unseren Hunger stillen können.

Alle zusammen machen wir uns anschliessend auf den Weg an den Lago Yelcho. Je nach Lust und Laune kann bis zu unserer hübschen Lodge am Ufer des Sees gebiked werden. Eventuell bleibt noch Zeit für eine kurze Wanderung zu einem Gletscher unweit der Lodge.          

Bikestrecke: 67/103 km, 800/1550 Hm
Übernachtung: schöne Lodge, Lago Yelcho
         

16. Tag: Vulkan Chaiten und Carretera Austral

Der Vulkan Chaiten galt lange als erloschen, bis er im Jahr 2008 plötzlich zu neuem Leben erwachte. Wegen dem Vulkanausbruch mussten einige Tausend Einwohner des Dorfes Chaiten und Umgebung evakuiert werden. Seit 2013 gilt die Eruption als beendet und wir lassen es uns nicht entgehen, den Krater auf einem Trekking zu besteigen. 

Unsere Mountainbikes warten schon ganz ungeduldig für das nächste Bike Abenteuer auf der Carretera Austral. Dies ist die Fortsetzung der berühmten Panamericana Fernstrasse und führt von Puerto Montt durch ganz Patagonien bis runter nach Feuerland. Unter dem chilenischen Diktator Augusto Pinochet wurde das aufwendige Bauprojekt angegangen. Die dichte Bewaldung, Fijorde und Gletscher stellten die Bautrupps vor grosse Herausforderungen. Obwohl heute ein grosser Teil der Carretera Austral (leider) asphaltiert ist, erleben wir auf der Strecke zwischen dem Vulkan Chaiten und der Ortschaft Caleta Gonzalo doch noch das ursprüngliche Feeling der Route, mit den riesigen Rhabarberpflanzen und dem magischen Landschaftsbild rund um den Vulkan Chaiten. Bei Caleta Gonzalo ist gezwungenermassen Etappenschluss, von hier geht es nur noch auf dem Wasserweg weiter.

Trekking: 3 h
Bikestrecke: 33 km, 500 Hm

Übernachtung: gemütliche Cabañas, Caleta Gonzalo

17. Tag: Fijordlandschaft im Pumalin Nationalpark und Küstenstrasse

Ein ganz spezielles Abenteuer ist die heutige Fährfahrt durch die Fijordlandschaft im Pumalin Nationalpark. Das mächtige Bergmassiv der Anden zieht uns in seinen Bann. Die Schlussetappe auf dem Bike führt uns auf einer attraktiven Küstenstrasse weiter Richtung Norden. Wir passieren kleine Fischerdörfer mit ihren typischen Holzkirchen, wie man sie sonst vor allem auf der Insel Chiloé findet. Die vielen auf dem Trockenen liegenden Fischerboote zeigen uns den grossen Unterschied des Wasserstandes zwischen Ebbe und Flut auf. Ganz bis Puerto Montt schaffen wir es zeitlich jedoch nicht- So bleibt Zeit, im Begleitfahrzeug auf das würdige Ende unserer abenteuerlichen Patagonientour anzustossen. Bei unserem Abschlussessen lassen wir die unvergesslichen Eindrücke unserer Mountainbike Reise durch Patagonien noch einmal aufleben. „Es ist meilenweit nichts, aber gut durchlüftet“, diese Worte von Bruce Chatwin sind uns präsent beim Rückblick auf unseren wilden Bike-Ritt durch das "schönste Ende der Welt".

Transfer: 1 h
Fähre: 3-5 h
Bikestrecke: 55 km, 550 Hm
Übernachtung: Gutes Stadthotel, Puerto Montt

18. Tag: Rückflug

Je nach Flugplan haben wir noch etwas Zeit das geschäftige Städtchen Puerto Montt zu erkunden. Anschliessend erfolgt der Rückflug über Chiles Hauptstadt Santiago nach Europa.

