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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen

Anden-Cross und argentinischer Altiplano

Faszinierende Hochgebirgslandschaften, meditative Fahrten im Hochland der Anden, atemberaubende Downhills durch bizarre Kakteenlandschaften, knackige Trails inmitten subtropischer Regenwälder, Offroad-Touren über ausgedehnte Salzseen und faszinierende Schluchten mit farbenfrohen Felsformationen erwarten uns im Nordwesten Argentiniens. Ein grossartiges Naturerlebnis mit mystischen Stimmungen! Garniert wird diese exklusive Biketour mit einmaligen Fahrten in den Anden, mit charmanten Kolonialstädten wie Salta oder Cachi, den köstlichen Weinen im höchstgelegenen Weinanbaugebiet der Welt und unglaublich gastfreundlichen Menschen. Als würdigen Abschluss besuchen wir Buenos Aires und verzehren die besten Steaks der südlichen Hemisphäre. Eine anspruchsvolle Bikereise für Abenteuerlustige. Ein Anden-Cross mit dem fast 5000 m hohen Pass Abra del Acay ist ein Traum für jeden Mountainbiker.

Highlights

  • Dünne Luft und dicke Steaks auf dem Grill
  • Downhill vom höchsten Pass Argentiniens
  • Trails zwischen Kandelaber-Kakteen
  • Offroad über Salzseen
  • Tango in Buenos Aires

1.-2. Tag: Flug nach Argentinien

Nachtflug nach Buenos Aires und Weiterflug nach Salta am nächsten Morgen. Transfer zu unserer Unterkunft.

3. Tag: Downhill zwischen Riesenkakteen

Von über 3300 Metern Höhe biken wir durch den Cordones-Nationalpark mit den gigantischen Riesenkakteen hinunter zu unserer stilvollen Herberge.

4.-6. Tag: Bergurwald und Altiplano

Eine coupierte Strecke führt durch den grünen Bergurwald hoch in die wüstenartige Landschaft des Altiplano. Wir fahren durch ein weites Tal mit einzigartigen farbigen Felsformationen der Quebrada Humahuaca, eines Unesco-Weltkulturerbes. Weitere Highlights sind, die andine Gebirgskette El Hornocal im Abendlicht zu erleben und die Biketour durch das Schlangental.

7.-9. Tag: Paso de los Condores

Auf dem Kondor-Pass knacken wir das erste Mal die 4000-Meter-«Schallmauer». Danach radeln wir unzählige Serpentinen hinunter nach Iruya – einem einsamen und pittoresken Bergdorf am Ende der Welt. Wir verbringen hier einen gemütlichen Ruhetag. Tags darauf führt eine andere Naturstrasse nochmals über den Pass zur Inkasiedlung Purmamarca.

10.-11. Tag: Einzigartiger Salzsee

Die Luft wird immer dünner, die Steigungen scheinen endlos – doch irgendwann sind wir oben auf 4200 Metern, und die Sicht über die unglaubliche Weite des Altiplanos ist fantastisch. Der Begleitbus ist stets dabei und bietet Verladeservice. Nach der verdienten Abfahrt erreichen wir einen riesigen Salzsee. Eine einzigartige Szenerie mit tollen Fotosujets! Am nächsten Tag führt die rote Piste durchs Hochland zum weltberühmten Viadukt «La Polvorilla». Eine technische Meisterleistung am Ende der Welt! Unser Ziel ist die alte indianische Minenstadt San Antonio de los Cobres.

12. Tag: Anden-Cross Abra del Acay 

Höher gehts nimmer – zumindest nicht per Bike. Tagesziel ist die Bezwingung des Abra del Acay, mit fast 5000 Metern der höchste Pass Argentiniens! Eine echte Herausforderung für alle BikerInnen. Noch schöner als der Aufstieg ist der ausgiebige Downhill auf der einsamen Andenpiste. Nach 2000 grandiosen Abfahrts-Höhenmetern in spektakulärer Kulisse heisst es wieder tief und sauerstoffreich durchatmen.

13.-14. Tag: Genussbiken im Tal von Calchaquies

Wir verabschieden uns mit einem ehrfürchtigen Blick auf die umliegenden 6000er von der dünnen Luft und radeln mehrheitlich bergab Richtung Cachi. Die pittoreske Landschaft mit ihren Kandelaber-Kakteen und die wie von Künstlerhand bemalten Berge verzaubern uns. Das Tal von Calchaquies gehört zu den kulturell und landschaftlich interessantesten Regionen Argentiniens. Am 14. Tag biken wir auf verlassenen Trails zu einem Bergsee. Die Laguna Brealito liegt am Rande der Anden, ein einsames Idyll. Die Pisten werden immer enger, hier treffen wir höchstens noch einen Gaucho. Bike-Abenteuer pur!

15. Tag: Weingut Colomé

Unser Tagesziel ist ein altehrwürdiges Weingut, das vom Schweizer Donald Hess wieder topmodern aufgebaut wurde. Es bleibt genug Zeit, um die Vinothek oder das James Turrell Musuem mit seinen einzigartigen Raum-Licht-Installationen zu besuchen. 

16. Tag: Biken durch die Pfeilspitzenschlucht

Eine Piste führt durch die faszinierende Quebrada de las Flechas. Zahlreiche Pfeilspitzen wurden dort gefunden, daher der Name «Schlucht der Pfeilspitzen». Die farbenprächtigen Felsformationen sind äusserst fotogen. Abends erreichen wir das lebendige Weinstädtchen Cafayate.

17. Tag: Durch die Muschelschlucht nach Salta

Auch unser letzter Biketag wartet mit einer Schlucht auf, der Quebrada de las Conchas. Die Natur zeigt faszinierende Kunstwerke in immer neuen Farben und Formen. In Salta feiern wir mit dem lokalen Begleitteam unseren Abschlussabend.

18. Tag: Tango und Steaks in Buenos Aires

Per Inlandflug erreichen wir Buenos Aires, wo wir abends die weltberühmten argentinischen Steaks verzehren. Nachtschwärmer stürzen sich ins pulsierende Nachtleben.

19. Tag: Adiós Argentina!

Heute bleibt uns Zeit, um die Schönheiten der «alten Dame» Buenos Aires auf einer geführten Citytour mit Cruiserbikes zu besichtigen. Nachtflug nach Hause.

20. Tag: Ankunft in Europa

LIGHT & PLUS

 

Wir bieten die Reise in einer kombinierten Light / Plus-Variante an. Mit deutlich weniger Aufstiegen ist die Biketour auch für etwas weniger ehrgeizige Biker fahrbar. Aufgrund der Höhe von bis zu 5000  Metern erfordert die Tour trotz der abgeschwächten Variante eine gute Kondition. 
Ein Begleitfahrzeug steht zur Verfügung.

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen: 

  • Flug Zürich - Salta - Buenos Aires - Zürich
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • Transport des eigenen Bikes
  • Begleitfahrzeug und Transfers
  • 16 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer
  • 1 Übernachtung in einfacher Unterkunft
  • Frühstück
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen:  

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

Einzelzimmerzuschlag

Wir bemühen uns, eine/n ZimmerpartnerIn für Alleinreisende zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei BAT-eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages. Einzelzimmer, vorbehältlich Verfügbarkeit.

Anden-Cross und argentinischer Altiplano

Faszinierende Hochgebirgslandschaften, meditative Fahrten im Hochland der Anden, atemberaubende Downhills durch bizarre Kakteenlandschaften, knackige Trails inmitten subtropischer Regenwälder, Offroad-Touren über ausgedehnte Salzseen und faszinierende Schluchten mit farbenfrohen Felsformationen erwarten uns im Nordwesten Argentiniens. Ein grossartiges Naturerlebnis mit mystischen Stimmungen! Garniert wird diese exklusive Biketour mit einmaligen Fahrten in den Anden, mit charmanten Kolonialstädten wie Salta oder Cachi, den köstlichen Weinen im höchstgelegenen Weinanbaugebiet der Welt und unglaublich gastfreundlichen Menschen. Als würdigen Abschluss besuchen wir Buenos Aires und verzehren die besten Steaks der südlichen Hemisphäre. Eine anspruchsvolle Bikereise für Abenteuerlustige. Ein Anden-Cross mit dem fast 5000 m hohen Pass Abra del Acay ist ein Traum für jeden Mountainbiker.