19. Tag: Ankunft in Europa

 

ANFORDERUNGEN / Reiseinformationen

Patagonien PLUS

Wir möchten sportlichen BikerInnen die Möglichkeit bieten, auch längere Strecken zu biken, je nach Lust und Tagesform. Das Konditions-Level beträgt dann 3-4. Gewisse Routen sind fahrtechnisch anspruchsvoll, teils auf Wanderwegen und Singletrails mit Herausforderungen wie steile Up- und Downhills, natürliche Hindernisse wie Baumstämme und Bäche, sandige und verblockte Passagen, etc. Schiebe- und Tragepassagen sind möglich. Dies entspricht einem Fahrtechnik-Level 3. Auf gewissen Teilstrecken wird die Gruppe aufgeteilt in reguläre BikerInnen, sowie PLUS-BikerInnen.

Strecke

Je nach Variante 600 bis 800 Kilometer mit 7600 bis 12800 Höhenmeter in 12-14 Bike-Etappen, davon 70% auf Schotterstrassen, teils auf Trails und 30% auf asphaltierten Nebenstrassen. Im Schnitt werden pro Biketag ca. 40 Kilometer und 600 Höhenmeter gefahren. An drei Tagen wird meist auf Singletrails gefahren: Cerro Chapelco in San Martin, Cerro Otto in Bariloche und im Rio Manso Tal. Wegen den in Patagonien bekannten Wetterkapriolen mit Wind und Regenschauer, sollten die angegebenen Werte nicht unterschätzt werden. Je nach Gruppengrösse stehen ein oder zwei Begleitfahrzeuge zur Verfügung.

Eigenes Bike

Gut gewartetes Mountainbike, mit Vorteil ein voll gefedertes Bike (Fully).

Mietbike

Voll gefederte Mietbikes u.a. von Cannondale und Kona auf frühzeitige Anfrage.

Unterkünfte:

Die Unterbringung erfolgt in landestypischen Hotels, Herbergen, Lodges und Cabañas. In den Cabañas (typisch patagonische Ferienhütten) teilen oft 2 (ausnahmsweise evtl. 3) Zimmer jeweils ein Badezimmer, dafür bietet ein Wohnraum zusätzlichen Platz. Einzelzimmer sind auf dieser Reise nur in etwa der Hälfte der Unterkünfte verfügbar. Oft muss mit gleichgeschlechtlichen Reisegästen das Zimmer oder die Cabaña geteilt werden. Wir bemühen uns eine/n ZimmerpartnerIn für Alleinreisende zu finden.

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ARGENTINIEN

Faszinierende Hochgebirgslandschaften, meditative Fahrten im Hochland der Anden, atemberaubende Downhills durch bizarre Kakteenlandschaften, knackige Trails inmitten subtropischer Regenwälder, Offroad-Touren über ausgedehnte Salzseen und faszinierende Schluchten mit farbenfrohen Felsformationen... Ansehen
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Spezielle Hinweise

Je nach Flugverbindung kann die Reise einen Tag länger dauern, mit zusätzlicher Übernachtung in Santiago de Chile.

Reisedaten

27.12.17 - 14.01.18
Reise garantiert
PATA-1/17 PIONIERREISE CHF 7150.-
2 freie Plätze
14.02.18 - 04.03.18
PATA-1/18 CHF 6980
4 freie Plätze
28.11.18 - 16.12.18
PATA-2/18 CHF 7150
freie Plätze
19.12.18 - 06.01.19
PATA-3/18 CHF 7220
freie Plätze

Karte

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Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–14 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Argentinien Länderinformation

Chile Länderinformation

Beratung

Martin Jost

Martin Jost

martinbikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Martina Friemel

Kolumbien, Kuba

Beat Schwager

Thailand

Thomas Krenn

Vietnam/Kambodscha, Kapverden, Montenegro, Türkei, Madeira

Unser Team

Nicole Jungwirth

Product Manager

Chris Schnelli

Geschäftsführer

Andi Schnelli

Geschäftsführer