1. Tag: Flug nach Buenos Aires

Wir fliegen über Nacht nach Buenos Aires. 

2. Tag: Inlandflug in den Norden Argentiniens  

Bienvenidos en Argentina! In Buenos Aires wechseln wir den Flughafen und fliegen weiter nach Salta. Die beeindruckende Kolonialstadt liegt inmitten einer grossartigen Naturkulisse. Der Bus bringt uns zum Hotel in einem kleinen Dorf am Fuss der Anden, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen.

Übernachtung: gutes Hotel, in der Nähe von Salta (1250 m)

3. Tag: Downhill zwischen Riesenkakteen 

Auf der Einführungsetappe beginnen wir mit der Akklimatisation und fahren mit dem Bike und Bus auf den ersten Pass, Piedra del Molino (3348 m). Wir machen Bekanntschaft mit dem argentinischen Klima, einmaligen Landschaften und rasanten Downhills. Die Riesenkakteen neben der Piste werden bis 10 m hoch. Am Abend werden wir von unseren liebevollen Gastgebern mit hausgemachter Vollwertkost verwöhnt, kühles Bier und Wein inklusive!

Bikestrecke: 70/100 km, 750/1250 Hm
Übernachtung: 
gutes Hotel, in der Nähe von Salta (1250 m)

4. Tag: Grüner Bergurwald und 7-farbige Berge  

Die zweite Etappe unserer Biketour führt über eine coupierte Strecke durch eine grüne und fruchtbare Landschaft. Der grüne Bergurwald ist ein fantastischer Kontrast zu den folgenden Tagen hoch oben auf dem kargen Altiplano. Nach dem Mittagessen an einem Stausee bringt uns der Bus nach Purmamarca. Mit den letzten Sonnenstrahlen umrunden wir die siebenfarbigen Berge und besuchen den farbenfrohen Markt mit viel südamerikanischem Kunsthandwerk. 

Bikestrecke: 51 km, 450 Hm
Übernachtung: gutes Hotel im Adobestil, Purmamarca (2350 m)

5. Tag: Im Zeichen der Akklimatisation  

Ab heute geht’s nur noch aufwärts! Wir folgen dem Haupttal nach Norden in Richtung Bolivien. Die Quebrada Humahuaca (Unesco-Weltkulturerbe) beeindruckt uns mit gewaltigen Felsformationen in den verschiedensten Farben. Durch das langsame Biken gelangen wir aus eigener Kraft in immer grössere Höhen, so dass die Akklimatisation ideal verläuft. Vorbei an der Inka-Stadt Tilcara und dem südlichen Wendekreis biken wir durch die Gebirgslandschaft der Anden. 

Bikestrecke: 72 km, 1200 Hm
Übernachtung: einfaches Hotel, Humahuaca (3000 m)

6. Tag:  Indiokultur rund um Humahuaca  

Auf einer Biketour im Hinterland von Humahuaca entdecken wir das wunderschöne Schlangental mit seinen Riesenkakteen und perfekten Bikepisten. Am Nachmittag können die Gäste das koloniale Flair von Humahuaca kennenlernen. Im Abendlicht fahren wir mit dem Bus zu den wohl spektakulärsten Felsformationen dieser Tour, der Quebrada del Hornocal. Unter der Einwirkung der letzten Sonnenstrahlen hinterlässt der Ausflug bei jedem einen besonderen Wow-Effekt! Wer Lust hat, vernichtet danach nochmals Hunderte von Höhenmetern mit dem Bike, ein besonderer Spassfaktor.

Bikestrecke: 50 km, 800 Hm
Übernachtung: 
einfaches Hotel, Humahuaca (3000 m)

7. Tag: Paso de los Condores – Iruya  

Zum ersten Mal knacken wir per Bike die 4000-Meter-«Schallmauer».  Oben am Pass geniessen wir die einmalige Aussicht und beobachten mit etwas Glück Kondore. Danach geht die Post ab! In unzähligen Serpentinen fahren wir uns in einen Rausch und erreichen alsbald Iruya – ein einsames und pittoreskes Bergdorf am Ende der Strasse bzw. der Welt. Bier, Wein und andine Spezialitäten gibt es genügend, wir können die Füsse beruhigt hoch lagern.

Bikestrecke: 53/80 km, 700/1250 Hm
Übernachtung: Hotel in Iruya (2800 m)

8. Tag: Ruhetag im Bergdorf Iruya 

In Anbetracht der bevorstehenden nahrhaften Etappen in den Hochanden setzen wir die Akklimatisation mit einem Ruhetag im idyllischen Iruya fort und geniessen das beschauliche Dorfleben. Wer Lust hat, unternimmt eine Wanderung in der Umgebung.

Übernachtung: Hotel in Iruya (2800 m)

9. Tag: Inka Siedlung Purmamarca  

Da die Piste in Iruya endet, müssen wir wieder zurück über den Paso de los Condores. Die «Plus-Gruppe» wählt die Piste auf der anderen Talseite, noch einsamer als die bekannte Downhill-Variante, die «Light-Gruppe» das Begleitfahrzeug. Spätestens oben auf dem Pass frohlocken alle Bikerherzen – es folgt abermals eine heisse Abfahrt. Da bleibt kein Auge trocken! Nach einem Bustransfer erreichen wir wieder die Inka Siedlung Purmamarca. Unsere edle Unterkunft verschmilzt förmlich mit dem braunen Felsen.

Bikestrecke: 47/80 km, 200-1500 Hm
Übernachtung: gutes Hotel im Adobestil
, Purmamarca (2350 m)

10. Tag: Einzigartiger Salzsee   

Die endlosen Steigungen hinauf zum Pass auf 4200 Metern Höhe legen wir je nach Gusto mit dem Bike oder Bus zurück. Oben ist die Sicht über die unglaubliche Weite des Altiplanos fantastisch. Nach der verdienten Abfahrt erreichen wir Salinas Grandes, einen riesigen Salzsee. Hier wird heute noch Salz abgebaut. Wir fliegen mit unseren Bikes nur so über die endlose, weisse Fläche. Das Salz knirscht unter unseren dicken Reifen. Eine einzigartige Szenerie mit tollen Fotosujets! Der Begleitbus bringt uns müde Biker ins Hotel. Die Nacht verbringen wir auf fast 4000 Metern in der alten Minenstadt San Antonio de los Cobres. 

Bikestrecke: 30/70 km, 2000 Hm
Übernachtung: Hotel in San Antonio de los Cobres (3800 m)

11. Tag: Viadukt und Minenstadt  

Wir haben noch nicht genug von der dünnen Luft. Wir biken auf der roten Piste durchs Hochland zum weltberühmten Viadukt «La Polvorilla». Eine technische Meisterleistung am Ende der Welt! Der Zug in die Wolken quert dort ein tief eingeschnittenes Tal. Auf dem Bahntrassee, auf den alten Geleisen geniessen wir den einmaligen Downhill zurück nach San Antonio und haben den Sechstausender Vulkan Acay immer im Blickfeld. 

Bikestrecke: 40 km, 400 Hm
Übernachtung: Hotel in San Antonio de los Cobres (3800 m)

12. Tag: Anden-Cross Abra del Acay  

Höher geht’s nimmer – zumindest nicht per Bike. Tagesziel ist die Bezwingung des Abra del Acay, mit seinen fast 5000 Metern der höchste Pass Argentiniens. Steil ist er nicht, aber lang… Der Anden-Cross ist eine echte Herausforderung für alle BikerInnen, und die Bezwingung der Passhöhe einer der Höhepunkte der Mountainbike Reise im wahrsten Sinne des Wortes! Auch hier ist der Aufstieg per Begleitfahrzeug möglich. Noch schöner als der Aufstieg ist der ausgiebige Downhill auf einer einsamen Piste durch die Anden. Zu hoffen bleibt, dass uns die wildlebenden Guanakos, Alpakas und Lamas rechtzeitig auf der engen und abschüssigen Piste ausweichen. Menschen sind hier oben seltene Gäste. Nach 2000 grandiosen Höhenmetern vor spektakulärer Kulisse heisst es wieder tief und sauerstoffreich durchatmen! Im ersten Dorf lassen wir uns nieder und strecken die müden Beine gegen den Himmel. Quilmes wird sich der staubigen Kehle annehmen…

Bikestrecke: 50/90 km, 200/1500 Hm
Übernachtung: einfaches Landhotel, Poma (3000 m)

13. Tag: Adiós, dünne Luft  

Wir verabschieden uns mit einem ehrfürchtigen Blick auf die umliegenden 6000er von der dünnen Luft und biken frohen Mutes in Richtung Cachi. Unterhalb von 3000 Metern entwickeln wir höhenerprobten Mountainbiker ungeahnte Kräfte, und die pittoreske Landschaft zieht wie im Naturfilm an uns vorbei. Die Kandelaber-Kakteen erreichen wieder stattliche Grössen, und die Berge wirken wie von Künstlerhand bemalt. Zudem geht’s hauptsächlich bergab, die Gegensteigungen nehmen wir mit Links – so macht biken Spass! Cachi erwartet uns mit kolonialem Ambiente und angenehmen Temperaturen.

Bikestrecke: 58 km, 500 Hm
Übernachtung: Hotel in kolonialem Ambiente, Cachi (2250 m)

14. Tag: Kunsthandwerk und Laguna Brealito 

Das Tal von Calchaquies gehört zu den kulturell und landschaftlich interessantesten Regionen Argentiniens. Schon im 5. Jahrhundert vor Christus war es dicht besiedelt. In Cachi hat das reiche kulturelle Erbe Tradition. Wir schauen bei den Kunsthandwerkern vorbei, den besten Webern des Landes. Stolz wird berichtet, dass sogar der Papst einen ihrer kunstvollen Ponchos erstanden hat. Wasser ist rar in dieser Region. Wir biken auf einsamen Trails zu einem Bergsee, der Laguna Brealito mitten in den Anden gelegen. Die Kakteen spiegeln sich in ihrem Wasser – ein einsames Idyll. Die Pisten werden immer enger und einsamer. Ein Gaucho zeigt uns den Weg zurück ins Tal, und am Ende dieses perfekten Biketages erreichen wir müde und zufrieden Molinos.

Bikestrecke: 60/90 km, 1500/1700 Hm
Übernachtung: schönes Hotel, Molinos (2000 m)

15. Tag: Estancia Colome: Weine, Kunst und Luxus pur  

Mit dem Bike oder Bus fahren wir hoch zur Estancia Colome. Der Schweizer Donald Hess erweckte das älteste Weingut Argentiniens zu neuem Leben und baut hier Spitzenweine in grossen Höhen an. Wir besichtigen die Bodega, degustieren die Weine und werden bestens verpflegt. Hess hat hier sogar ein Museum erbaut und stellt die Raum-Licht Installationen von James Turrell aus.

Bikestrecke: 20 km, 300 Hm
Übernachtung: schönes Hotel, Molinos, (2000 m)

16. Tag: Biken durch die Pfeilspitzenschlucht  

Am unteren Ende des Tals von Calchaquies erwartet uns die «Quebrada de las flechas»– eine weitere bunte und faszinierende Schlucht des argentinischen Nordwestens. Zahlreiche Pfeilspitzen wurden dort gefunden, daher der Name «Pfeilspitzenschlucht». Die gewaltigen und farbenprächtigen Felsformationen sind äusserst fotogen. Die schmale Strasse schlängelt sich mitten durch die Schlucht. Es bleibt auch genug Zeit, diese pittoreske Felslandschaft offroad per Bike oder zu Fuss zu erkunden. Und dann endet die raue Piste abrupt. Asphalt hat uns wieder. Und im lebendigen Städtchen Cafayate, das von Weinanbau und Tourismus lebt, hat uns die Zivilisation wieder. Es bleibt die Qual der Wahl: Malbec, Merlot, Torrontes oder doch Quilmes...?

Bikestrecke: 73 km, 500 Hm
Übernachtung: schönes Hotel, Cafayate (1650 m)

17. Tag: Durch die Muschelschlucht nach Salta  

Muschelschlucht heisst das letzte Bikeziel der Tour. Der Name kommt von fossilen Meeresmuscheln, die dort in die Sedimente eingelagert sind. Die Natur zeigt faszinierende Kunstwerke in immer neuen Farben und Formen. Wir besuchen Felsformationen mit klingenden Namen wie zum Beispiel «die Schlösser», das «Amphitheater» oder «Teufelsrachen». Mit dem Bus legen wir die restlichen Kilometer nach Salta zurück. Am Abschlussabend mit der Begleitcrew bleibt Zeit, die unvergänglichen Eindrücke unse­rer Biketour auf dem Altiplano noch einmal aufleben zu lassen. Viva Argentina!

Bikestrecke: 50/70 km, 300 Hm
Übernachtung: gutes Stadthotel, Salta (1200 m)

18. Tag: Tango und Steaks in Buenos Aires

Ein Inlandflug bringt uns zurück nach Buenos Aires, wo wir am Nachmittag ankommen. Am Abend verzehren wir die weltberühmten argentinischen Steaks, und wer möchte, besucht eine Tango-Show (fakultativ). Die Nachtschwärmer stürzen sich nach soviel Einsamkeit in Nordargentinien noch ins pulsierende Nachtleben.

Transfer: Inlandflug
Übernachtung: gutes Hotel im Stadtzentrum, Buenos Aires 

19. Tag: Adiós, Argentina!  

Heute bleibt Zeit, um Buenos Aires, Argentiniens alte Dame, wie sie liebevoll genannt wird, zu besichtigen. Je nach Flugplan unternehmen wir morgens oder nachmittags eine Stadtrundfahrt mit bequemen Citycruiser Bikes und lernen dabei verschiedene Stadtteile, schöne Parks und das gemütliche La Boca Quartier inklusive den heiligen Schrein von Diego Maradona kennen. Ein Nachtflug bringt uns nach Hause zurück. 

Bikestrecke: 25 km, 50 Hm

20. Tag: Ankunft in Europa

Wir kommen im Flughafen Zürich an.

Reisebericht

www.camino10.com/argentinien/mountainbike-tour-anden.htm

Anforderungen

Wir bieten die Reise in einer kombinierten Light/Plus-Variante an. Mit deutlich weniger Aufstiegen ist die Biketour auch für etwas weniger ehrgeizige Biker fahrbar. Aufgrund der Höhe von bis zu 5000 Metern erfordert die Tour trotz der abgeschwächten Variante eine gute Kondition und einen guten Gesundheitszustand.

Je nach Variante 860 bis 1000 km mit ca. 9000 bis 15000 Hm in 15 Bike-Etappen, davon 75% auf Naturstrassen und 25% auf wenig befahrenen Asphaltstrassen. Die Naturstrassen/Pisten befinden sich meist in relativ gutem Zustand. Einige Abschnitte sind in schlechterem Zustand (Wellblech, lose Steine, sandige Strecken). Im Schnitt werden pro Biketag 60 km und 900 Hm gefahren. Zwei Etappen sind technisch anspruchsvoll (Level 2–3).

Auf der ganzen Tour steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung. Bei allen längeren Aufstiegen kann daher das Bike auch verladen werden. Optional gibt es einige ’Offroad-Strecken’ ohne Begleitfahrzeug. 

Bike

Auf diese Reise nimmt jeder sein eigenes, gut gewartetes Mountainbike mit (Fully von Vorteil). Wir empfehlen einen Pneu mit Pannenschutz für diese Tour aufzuziehen, wie z.B. den Schwalbe Smart Sam Plus mit GreenGuard Pannenschutz. Mit Slime gefüllte Schläuche sind in Gebieten mit Dornen gegenüber konventionellen Schläuchen im Vorteil und weniger anfällig auf Platten.

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Reisedaten

23.09.17 - 12.10.17
ARG-1/17 CHF 7450
freie Plätze
29.09.18 - 18.10.18
ARG-1/18 Preis auf Anfrage
freie Plätze

Karte

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Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–14 Personen

Anmeldeschluss:

  • 8 Wochen vor Reisebeginn

Argentinien Länderinformation

Beratung

Martin Jost

Martin Jost

martinbikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Sibylle Henny

Bali, Philippinen, Malaysia/Sabah (Borneo), Indien

Baba Walser

Philippinen, Burma, Indien (Rajasthan), Kuba, Uganda/Ruanda

Peter Flükiger

Costa Rica, Türkei, USA, Madeira

Unser Team

Sonja Wolfgramm

Vertretung Deutschland

Adi Glättli

Geschäftsleitung

Chris Schnelli

Geschäftsführer